Bento Lunch Box: Essen für unterwegs

Eine Bento Lunch Box ist ideal fürs Picknick, Büro oder auf Reisen, denn dank ihr bleibt das Essen gut verpackt und lange frisch.
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Foto: Thinkstock
Wer einmal auf den Geschmack von Bento Boxen gekommen ist, wird ab sofort freiwillig darauf verzichten, unterwegs überteuerte (und schlecht schmeckende) Snacks zu kaufen.
Ob ein frisch geschnippelter Obstsalat, der Rest des Risottos vom Vorabend, Couscous mit Gemüse oder eine leckere Frühstücksstulle plus Weintrauben - in den Speisebehältnissen finden viele verschiedene Speisen nebeneinander und übereinander Platz. Die Lunch Boxen, die an vergangene Schulzeiten erinnern, sind nicht nur für Kinder super praktisch, sondern auch für Erwachsene!

Bento Lunch Box - wer hat's erfunden?



Not macht bekanntlich erfinderisch und so soll das Prinzip der Bento Lunch Box auf den japanischen Feldherren Oda Nobunaga zurückgehen, der vor über 400 Jahren abgeschnittene Bambusrohre mit Nahrung gefüllt und damit seine Soldaten versorgt haben soll. Die Naturbehältnisse erwiesen sich als überaus praktisch, denn dank ihrer aseptischen Wirkung verlängerte sich die Haltbarkeit der Lebensmittel. Inzwischen ist die Bento Box fester Bestandteil der japanischen Alltags- und Arbeitskultur und erfreut sich auch hierzulande immer größerer Beliebtheit.

Kurzer Boxenstopp - wie praktisch!


Bento bedeutet übersetzt "praktisch". Der Name kommt nicht von ungefähr, denn die Lunchboxen sind in der Tat überaus praktisch: Ob fürs Picknick, Büro oder auf Reisen - dank variabler und herausnehmbarer Innenwände lassen sich die verschiedenen Speisen in den rechteckigen Schalen getrennt voneinander aufbewahren. Die robusten, luftdichten Behälter sind entweder aus Holz, Plastik oder Blech gefertigt und sorgen für die Beibehaltung der Frische. Dank festverschlossenem Deckel garantieren sie einen sicheren und sanften Transport. Weiterer Vorteil: Einige Lunch Boxen, beispielsweise die von Monbento, sind nicht nur spülmaschinenfest, sondern auch mikrowellentauglich.

Häppchen to go - Henkelmann lässt grüßen


Wer hätte gedacht, dass die japanische Esskultur und der deutsche Vorratsgedanke so nah beieinander liegen? Denn im Prinzip unterscheidet sich die Bento Box nicht wesentlich von unserem guten alten "Henkelmann". Der grundlegende Unterschied besteht darin, dass bei dem aus Blech gefertigten Henkelmann hochgestapelt wird und nicht in die Breite. Der Henkelmann gilt übrigens als Erfindung der Grubenarbeiter und war bis in die Sechziger Jahre der Speisebehälter schlechthin für die Arbeiter. Die modernen Bento Boxen sind jedoch nicht nur formschöner, sondern wesentlich platzsparender als Henkelmänner.

Kyaraben - japanischer Food Trend


Man soll nicht mit dem Essen spielen. Aber wer hat behauptet, dass das Essen nicht nach Spielzeug aussehen darf? Kyaraben heißt ein ziemlich verrückter Food Trend, der (wie so viele schräge Trends) aus Japan kommt. Dort ist es gang und gäbe, dass Mütter das Pausenbrot ihrer Kinder in kleine Kunstwerke verwandeln: Aus Reis werden Teddybären, Pinguine oder die Gesichter bekannter Comic-Helden geformt. Aus Lachs wird Nemo "originalgetreu" nachgebaut und natürlich lächelt den Kindern aus ihren Bento Lunch Boxen auch immer wieder das Gesicht von Hello Kitty entgegen. Wer hätte gedacht, dass Häppchen so liebevoll und kunstvoll angerichtet werden können?

WIE EINFACH Tipp
Jetzt muss die Lunchbox nur noch mit leckeren Inhalten gefüllt werden. Schnelles Mittagessen gewünscht? Anbei 3 Rezepte für schnelle Snacks, die ebenso lecker wie gesund sind.