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Hokkaido-Kürbis - eine echt runde Sache

Jetzt hat er wieder Hochsaison: Der Hokkaido-Kürbis ist ein wahrer Verwandlungskünstler, der sich gut als Suppe und Püree verarbeiten lässt oder roh oder gekocht zu Pasta und Salaten passt.

Hokkaido-Kürbis - eine echt runde Sache
Foto: plainpicture

Seit mehr als 20 Jahren ist das ursprünglich aus Japan stammende Kürbisgewächs im heimischen Anbau zu finden. Der Hokkaido-Kürbis ist mit ein bis zwei Kilo wesentlich kleiner als herkömmliche Kürbisse und hat ein festes faserarmes, nach Esskastanien schmeckendes Fruchtfleisch. Im Gegensatz zu großen Kürbissen kann man seine Schale sehr gut mitessen.

Gesundheitsbooster Hokkaido-Kürbis


Was für das orangefarbene Gemüse spricht? Es hat eine extrem hohe Nährstoffdichte: Es ist reich an Beta-Karotin, das vom Körper in Vitamin A umgewandelt wird und für gute Sehkraft, gesunde Haut und Haare sorgt. Die Schale enthält übrigens eine Extradosis an Beta-Karotin. Außerdem finden sich noch stabile Mengen an Vitamin B1, B2 und B6, sowie Vitamin C und E, Folsäure, Magnesium, Phosphor und Eisen im Fruchtfleisch. Darüber hinaus entwässert Kürbis auf natürlichem Weg, hat einen extrem niedrigen Fettgehalt und eignet sich für Menschen, die ihre Kalorientabelle nicht aus dem Blick verlieren wollen.

So finden Sie den perfekten Kürbis


Auch wenn sich das orangefarbene Herbstgemüse extrem lange frisch hält: Achten Sie beim Kauf auf Reifegrad und Unversehrtheit. Mit einer kurzen Klopfprobe können Sie testen, ob das Exemplar in optimalem Zustand ist. Klingt das Geräusch hohl, liegen Sie richtig. Außerdem sollte die Schale prall und makellos aussehen, besonders um den Stilansatz herum. Wird der Hokkaido-Kürbis kühl und trocken - also im Gemüsefach oder Vorratskeller - gelagert, kann er bis zu zwei Monate halten.

WIE EINFACH!-Tipp: In Würfel geschnitten lässt sich das Fruchtfleisch roh sogar für weitere sechs Monate einfrieren und nach dem Auftauen super gut verarbeiten.

Die Zubereitung


Wer beabsichtigt, die Schale mitzuessen, sollte sie vorher gründlich unter heißem Wasser abspülen. Ebenfalls schlau: den Kürbis im Ganzen kurz anzukochen. Das macht die Schale schon eine ganze Ecke weicher. Danach mit einem großen Messer grob zerteilen und danach je nach Bedarf in Stücke schneiden oder auf ein mundgerechtes Würfelformat trimmen.

Tolle Rezept-Ideen mit Hokkaido-Kürbis



Eine Kürbissuppe - drei Varianten

Zutaten für die Basis:
• 1 mittelgroßer Kürbis
• 1 Liter Geflügelbrühe
• Salz, Pfeffer, Zucker zum Abschmecken

Den gewaschenen Kürbis halbieren, die Enden abschneiden und die Kerne mit einem Löffel entfernen. In grobe Stücke zerschneiden und in einem Liter Gemüse- oder Geflügelbrühe aufkochen. Wenn das Fruchtfleisch zerfällt, mit dem Pürierstab gut durchpürieren, mit Salz, Pfeffer und gut viel Zucker abschmecken und zu einer flüssigen Masse verarbeiten.

Kürbissuppe mit Zwiebel-Chilli-Apfel-Chutney

Zutaten:
• 2 kleine Gemüsezwiebeln
• 1 rote frische Chillischote
• 2 mittelgroße Cox Orange Äpfel
• Olivenöl zum Anbraten
• Salz, Zucker zum Abschmecken
• Für die Suppe: ein kräftiger Schuss Sahne

Für diese Variante noch etwas Sahne dazu geben, bis die gekochte Masse Suppenkonsistenz hat. Zur Seite stellen. In der Pfanne zwei klein gehackte Zwiebeln anbraten, schön braun rösten und mit Salz und Zucker abschmecken. Dann nach und nach eine rote Chillischote (Kerne vorher entfernen) und zwei Cox-Orange-Äpfel hinzufügen und ebenfalls anbraten. Die Suppe in tiefe Teller füllen und das gebratene Zwiebel-Chilli-Chutney in die Mitte der Suppe geben.

Kürbissuppe mit Kokos und Ingwer

Zutaten:
• ½ halbe Dose Kokosmilch
• 1 mittelgroßes Stück Ingwer
• Salz, Zucker, Pfeffer, Chilli zum Abschmecken

Für diese Variante die Suppenbasis mit Kokosmilch auffüllen. Ein mittelgroßes Stück Ingwerknolle ganz fein hexeln und mit aufkochen. Mit Salz, Pfeffer und bei Bedarf mit etwas Chilli-Pfeffer würzen. Fertig!

Kürbissuppe mit Trüffelöl und Parmesan

Zutaten:
• Etwas Trüffelöl zum dazu geben
• 100 gr grob geraspelter Parmesan

Die Suppenbasis mit Sahne etwas cremig machen. Erhitzen. In Teller füllen und mit Trüffelöl und Parmesanraspeln anrichten. Fertig!


Von Franziska Wischmann

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