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Clean Eating: Ein Foodtrend greift um sich

Von Clean Eating haben Sie bestimmt in letzter Zeit schon einmal gehört. Der neue Ernährungstrend ist in aller Munde. Wir erklären, was dahinter steckt.

Clean Eating: Ein Foodtrend greift um sich
Foto: Wolfgang Schardt

Ist Clean Eating eine neue Diät?


Clean Eating, was übersetzt so viel wie reines Essen bedeutet, wird häufig als neuer Diät-Trend bezeichnet. Das stimmt so jedoch nicht ganz: Bei dem Ernährungskonzept geht es in erster Linie darum, möglichst natürliche und frisch zubereitete Lebensmittel zu sich zu nehmen. Wer sich auf diese Art gesünder ernährt als zuvor, wird natürlich auch ein paar Kilos verlieren. Es geht aber nicht ums Kalorienzählen, sondern um einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln und dem eigenen Körper.

Reine Lebensmittel - das klingt nach Rohkost?


Natürlich kann man bei dieser Ernährungsform auch exotische Früchte naschen oder an Möhren und Sellerie knabbern. Wenn von reinem Essen gesprochen wird, geht es aber nicht darum, dass man Lebensmittel nicht weiterverarbeiten darf. Es kann nach Herzenslust gekocht und gebacken werden. Allerdings sind künstlich und fertig hergestellte Speisen wie z. B. Hühnerfrikassee oder die Frühlingsrollen aus der Tiefkühltheke tabu. Und Fast Food vom Schnellrestaurant sowieso.

Also geht es einfach nur um gesunde Ernährung?


Jein. Gesunde, natürliche Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Salat, Fleisch, Fisch und Vollkornprodukte sind die Grundlage dieser Ernährung. Zudem gibt es noch ein paar andere Regeln, die man möglichst einhalten sollte. Im Vergleich zu anderen Diäten oder Ernährungsweisen geht Clean Eating aber keine radikalen Wege und ist auch leichter in den Alltag integrierbar. Es müssen keine Kalorien gezählt oder auf Kohlenhydrate verzichtet werden. Und selbst, wer mal sündigt, weil er Hunger auf einen Burger hat, bringt nicht gleich das gesamte Konzept durcheinander. Selbst ein bisschen Clean Eating führt insgesamt dazu, dass man sich gesünder ernährt und sich vor allem Gedanken darüber macht, was man da eigentlich zu sich nimmt.

Auf diese Regeln sollten Sie achten


1. Viele kleine Portionen essen
Keiner soll hungern: Sechs Mahlzeiten über den Tag verteilt, werden als ideal angesehen. Wer das im Alltag nicht umsetzen kann, sollte zumindest drei Mal am Tag essen. No Gos: Das Frühstück auslassen oder sich am Abend vor dem Schlafengehen richtig vollstopfen. Ziel sollte es sein, ein Bewusstsein für das persönliche Sättigungsgefühl zu bekommen.

2. Eiweiß und Kohlenhydrate kombinieren
Beim Begriff des reinen Essens ergibt sich schnell die Assoziation, dass man Lebensmittel nicht mischen sollte. Genau das Gegenteil aber ist der Fall. Eiweißreiche Lebensmittel wie Milch, Sojaprodukte oder Fisch sollten möglichst zusammen mit komplexen Kohlenhydraten wie Brot oder Nudeln aus Vollkorn gegessen werden. So verhindert man, dass sich Heißhunger breit macht.

3. Salz und Zucker reduzieren
Salz und Zucker sind in vielen Lebensmitteln versteckt, so dass wir gar nicht merken, wie viel wir täglich davon zu uns nehmen. Wussten Sie, dass sogar in Wurst Zucker enthalten ist? Der süße Stoff kann zu Übergewicht und Diabetes führen, Salz begünstigt Wassereinlagerungen. Wer sich gesunder ernähren möchte, sollte sich also unbedingt mit den Zutaten auf der Verpackung auseinandersetzen. Nur so kann man Zuckerfallen aus dem Weg gehen. Wer weiß schon, dass z. B. hinter E 150 ein Zuckerfarbstoff steckt? Das Buch "Was bedeuten die E-Nummern?" der Verbraucherzentrale hat eine praktische Liste zum Herausnehmen - der ideale Einkaufsbegleiter. Auch künstliche Süßstoffe wie Aspartam sind tabu - sie halten den Zuckerspiegel hoch und schüren die Lust auf Süßes. Zudem stehen sie unter Verdacht, Kopfschmerzen und Allergien auszulösen.

4. Auf gute Fette achten
Fett wurde lange Zeit verteufelt - zu Unrecht. Wichtig ist es, ungesättigte Fette zu sich zu nehmen, die z. B. in Avocados, Nüssen oder Rapsöl stecken. Gesättigte Fette, die unter anderem in Sahne oder Käse enthalten sind, sollten hingegen reduziert werden. Ebenso wie sogenannte Transfette, die sich in Croissants, Margarine oder Chips verstecken und zu erhöhtem Cholesterinspiegel, Bluthochdruck und Herzinfarkt führen können.

5. Zusatzstoffe streichen
Wer frische Lebensmittel einkauft, wird automatisch weniger Zusatzstoffe zu sich nehmen. Aber nicht nur in fertigen Lebensmitteln wie Pizza können Geschmacksverstärker, Farb-, Konservierungs- oder Aromastoffe stecken. Auch z. B. vermeintlich gesunde Brotaufstriche sind voll davon. Und da unser Körper nicht weiß, wie er sie verarbeiten soll, deponiert er sie in Fettzellen. Außerdem irritieren viele dieser Stoffe die Sättigungs- und Geschmackswahrnehmung. Grundsätzlich gilt: Je kürzer die Zutatenliste, desto besser. Am besten ist aber immer noch: selbermachen!


Von Jana Gloistein

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