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Fisch grillen: Ja, wir wollen Meer!

Ob ganze Forelle oder Filet in Folie: Fisch grillen ist total angesagt. Wie aus einem guten Fang ein leckeres, gesundes Essen wird, lesen Sie hier.

Fisch grillen: Ja, wir wollen Meer!
Foto: Thinkstock

Es gibt viele Gründe, Steak und Wurst mal gegen Wolfsbarsch, Lachssteak oder Garnelen auszutauschen. Ganz vorne dabei: es ist gesünder. Während die Deutsche Gesellschaft für Ernährung gerade in der Barbecuesaison immer wieder vor einem zu hohen Fleischkonsum warnt, sind sich die meisten Food-Experten einig, dass wir in Sachen Fischverzehr gern noch eine Schippe drauflegen könnten. Kein Wunder, denn Fisch liefert wertvolles Jod, blutbildendes Eisen und herzgesunde Omega-3-Fettsäuren. Figurbewusste Esser beißen bei dem Trend sofort an, denn die schmackhaften Bewohner von Seen, Meeren und Flüssen sind von Natur aus eiweißreich und kalorienarm.
Das beste Argument für Genießer: Der frische Fang bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten in Sachen Outdoor-Cooking. Denn prinzipiell lässt sich sowohl Süß- als auch Salzwasserfisch über glühender Kohle zubereiten und auch bei der Verfeinerung mit Gewürzen, Kräutern, Salzen oder Marinaden sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Weil das zarte Muskelgewebe der schwimmenden Köstlichkeiten nur wenige Minuten zum Garen braucht, gehört die Zubereitung auf dem Rost sicherlich in die Kategorie "Blitzrezepte". Somit sind Fisch und Meeresfrüchte perfekt für ein spontanes Essen nach Feierabend in kleiner oder großer Runde. Das gilt übrigens auch für den Fang aus der Tiefkühltruhe. Wichtig ist allerdings, dass die gefrorene Ware aufgetaut wird, bevor sie auf den Rost gelegt wird. Was es sonst noch zu beachten gibt, sowie die besten Garmethoden für den feurigen Genuss stellt WIE EINFACH! Ihnen hier vor.

Forelle grillen: Wenn Sie aufs Ganze gehen wollen!


Das erinnert an den letzten Schwedenurlaub: Eine fangfrische Forelle am Spieß überm Lagerfeuer brutzeln lassen und anschließend einfach ganz rustikal vom Spieß herunter essen. Köstlich! Doch nicht alle Fische lassen sich im Ganzen über der Glut garen. Viele Edelfische sind einfach zu zart. Robustes Fleisch und eine gute Portionsgröße haben Wolfsbarsch, Forelle oder Dorade.

Uns so geht's:
Kaufen Sie pro Portion circa einen ausgenommenen, extrem frischen Fisch. Ritzen Sie die Haut kreuzweise ein und ölen Sie sowohl den Fisch als auch den Rost gut mit einem hitzestabilen Öl (z.B. Rapsöl) ein. So klebt die Fischhaut nicht am Rost fest und das Muskelfleisch gart gleichmäßig. Bevor der Fisch über die Glut kommt, können Sie das Innenleben mit Kräutern, Zitronenscheiben und Gewürzen aromatisieren und anschließend gut mit Holzspießchen verschließen. Wichtig beim Fisch grillen: Der Rost sollte nicht direkt über dem Feuer hängen, damit das Fischfleisch nicht austrocknet. Je nach Größe braucht ein ganzer Fisch zwischen 10 und 20 Minuten, bis er verzehrsfertig ist. WIE EINFACH!-TIPP: Wer auf Nummer sicher gehen will, legt Forelle und Co in eine Fischzange oder einen geschlossenen Rost, damit das Fleisch nicht auseinanderfällt. In Grandpa's Firegrill ist das Grillgut so fest eingespannt, dass man es problemlos wenden kann.

Lachs grillen auf die traditionelle und moderne Art


Wildlachs ist ideal für Einsteiger, denn der Fisch lässt sich auf vielfältige Weise über dem Feuer garen. In Skandinavien wird Lachs traditionell auf Räucherplanken über der durchgeglühten Kohle gegart, doch auch auf dem Salzstein, in Aluschälchen oder -folie kann man Lachssteaks und Filets sehr gut zubereiten.

Und so geht's:
Legen Sie die Räucherplanken vorher mindestens eine halbe Stunde in kaltes Wasser, damit sie sich vollsaugen. Dann wird die Lachsseite mit der Haut nach unten auf dem Holz befestigt. Durch die Hitze der Glut verdampft das Wasser aus der Planke und durchdringt das Gargut. Der Lachs wird sanft gegart und bekommt ein feines Räucheraroma.
Wer die leicht herbe Geschmacksnote des Räucherholzes nicht mag, kann Steaks und Filets mit Haut auch auf einem Grillsalzstein zubereiten, so bekommt das zartrosa Fleisch eine feine salzige Kruste. Der Grillsalzstein wird dafür vorab circa 20 Minuten auf dem geschlossenen Grill erhitzt. Ölen Sie das Gargut ein und legen Sie es dann mit der Hautseite auf die heiße Steinoberfläche. Jede Seite wird circa 2-3 Minuten gegrillt. WIE EINFACH!-Tipp: Auf der Räucherplanke ruht der Fisch während der gesamten Garzeit. Ansonsten gilt beim Grillen sämtlicher Wasserbewohner: Wenden Sie die fragilen Stücke so wenig wie möglich, damit sie nicht zerfallen und nutzen Sie dafür einen möglichst breiten Pfannenwender. Der Fisch sollte auf der Hautseite immer etwas länger garen, als auf der zarten Innenseite. Wenn das Gewebe unter der Haut auf Fingerdruck ein wenig nachgibt und im Kern noch leicht glasig ist, kann serviert werden.

Fisch grillen in Alufolie: Die volle Packung Aroma


Das Garen im Päckchen ist eine besonders sanfte Zubereitungsmethode, die sich auch für feine, fettarme Fischsorten eignet. Zusammen mit Gewürzen, Kräutern oder sogar Gemüse in einem Stück Alufolie oder einem Bananenblatt verpackt dämpft das Gargut im eigenen Saft und bleibt saftig. Die Päckchenmethode hat aber noch einen weiteren Vorteil: Weil weder Marinade noch andere Flüssigkeiten in die Glut tropfen, entsteht kein ungesunder Rauch. Dafür fällt das typische Röstaroma etwas dezenter aus.

Und so geht's:
Fischfilet würzen oder mit Öl, Zitronensaft und Kräutern zwei bis drei Stunden marinieren. Alufolie dünn mit Öl einpinseln und das Filet darauflegen. Ganz nach Geschmack darf auch etwas Fond oder Wein zur Verfeinerung zugefügt werden. Dann wird die Folie zu einem Päckchen verschlossen. Nutzt man Bananenblätter, kann man sich das Einölen sparen. Die gut verschlossenen Fischpakete anschließend etwa 10 Minuten auf dem Grill garen.

Garnelen zubereiten: Gar nicht spießig!


Meeresfrüchte sind eine edle Ergänzung für einen Grillabend. Damit die kleinen Happen nicht durchs Rost purzeln und verbrennen, kann man sie einfach auf feuerfeste Spieße stecken oder in einer Aluschale garen.

Und so geht's: Meeresfrüchte waschen und trocken tupfen und auf Spieße stecken. Die Spieße mit Salz, Pfeffer, Gewürzen und etwas Zitronensaft würzen. Wichtig: Die Schale von Garnele, Hummer und Co schützt nicht nur vorm Austrocknen, sondern wirkt auch wie ein Geschmackstresor - deshalb sollte sie vor der Zubereitung nicht entfernt werden. Tintenfische können im Ganzen oder in Ringe geschnitten überm Feuer gebrutzelt werden. Spieße seitlich aufs Rost legen und unter Wenden circa 3 Minuten grillen.

Einkaufsguide: So kaufen Sie den besten Fang


Nur frischer, bis zur Verarbeitung gut gekühlter Fisch gehört auf den Grill. Wer mit allen Sinnen einkauft, erkennt gute Ware sofort. Frischer Fisch duftet nach Meer, hat blanke Augen, zartrote Kiemen feste Schuppen. Die Haut ist nicht verfärbt oder schleimig. Der Körper ist elastisch. Ebenfalls wichtig, wenn man nicht direkt beim Fischkutter kauft: Ins (Einkaufs)-Netz gehören keine gefährdeten Fischarten. Nachhaltige Fisch- und Fischprodukte erkennen Sie an Siegel von MSC, ASC, Bioland oder Naturland. Mehr Info dazu finden Sie beim WWF-Fischratgeber.


Von Inga Paulsen



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