Gesunde Öle: Eine kleine Ölkunde

Gesunde Öle - Kürbiskernöl, Leinöl und Co schmecken zum Salat, zu Pasta oder im Smoothie. Außerdem sind sie voller Vitamine und Nährstoffe.

Gesunde Öle: Eine kleine Ölkunde
Foto: Gallery Stock

Öl ist nicht gleich Öl - in unserer kleinen Ölkunde erfahren Sie, welche Öle zu welchen Gerichten passen und welche Fülle an gesunden Nährstoffen in dem "flüssigen Gold" steckt!

Unterschied: raffinierte und kaltgepresste Öle
Raffiniertes Öl eignet sich grundsätzlich gut zum Kochen und Braten, da es sehr hitzestabil ist, während (die wesentlich kostspieligeren) kaltgepressten Öle nicht erhitzt, sondern pur verwendet werden sollten. Bei der Raffination wird die jeweilige Saat bei sehr hohen Temperaturen gepresst. Die daraus entstehenden Öle sind mit chemischen Zusatzstoffen angereichert. Die Öle sind meist farblos, haben einen neutralen Geschmack und enthalten keine wertvollen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren mehr. Kaltgepresste Öle hingegen sind frei von chemischen Zusätzen. Es handelt sich um naturbelassene Öle, in denen noch alle wertvollen Inhaltsstoffe und zahlreiche mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Geschmacks- und Geruchsstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe enthalten sind.

Traubenkernöl - der Schutzpatron


Nährstoffe: Kaltgepresstes Traubenkernöl zeichnet sich durch eine sattgrüne Farbe aus. Es enthält rund 90% ungesättigte Fettsäuren, davon einen besonders hohen Anteil an Linolsäure. Diese wirkt sich günstig auf Blutdruck sowie den Blutfettspiegel aus und kann bei Thrombosen, Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen. Zudem ist Traubenkernöl reich an Vitamin E, das vor freien Radikalen schützt und dem Krebsrisiko vorbeugen kann.
Aroma: Raffiniertes Traubenkernöl schmeckt sehr mild, kaltgepresste Traubenkernöle haben ein leicht nussiges, fruchtiges Aroma.
Schmeckt zu: Raffiniertes Traubenkernöl eignet sich hervorragend zum Braten und Kochen, kaltgepresstes Traubenkernöl ist ideal, um Salate oder auch Pastagerichte zu verfeinern.

Leinöl - der Omega-3-Lieferant


Nährstoffe: Leinöl ist absoluter Spitzenreiter, wenn es um den Anteil an dreifach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren geht. Das Öl enthält bis zu 70 % von der gesunden Alpha-Linolensäure. Diese kann Entzündungen hemmen, die Blutgerinnung fördern und die Blutgefäße erweitern. Sie wirkt sich positiv auf Blutdruck und Blutfette und somit vorbeugend gegen Thrombosen, Herzinfarkt und Schlaganfall. Zudem soll das Wunderelixier konzentrationsfördernd wirken und sich sogar positiv auf unser seelisches Wohlbefinden auswirken.
Aroma: Intensiv nussig und herzhaft.
Schmeckt zu: Leinöl passt perfekt zu Pellkartoffeln mit Quark. Auch Suppen oder Gemüsegerichte und Smoothies lassen sich mit einem kleinen Schuss Leinöl verfeinern.

Rapsöl - der Muntermacher


Nährstoffe: Rapsöl zeichnet sich durch perfektes Verhältnis an ungesättigten und mehrfach ungesättigten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren aus, die sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Zudem enthält Rapsöl kaum Cholesterin. Kaltgepresstes Rapsöl ist besonders reich an Vitaminen und Karotinoiden.
Aroma: Intensiv, nussig.
Schmeckt zu: Kaltgepresstes Rapsöl eignet sich wunderbar für die Zubereitung und Verfeinerung von Salaten und Dips.

Walnussöl - der Immun-Booster


Nährstoffe: Walnussöl stärkt unser Immunsystem, fördert die Zellregeneration der Haut, beflügelt den Fettstoffwechsel und wirkt antibakteriell.
Aroma: nussig, bitter, leicht buttriger Geschmack.
Schmeckt zu: Walnussöl eignet sich für die Zubereitung von Salaten und zur Verfeinerung von Gemüsegerichten.

Sesamöl - der Alleskönner


Nährstoffe: Sesamöl ist reich an so genannten Phytoöstrogenen. Diese helfen dabei, das Herz zu schützen und Krebserkrankungen vorbeugen. Das im Sesamöl enthaltende Magnesium fördert die Zellfunktion, Syringasäure schützt die Haut vor UV Strahlen, während der hohe Lezithingehalt die Konzentrationsfähigkeit fördert.
Aroma: Helles Sesamöl ist relativ geruchs- und geschmacksneutral, während das aus gerösteten Samen hergestellte dunkle Sesamöl einen nussigen, intensiven Geschmack hat.
Schmeckt zu: Passt ideal zu Salaten und asiatischen Gerichten.

Granatapfelkernöl - der Entgifter


Nährstoffe: Granatapfelkernöl enthält neben vielen Vitaminen und Mineralstoffen vor allem Polyphenole. Diese Polyphenole haben eine äußerst positive Wirkung auf den Körper, da sie den körpereigenen Zellschutz aktivieren. Sie wirken als Antioxidantien und können den Cholesterinspiegel senken und den Blutzuckerspiegel stabil halten.
Aroma: kernig, frisch.
Schmeckt zu: Granatapfelkernöl eignet sich ideal für die Verfeinerung von Salaten sowie zur Zubereitung von Soßen und Dips.

Kürbiskernöl - der Fitmacher


Nährstoffe: Kürbiskernöl ist reich an Vitamin E und Linolsäure, diese beugen Herz- und Kreislauferkrankungen vor und wirken einem erhöhten Cholesterinspiegel entgegen.
Aroma: Intensiv, nussig.
Schmeckt zu: Kürbiskernöl passt zu Salaten und verfeinert Gemüse- und Pastagerichte.

WIE EINFACH-Tipp:
Wem die Aromen der Öle zu intensiv sind, kann Traubenkernöl und Co auch wunderbar mit neutraleren Ölen wie Olivenöl mischen und somit das Aroma abmildern.

Auf den Geschmack gekommen? Hier erfahren Sie, woran man gutes Olivenöl erkennt.


Von Lesley Sevriens

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