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Backen mit Beeren

Blitzschnelle Teige, fix verrührte Füllungen und ein fruchtig saftiges Topping: Mit sommerlichen Beeren wird jeder Kuchen zu einem erfrischenden Snack.

Backen mit Beeren
Foto: Wolfgang Schardt

Beerenstrudel



Zutaten:
1 Paket fertiger Blätter-
oder Strudelteig (TK)
400 g gemischte Beeren
(Johannisbeeren, Brombeeren, Himbeeren)
1 Birne
1 EL Agavendicksaft
150 g Löffelbiskuits
1 Eigelb
15 g Puderzucker

So geht's:

1. Backofen auf 200 Grad (Einstellung: Umluft) vorhei­zen. Teig nach Packungs­anwei­sung auftauen. Beeren vorsichtig waschen. Birne schälen und würfeln. Biskuits grob hacken. Beeren, Biskuits und Agavendicksaft vermengen.

2. Ein Geschirrtuch auf der Arbeits­fläche ausbreiten, leicht mit Mehl bestäu­ben. Teig darauf zu einem Rechteck von 40 mal 30 cm ausrollen. Beeren-­Mix auf dem Teig verteilen, dabei einen Rand von ewa 5 cm frei lassen. Teig durch Anheben des Tuches von der Längs­seite her aufrollen. Den Teig­streifen, der den Abschluss des Strudels bildet, auf der Längsseite leicht mit Eigelb einpinseln, bevor der Strudel ganz aufgerollt wird. Seitliche offene Teig­enden zusammendrücken und unter den Strudel schieben.

3. Strudel mithilfe des Handtuchs mit der Nahtstelle nach unten diagonal auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Strudel­oberseite dünn mit Eigelb einpinseln und mit der Gabel einstechen. Auf mittlerer Schiene bei 180 Grad (Einstellung: Umluft) ca. 30 Minuten backen. Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen. Dazu schmeckt Vanilleeis oder -soße.

Backen mit Beeren

Törtchen mit Himbeer-Ziegenkäse-Füllung



Zutaten für vier Mini-Törtchen
4 Mürbeteigtörtchen (ca. 15 cm Durchmesser)
50 g Zartbitterkuvertüre
2 Esslöffel gesalzene
Macadamia-Nüsse
250 g Himbeeren
3 Esslöffel Agavendicksaft
je 75 g Ziegenfrischkäse,
Frischkäse und Quark
Mark von einer Vanilleschote

So geht's:


1. Kuvertüre ca. 5 Minuten im Wasserbad schmelzen, dünn auf die Tortenböden verteilen, glatt streichen. Nüsse grob hacken, in einer Pfanne ohne Fett rösten. Beiseite stellen. Beeren verlesen. Agavendicksaft, Ziegenfrisch­käse, Frischkäse, Quark und
Vanillemark miteinander verrühren.

2. Masse in die Vertiefung der Törtchen geben. Beeren und Nüsse darauf verteilen.

Backen mit Beeren

Up-Side-Down-Tarte
mit Stachelbeeren



Zutaten für zwölf Stücke:
200 g Mehl
125 g Puderzucker
1 Prise Salz
125 kalte Butter
1 Ei (mittlere Größe)
Mehl zum Ausrollen

Für den Belag:
Butter für die Form
3 EL brauner Zucker
500 Gramm Stachelbeeren
(frisch oder aufgetaute Tiefkühlbeeren)
Puderzucker zum Bestäuben

So geht's:

1. Backofen auf 180 Grad (Einstellung: Umluft) vorheizen. Mehl in eine Schüssel sieben, Zucker, Salz, Butter und Ei zufügen und mit dem Knethaken des Hand­rührgeräts zu einem glatten Teig verkneten. Teig kalt stellen.

2. Tarteform (Durchmesser: 26 cm) mit Butter einfetten. Den braunen Zucker gleichmäßig darin verteilen. Stachelbeeren abspülen, Blüten- und Stiel­an­sätze mit einem Messer abschneiden. Nun die Stachelbeeren auf dem Formboden dicht an dicht verteilen.
3. Teig etwas größer als die Form ausrollen. Die Teigplatte auf die Früchte legen, am Rand mit dem stumpfen Ende eines Messers zwischen Formrand und Beeren drücken, sodass der Teig den Tarte-Formboden berührt.

4. Tarte im Backofen ca. 30 Minuten bei 180 Grad goldgelb backen. Den Teig mit einem Messer vom Rand lösen und sehr vorsichtig auf eine Platte stürzen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen. Perfekt dazu: ein Klacks süße geschlagene Sahne.

Backen mit Beeren

Up-Side-Down-Tarte
mit Stachelbeeren



Zutaten für zwölf Stücke:
200 g Mehl
125 g Puderzucker
1 Prise Salz
125 kalte Butter
1 Ei (mittlere Größe)
Mehl zum Ausrollen

Für den Belag:
Butter für die Form
3 EL brauner Zucker
500 Gramm Stachelbeeren
(frisch oder aufgetaute Tiefkühlbeeren)
Puderzucker zum Bestäuben

So geht's:

1. Backofen auf 180 Grad (Einstellung: Umluft) vorheizen. Mehl in eine Schüssel sieben, Zucker, Salz, Butter und Ei zufügen und mit dem Knethaken des Hand­rührgeräts zu einem glatten Teig verkneten. Teig kalt stellen.

2. Tarteform (Durchmesser: 26 cm) mit Butter einfetten. Den braunen Zucker gleichmäßig darin verteilen. Stachelbeeren abspülen, Blüten- und Stiel­an­sätze mit einem Messer abschneiden. Nun die Stachelbeeren auf dem Formboden dicht an dicht verteilen.
3. Teig etwas größer als die Form ausrollen. Die Teigplatte auf die Früchte legen, am Rand mit dem stumpfen Ende eines Messers zwischen Formrand und Beeren drücken, sodass der Teig den Tarte-Formboden berührt.

4. Tarte im Backofen ca. 30 Minuten bei 180 Grad goldgelb backen. Den Teig mit einem Messer vom Rand lösen und sehr vorsichtig auf eine Platte stürzen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen. Perfekt dazu: ein Klacks süße geschlagene Sahne.

Beerenkunde


Unentbeerlich: Tipps für Einkauf, Lagerung und Zubereitung von Himbeeren & Co.

Selbst pflücken lohnt sich
Brombeeren und Himbeeren wachsen auch wild. Wer sie an Waldrändern und Knicks pflückt, sollte in den oberen Etagen des Busches »wildern«, denn tief hängende Beeren könnten mit dem Erreger des Fuchsbandwurms verunreinigt sein. Nicht kostenlos, aber ebenfalls günstiger und frischer als Beeren aus dem Supermarkt: selbst pflücken auf den Obsthöfen Deutschlands. Adressen gibt es unter Obstbaufachbetriebe.de
oder Nordschmecker.de.

Wichtig: Nehmen Sie geeignete Gefäße mit. Breite Eimer oder ein tragbares Sieb verhindern, dass die empfindlichen Früchte matschig werden.

Augen auf beim Beerenkauf
Kaufen Sie am Marktstand oder im Supermarkt
nur tagesfrische Ware, denn Beeren bleiben in der Regel nicht länger als zwei Tage frisch. Der Check: Riechen Sie an den Früchten. Pflückfrische Beeren duften süß und prall. Wenn der Schalenboden feucht und vom Beerensaft ein­gefärbt ist und einige Beeren schon kaputt sind, lassen Sie Finger von der Ware.

Schnell verarbeiten
Sämtliche Beeren sind echt Mimosen. Druck und Wärme lassen sie schnell schimmeln. Deshalb: Am besten verarbeiten Sie die Beeren schnell, oder Sie frieren die Früchte ein. Erdbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren, Preiselbeeren und Heidelbeeren können vor der Zubereitung sanft mit Wasser abgebraust werden. Himbeeren verlieren selbst bei einer kurzen Dusche schon Aroma, deshalb besser Bioware nehmen und die zartroten Früchte nur gründlich von Hand verlesen. Einfrier-Tipp: Legen Sie die Beeren auf ein Blech. Schon nach wenigen Stunden können Sie die einzelnen Beeren in gefriertaugliche Behälter umfüllen und später einzeln entnehmen.

Besser drauf: Erd- und Himbeere
Nicht alle Früchte mögen's heiß. Erdbeeren, Brombeeren und Himbeeren schmecken als frisches Topping auf Cremes und Törtchen besonders lecker. Wichtig: Legen Sie die Früchte nicht direkt auf den Tortenboden, denn dann wird der Teig matschig. Eine Schicht Kuvertüre, Pudding oder Sahne drunter ist ideal.

Heiß begehrt: saure Früchte
Johannisbeeren und Stachelbeeren enthalten viel Säure (die schwarze Johannisbeere auch herbe Gerbstoffe) und können deshalb mehr Zucker vertragen als andere Beerensorten. Sie sind ideal für Rührteig, als Füllung für Strudel oder Muffins oder unter einer zuckersüßen Baiserhaube.


Von Inga Paulsen;  Fotos: Wolfgang Schardt; Styling: Anne-Katrin Weber; Maria Grossmann; Produktion: Kerstin Richter

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