Eiweiß: Fakten und Tipps zum Figurwunder

Eiweißdiäten sind Trend. Wir verraten, was dahinter steckt und geben Tipps, wie Sie ein paar Kilos verlieren können.
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Was es ist und was es macht
Eiweißdiäten liegen im Trend und eignen sich für alle, die eine langfristige Nahrungsumstellung anstreben, fit im Alltag bleiben wollen und den berühmten Jo-Jo Effekt satt haben. Warum gerade Eiweiß so gut wirkt? Eiweiße - auch Proteine genannt - sind neben Fetten und Kohlenhydraten wertvolle Energielieferanten. Sie sind komplexe Bausteine, für deren Abbau sich unser Körper anstrengen muss. Steigern wir nun die Eiweißaufnahme und reduzieren die Kohlenhydrate auf unserem Speiseplan, wird die Fettverbrennung angekurbelt und wir fühlen uns länger satt.

Toller Nebeneffekt von Eiweiß: Muskelaufbau
Ein Blick ins Fitnessstudio zeigt: Mit Eiweiß lässt sich beim Training sogar der Muskelaufbau befeuern. Ein Chemiker sieht in Nahrungsproteinen lange Ketten aus Aminosäuren. Ohne diese kann unser Körper keine Leistung erbringen. Obwohl lebenswichtig, ist kein Organismus in der Lage alle 21 Proteine eigenständig herzustellen. Deswegen müssen wir ihm neun essenzielle zuführen. Ähnlich wie das Benzin im Tank Ihres Autos: Enorm wichtig aber nur an der Tankstelle erhältlich.

Wo steckt es drin?
Für uns gibt es sowohl tierische, als auch pflanzliche Energietankstellen. Wenn Sie sich bereits ausgewogen ernähren, versorgen Sie Ihren Köper mit Proteinbomben, von deren Potenzial Sie bislang womöglich gar nichts wussten. In 100 Gramm Putenfleisch stecken ca. 24 Gramm Eiweiß, dicht gefolgt vom saftigen Rindersteak das sich mit nur zwei Gramm weniger Eiweißanteil ein wertvoller Proteinzusteller nennen darf.

Eiweiß ist auch in vielen Gemüsesorten vorhanden
Vegetarier können aber beruhigt weiterlesen. Pflanzliche Lieferanten aus der gleichen Eiweißliga sind Mandeln und rote Linsen. Leichter zu verwerten sind jedoch tierische Produkte, da sie unserem körpereignem Eiweiß ähnlicher sind. Doch keine Panik, wenn weder Fleisch noch Fisch auf Ihren Teller kommen. Jeder Ernährungstyp kommt auf die volle Eiweißportion.

Wie schmeckt es und wie wirkt es?
Den schnellen Proteinkick am Morgen liefert Vollkornbrot mit Harzer Käse oder Lachsschinken. Als proteinreichen Start an Wochenenden bieten sich Ei-Speisen oder auch Buttermilchpfannkuchen für die Süßen unter Ihnen an. Auf dem Mittagstisch sollte ab nun ein ausgewogener Kohlenhydrat-Eiweiß-Mix stehen. Füllen Sie Ihr Eiweißdepot z.B. mit Backkartoffel und Quark oder einer Puten-Reis-Pfanne.

Eiweiß: Am Abend besonders wirksam
Das Abendbrot gestaltet sich ähnlich wie das Frühstück. Ein Minus an Kohlenhydraten und ein Plus an Eiweißen liefert ein Steak von Pute, Rind oder Thunfisch. Als Beilage wählen Sie zwischen Salat oder Spinat. Falls zwischendurch doch der kleine Hunger anklopft, ersetzen Sie sündige Süßigkeiten durch Nüsse oder Quark mit Früchten.

Viel trinken!
Die besten Appetitzügler sind jedoch flüssig. Trinken Sie zwischen und zu den Mahlzeiten ausreichend stilles Wasser oder Tee. Zudem gilt: Wer seine Nahrung umstellt, muss auch seine Aktivität anpassen. Bringen Sie also Bewegung in Ihren Speise- und Sportplan- und das ganz nach Ihrem Geschmack. So werden Sie auf dem Weg zur persönlichen Traumfigur nicht nur Kilos verlieren, sondern auch Wohlbefinden gewinnen.
Rezept: Protein-Pancakes
Das schönste an Sonntagen ist ein ausgedehntes Frühstück - zum Beispiel mit unseren fluffigen Protein Pancakes. Probieren Sie mal - mit frischen Blaubeeren ein Hochgenuss!

Rezept für ca. 6 Pancakes
Die Zutaten:

200 g Kokosmehl (statt Weizenmehl: spart Kohlehydrate)
12 g Backpulver
20 g Milchpulver
6 g Salz

30 g Zucker (Ob braun oder weiß entscheidet Ihr Geschmack. Die Unterschiede an Nährstoffen und Kohlehydraten sind gering.)
2 Eier (Größe M)
240 g Milch
60 g Butter
125 g Blaubeeren

Und so geht's:
Zunächst muss die Butter in einem Töpfchen auf dem Herd oder in der Mikrowelle geschmolzen werden. Machen Sie diesen Schritt unbedingt als erstes, da die geschmolzene Butter auf Zimmertemperatur abkühlen muss. Ist sie zu heiß flockt sie im Teig. Vermengen Sie die Trockenzutaten miteinander, bevor Sie die Nasszutaten hinzufügen.

WIE EINFACH!-TIPP: Damit die Pancakes besonders fluffig werden, das Eiweiß vom Eigelb trennen und das Eiweiß mit dem Zucker aufschlagen und unter den Teig heben. Lassen Sie den Teig nun ca. 10 Minuten quellen, bevor Sie ihn in die erhitze Pfanne geben.

Bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten backen, bis der Pancake leichte Dampfblasen schlägt. Dann wenden und nochmals ca. 2 Minuten von der anderen Seite goldbraun backen. Nach Belieben noch mit Puderzucker bestreuen oder mit Ahornsirup als Topping genießen.