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Die neuen Food-Trends: Ramen, Teff & Hybrid-Food

Geschmack kennt keine Grenzen - deshalb kommen immer wieder neue leckere Lebensmittel und Produkte auf den Markt. WIE EINFACH stellt die neuen Food-Trends vor, die derzeit aus Japan, Nordafrika und (Süd-)Amerika zu uns kommen wie Ramen, Teff und Hybrid-Food.

Die neuen Food-Trends: Ramen, Teff & Hybrid-Food
Foto: Stockfood/ A. Schütz

Amaranth - Wunderkorn aus Süd- und Mittelamerika


Amaranth zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Das hirseähnliche Trend-Lebensmittel ist in Süd- und Mittelamerika beheimatet und erfreut sich hierzulande immer größerer Beliebtheit - kein Wunder: Die Körner sind glutenfrei, haben nur wenige Kohlenhydrate und enthalten dafür jede Menge wertvolle Nährstoffe. Das Korn überzeugt durch vielfältige Zubereitungsmöglichkeiten und kann wie Getreide verarbeitet werden. Es schmeckt unter anderem wunderbar im Joghurt oder Müsli und ist ebenfalls ideal für Aufläufe und Bratlinge. In gemahlener Form eignet sich Amaranth bestens für die Herstellung von Brot.

Teff - Zwerghirse aus Afrika


Teff gilt das kleinste Getreide der Welt und stammt aus Nordafrika. Dort verwendet man das als Zwerghirse bezeichnete Korn bereits seit rund 5.000 Jahren für die Zubereitung von Gerichten. Teff wird im Ganzen verarbeitet, denn das Schälen der kleinen Körnchen wäre viel zu mühsam. Das "Vollkorn" hat einen süßlichen, leicht nussigen Geschmack, ist extrem bekömmlich und leicht verdaulich. Teff ist gerade deshalb so beliebt, weil es sich durch einen besonders hohen Mineralstoff-, Eisen- und Ballaststoffgehalt auszeichnet. Außerdem ist Teff frei von Klebereiweiß - das macht es zu einem idealen Getreide für Veganer und Menschen mit einer Gluten-Unverträglichkeit. Ebenso wie beim Amaranth sind die Einsatzmöglichkeiten extrem vielseitig: Teff eignet sich ebenso für süße wie für pikante Gerichte wie Müsli, Brei, Suppen, Bratlinge oder Aufläufe.

Ramen - Nudelsuppe aus Japan


Aus Australien und den USA schwappt (im wahrsten Sinne des Wortes) derzeit ein besonders leckerer Food-Trend zu uns herüber: Ramen - das sind japanische Nudeln und auch die mit ihnen zubereitete Nudelsuppe wird Ramen genannt. In deutschen Großstädten boomen Restaurants, in denen selbstgemachte Ramen, (die nichts mit der Instant-Variante gemein haben!) serviert werden. Der Nudelteig ist verblüffend simpel und besteht aus Weizenmehl, Salz und Wasser. Das eigentlich Interessante ist die jeweilige Zubereitung der Brühe - nicht ohne Grund werden die hauseigenen Restaurant-Rezepte in Japan streng gehütet. Bei der Brühe unterscheidet man zwischen Shoyu, Miso, Shio und Tonkotsu. Die Nudelsuppe kann beliebig mit weiteren Zutaten wie Gemüse, Fleisch und Fisch variiert werden. Frischen Ramen (Namamen) bekommt man in Asia-Shops, getrockneten Ramen (Kansomen) auch in gut sortierten Supermärkten.

Anbei ein leckeres Rezept für eine Ramen-Miso-Suppe

Die Zutaten
2 Frühlingszwiebeln
4 getrocknete (oder frische) Shiitakepilze
100 g Tofu
¼ Noriblatt (Algen)
50 g Sojasprossen
130 g Ramen
2 Knoblauchzehen
1 EL Öl (z. B. Sesamöl)
¼ TL Chiliflocken (wer's schärfer mag, nimmt einen halben TL)
600 ml Gemüsebrühe
2 TL Miso (Paste aus Sojabohnen)
Salz
Pfeffer

Und so geht's
Die getrockneten Shiitakepilze ca. 30 Minuten in etwas Wasser einweichen, anschließend kurz aufkochen, danach abkühlen lassen und in Streifen schneiden. Tofu in Würfel, Frühlingszwiebeln in feine Ringe und das Algenblatt in Streifen schneiden. Den Knoblauch klein hacken, in einen Topf geben und in Öl anbraten, Chiliflocken und Miso hinzugeben und mit der Gemüsebrühe aufgießen.
In einem zweiten Topf Ramen zubereiten und al dente kochen. Die Nudeln anschließend gut abtropfen lassen und in zwei große Suppenschalen geben. Mit der Misobrühe auffüllen und mit Frühlingszwiebeln, Sojabohnensprossen, Shiitakepilzen, Tofu und Noristreifen garnieren. Tipp: Wer's lieber mit Fleisch mag, kann 1/2 Hähnchenbrustfilet in feine Streifen schneiden und etwa eine Minute in einer Pfanne in Öl scharf anbraten, Soja- und Sweet-Chili-Sauce zugeben und bei mittlerer Hitze zwei Minuten weiter braten.

Hybrid-Food - Cragel, Cronuts & Co


Es gibt inzwischen nicht mehr nur lustige Kreuzungen von Hunderassen wie den Labradoodle (ein Mix aus Pudel und Labrador), sondern auch einfallsreiche Kreuzungen von Lebensmitteln - Hybrid-Food genannt. Ein Cragel beispielsweise ist eine Kreuzung aus einem Croissant und einem Bagel. Ein weiterer Hybrid-Snack nennt sich Cronut, eine Mischung aus Croissant und Donut. Als dessen Erfinder gilt der New Yorker Bäcker Dominique Ansel. Dieser hatte den Hybrid-Food-Trend 2013 losgetreten und seitdem den Erfindungsreichtum unzähliger (Hobby-)Köche beflügelt. Selbst Gemüse wird inzwischen gekreuzt. Kalette ist beispielsweise ein Mix aus Grünkohl und Rosenkohl (englisch: Kale und Brussel sprouts). Wir sind gespannt, was uns als nächstes erwartet. Wer auf den Geschmack von Hybrid-Food kommen möchte, für den haben wir ein tolles Cronut-Rezept.

WIE EINFACH Rezept: Cronuts selber machen

Rezept für 6 Stück

Zutaten
3 Päckchen fertigen Croissantteig (à 250 g)
3⁄4 l Pflanzenöl
Mehl

Und so geht's
Den drei Teigstreifen auf einer bemehlten Arbeitsfläche aufeinanderlegen und zu einem Rechteck (ungefähr 60 x 25 cm) ausrollen. Den Teigstapel zweimal in die Mitte klappen, sodass eine Fläche von etwa 20 x 25 cm entsteht. Die Schichten dabei jeweils mit Wasser bepinseln und fest zusammendrücken. Den Teig danach eine gute Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend mit einem etwa tassengroßen Ausstecher 6 Kreise ausstechen und danach mit einem kleinen Ausstecher jeweils ein Loch aus der Mitte stechen. Das Öl in einem Topf oder Wok (oder in einer Friteuse) auf 180 Grad erhitzen. Die ersten Cronuts bei mittlerer Hitze ins heiße Öl geben und 2 bis 3 Minuten frittieren, bis sie goldbraun sind und langsam an die Oberfläche steigen. Wenden und von der anderen Seite ebenfalls zwei bis drei Minuten goldbraun ausbacken. Die fertigen Cronuts mit einer Schöpfkelle aus dem Öl heben und zum Abtropfen auf Küchenpapier legen. Die fertigen Cronuts können nach Lust und Laune mit Zuckerguss, flüssiger Schokolade, Streuseln, Koskosflocken, Buttercreme (in der Mitte) & Co verfeinert werden.


Von Lesley Sevriens

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