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Fasten: Die besten Tipps für Anfänger

Wer fastet, sollte einige Tipps beherzigen, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden. WIE EINFACH verrät, was Anfänger beim Fasten beachten sollten.

Fasten: Die besten Tipps für Anfänger
Foto: plainpicture

Wie lange sollte man fasten?
Wer zum ersten Mal fastet, sollte nicht gleich mit einer zweiwöchigen Fastenkur beginnen. Einige Tage Nahrungsverzicht sind für den Anfang vollkommen ausreichend, um einen deutlichen Effekt zu spüren, ohne den Körper dabei zu überfordern. Tipp: Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt sich vorher von seinem Hausarzt durchchecken.

Muss ich auch auf Alkohol, Koffein und Nikotin verzichten?
Die Antwort lautet ganz eindeutig Ja. Während des Fastens verzichtet man nicht nur auf Nahrung, sondern auch auf sämtliche Genussgifte. Das bedeutet: Alkohol, Koffein und Nikotin sind tabu.

Ist eine Darmreinigung vor dem Fasten nötig?
Da es beim Fasten es in erster Linie um die Ausscheidung von Giftstoffen und Schlacken geht, ist eine vollständige Darmentleerung zu Beginn der Fastenkur durchaus sinnvoll. Die Reinigung lässt sich entweder per Einlauf (aus der Apotheke) oder aber mit Glaubersalz (eine Mischung aus Kochsalz und Schwefelsäure) durchführen. Dafür löst man 40 Gramm Glaubersalz in einem dreiviertel Liter Wasser auf und nimmt die Flüssigkeit Schluck für Schluck zu sich. Spätestens drei Stunden nach Einnahme des Glaubersalzes sollte eine abführende Wirkung eintreten. Wichtig: An dem Abführtag sollte man sich Ruhe gönnen und zu Hause, in der Nähe der Toilette, bleiben. Während der Wirkungszeit sollte man zudem viel zu trinken, da die Darmentleerung dehydrierend wirkt.

Welche körperlichen und seelischen Vorteile bringt Fasten?
Fasten beflügelt, steigert die Leistungsfähigkeit des Körpers sowie das seelische Wohlbefinden. Viele erleben die Fastenzeit sogar als eine Art natürliches High. Und das ist nicht nur so daher gesagt: Studien belegen, dass Fasten sich positiv auf die Stimmung auswirkt. Grund dafür sind größere Mengen des Glückshormons Serotonin, die während des Fastens freigesetzt werden. Gleichzeitig sinkt der Stresshormon-Pegel. Durch den vollständigen Nahrungsverzicht erhält der Körper die Chance, sich zu entschlacken, zu entgiften und zu reinigen. "Wir wissen inzwischen auch, dass sich die Darmflora, die für das Immunsystem im Darm immens wichtig ist, durch das Fasten positiv verändern kann", so Prof. Dr. Andreas Michalsen, Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin. Zudem soll Fasten eine positive Wirkung bei chronischen Erkrankungen wie beispielsweise Rheuma haben.

Wie viel Flüssigkeit sollte ich beim Fasten zu mir nehmen?
Ausreichend Flüssigkeit ist das A und O während des Fastens. Erlaubt sind Wasser, Mineralwasser, zuckerfreie Tees sowie Gemüsebrühen (auch als Basen- oder Fastenbrühe bezeichnet). Um möglichen Kreislaufproblemen vorzubeugen sollte man wesentlich mehr trinken, als man Durst verspürt. Empfehlenswert sind täglich zwei bis drei Liter. Tipp: An der Farbe des Urins lässt sich ablesen, ob die Flüssigkeitszufuhr ausreichend ist: hellgelb ist optimal, dunkelgelb verrät, dass man zu wenig trinkt.

Was kann ich gegen starke Hungergefühle tun?
Neben Gemüsebrühen, die den Körper mit ausreichend Mineralen und Vitaminen versorgen, sind Hafer- oder Reissuppen ideal, um gegen starke Hungerfühle anzugehen. Was ebenfalls hilft: Sich bewusst zu machen, dass der Hunger nach zwei bis drei Fastentagen deutlich nachlässt und Glückgefühlen weicht (siehe oben). Auch Belohnungen, wie beispielsweise der Besuch bei einer Kosmetikerin, ein schöner Kino- oder ein Konzertabend sind eine super Motivation!

Darf ich eigentlich Sport treiben während ich faste?
Grundsätzlich ist Bewegung - am besten an der frischen Luft - während des Fastens sehr zu empfehlen. Sanfte Sportarten wie Yoga, Walken, Spazierengehen, Gymnastik oder aber auch Atemübungen sind ideal.

Was hilft gegen Müdigkeit, Schwindelgefühl und Frieren?
Bei Kopfschmerzen helfen ausreichend Flüssigkeit, gepaart mit Bewegung an der frischen Luft oder aber heiße Kompressen im Nacken. Bei Kreislaufstörungen, Schwindelgefühl oder Schweißausbrüchen bewirken Rosmarin- oder Weißdornblättertee wahre Wunder. Damit der Kreislauf in Schwung kommt, empfehlen sich warm-kalte Wechselduschen. Weil die Energiezufuhr in Form von Nahrung ausbleibt, sinkt die durchschnittliche Körpertemperatur während der Fastenkur um bis zu einen Grad. Bei leichtem Frösteln oder starkem Frieren helfen Ingwer- und Fencheltees, eine Wärmflasche sowie leichte, kreisförmige Bauchmassagen. Wichtig: Sollten die Beschwerden länger als einen Tag anhalten, empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen.

Wie gewöhne ich meinen Körper wieder an feste Nahrung?
Am Ende der Fastenkur muss der Körper sich langsam wieder an eine feste Nahrungsaufnahme gewöhnen. Aus diesem Grund sollte man am ersten Aufbautag magenschonende Nahrung wie püriertes Gemüse, Obst, Joghurt oder Suppen zu sich nehmen. Wichtig: Sehr langsam kauen und den Speisplan täglich um neue Nahrungsmittel ergänzen.


WIE EINFACH-Tipp
Eine gute Alternative oder Zwischenlösung ist das so genannte intermittierende Fasten: Auf Phasen der regulären Nahrungsaufnahme folgen Abschnitte, in denen man nichts isst. Diese Abläufe lassen sich höchst individuell gestalten: Eine Variante des intermittierenden Fastens könnte beispielsweise sein, dass man an einem Tag oder auch an zwei festgelegten Tagen in der Woche nichts isst. Das intermittierende Fasten funktioniert auch im 24-stündigen Wechsel sowie innerhalb eines Tages - indem man täglich 14, 16 oder auch 18 Stunden lang fastet. Mehr Infos zu dem Thema finden sich hier.


Von Lesley Sevriens

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