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Richtig grillen: Die besten Tipps

Endlich, die Outdoor-Saison ist eröffnet! Und damit auch die ersehnte Grillzeit. Richtig grillen leicht gemacht: WIE EINFACH verrät Ihnen die besten Tipps.

Richtig grillen: Die besten Tipps
Foto: Thinkstock

Spätestens, wenn der Geruch von Holzkohle und Röstaromen durch die Lüfte wabert, spürt man mit jeder Faser seines Körpers, dass der lange Winter hinter und die Sommersaison vor einem liegt - leckere Open Air-Mahlzeiten inklusive. Längst hat sich grillen zu einer beliebten Zubereitungsmethode von Foodies und Gourmets entwickelt. Waren es früher Fleisch, Wurst und Fisch, so gart man jetzt Burger, vegetarische Köstlichkeiten, Süßspeisen oder sogar Pizzen. Bei nationalen und internationalen Grillmeisterschaften werden tatsächlich ganze Menüs über der Kohle kreiert. Immer vielseitigere Techniktools befeuern zusätzlich die Lust aufs Kochen unter freiem Himmel. Aber braucht man das alles für ein gelungenes Outdooressen mit ein paar Freunden oder der Familie? Nicht unbedingt! Und weil dies so ist, hat WIE EINFACH! die Grundausstattung und die wichtigsten Tipps für ein perfektes Barbecue hier für Sie zusammengefasst. Richtig grillen leicht gemacht!

1. Holzkohle, Gas- oder Elektrogrill: Welcher ist der Richtige?


Holzkohlengrill: Feuer und Flamme für Tradition
Nur ein Holzkohlegrill entwickelt den typisch rauchigen Grillgeschmack, außerdem sind Holzkohlegrills in der Regel recht preiswert und auch als praktischer Einweggrill für spontane Grillausflüge erhältlich. Tipp: Wahre BBQ-Fans schwören auf BBQ-Smoker, bei denen sich Temperatur und Grillaroma regulieren lassen.
Nachteile: Typisch für einen Kohlegrill ist die starke Rauchentwicklung, an der sich Balkon- oder Gartennachbarn stören könnten. Außerdem ist das Grillen mit Holzkohle relativ zeitintensiv. Vorsicht ist bei der Entsorgung geboten: Heiße Grillkohle darf nicht in Mülltonnen geschüttet werden.

Gasgrill: Für Gesundheitsbewusste
Ein Gasgrill ist extrem schnell einsatzbereit und damit wie gemacht für spontane Grill-Freuden. Zudem ist die Rauchentwicklung wesentlich geringer als beim Holzkohlegrill. Nachteile: Das typische Grillaroma entfällt allerdings. Zudem benötigen Gasgrills - aufgrund der Gasflaschen - recht viel Platz. Die Gasflaschen sind nicht so leicht zu erstehen wie Grillkohle, deshalb sollte man immer eine Flasche vorrätig haben.

Der Elektrogrill: Ideal für den Balkon
Auch wenn die Strombefeuerung oft belächelt wird, etwa ein Viertel aller deutschen Grillbesitzer schwören auf einen Elektrogrill, denn er ist draußen und drinnen einsetzbar, schnell heiß und extrem leicht zu reinigen. Nachteile: Da beim Elektrogrill das Grillgut mit Heizstäben erhitzt wird, entfallen sowohl Grillstimmung als auch Grillaroma.

2. Fleisch, Fisch und mehr: Das darf aufs Rost!


Schweinefleisch, Steaks, Geflügel, aber auch Wild entwickeln über der trockenen Hitze eine knusprige Kruste und ein saftiges Innenleben. Wichtig zu wissen: Grillfleisch sollte idealerweise zwei bis drei Zentimeter dick sein - zu dünn geschnittene Scheiben trocknen schnell aus. Als Faustregel für die Garzeit gilt: Pro Zentimeter Dicke sollte das Fleisch von jeder Seite ein bis zwei Minuten gegrillt werden. Würstchen sind in ca. fünf Minuten fertig. Besonders beliebt sind aktuell selbst gemachte Burger. Sie können einfach in ein mit Salat und Co belegtes Brötchen gelegt und von der Hand in den Mund verzehrt werden. Köstlich! WIE EINFACH!-Tipp: Was viele nicht wissen: Gepökeltes Fleisch wie Wiener Würstchen, Schinken, Kasseler oder Leberkäse gehören nicht auf den Grill, da sie mit Nitritpökelsalz behandelt wurden. Die hohen Temperaturen über der Glut können diese Salze in krebserregende Nitrosamine umwandeln.

Fisch statt Fleisch
Zum Grillen von Fisch eignen sich Sorten mit einem hohen Fettanteil wie Lachs oder Forelle am besten. Aber Vorsicht: Nicht zu heiß grillen, sonst wird der Fisch schnell trocken! Besonders zarte Exemplare kann man auch in Alufolie oder Bananenblätter wickeln, um sie schonend zu dämpfen. Auch Meeresfrüchte wie Garnelen oder Tintenfisch gelingen über der heißen Glut in wenigen Minuten. Dazu schmecken leichte Partysalate zum Beispiel mit Quinoa oder Linsen.

Vegetarisch und vegan grillen
Tofuwürstchen und Seitansteaks sind eine leckere und inzwischen weit verbreitete Alternative zu Grillfleisch. Aber Vorsicht: Sie sind wesentlich hitzeempfindlicher als Grillfleisch und innerhalb kürzester Zeit fertig. Daher sollten sie stets am Rand des Grills platziert und regelmäßig gewendet werden. Auch Gemüse wie Paprika, Auberginen, Champignons, Kürbis und Zucchini eignen sich hervorragend für den Grill und lassen sich prima zu leckeren Spießen verarbeiten. Die Spieße einige Stunden vorher in einer Marinade aus Öl, Salz, Pfeffer und Kräutern ruhen lassen und nach Belieben mit Chili und Knoblauch würzen.
WIE EINFACH!-Tipp: Auch Süßes kann man auf dem Rost zubereiten. Ein kinderleichtes Dessert: Ungeschälte Bananen von beiden Seiten 3 Minuten grillen und mit Eis servieren.

Direktes und indirektes Grillen


Steaks, Koteletts, Hamburger und Hähnchenbrust müssen nur kurz gebraten werden, deshalb grillt man sie am besten bei direkter Hitze. Besonders große Stücke oder ganze Hähnchen werden bei indirekter Hitze gegrillt, damit das Fleisch schön gar wird, ohne dass es verbrennt. So schafft man zwei Grillzonen: Für die direkte Hitze verteilt man die Glut auf der einen Seite des Grills, die Seite ohne Glut gibt dann die indirekte Hitze ab. Idealerweise hat Ihr Grill einen Deckel. Er sorgt dafür, dass die Hitze nach oben steigt und um das Grillgut zirkuliert. So wird Fleisch und Co gleichmäßig gegart. Auch Pizza oder Brot lassen sich durch indirekte Hitze auf dem Grill zubereiten. Hier verhilft ein Pizzastein zu einem idealen Backergebnis.
WIE EINFACH-Tipp Wer kennt das nicht? Kaum brutzelt das Fleisch über der glühenden Kohle, schon tropft das erste Fett in die Glut und entfacht ein Flammenmeer. Zum Glück gibt es einen ganz einfachen Trick, um die Flammen einzudämmen: Einfach eine Handvoll Salz ins Feuer streuen und schon ziehen sich die Flammen "kleinlaut" zurück.

Fettfrei und sauber: So geht's!


Anti-Tropfschutz
Alufolie oder Aluschälchen verhindern, dass Flüssigkeiten wie Fett, Bratensaft oder Marinade beim Grillen (mit Holzkohle) auf die Glut tropfen. Aus diesem Grund sind viele Grills inzwischen mit einer Auffangschale unterhalb des Rosts ausgestattet.

Hitzestabiles Öl
Damit nix am Rost kleben bleibt, das Gitter vor dem Grillen mit hitzestabilem Öl wie Sonnenblumenöl oder Rapsöl leicht einölen. Andere Ölsorten würden verbrennen und schaden dann auch der Gesundheit. Alternativ kann man den Rost auch mit einer Speckschwarte einreiben. Tipp: Inzwischen gibt es zum Glück jede Menge clevere Küchentools, wie beispielsweise Grillpfannen, die das Grillen enorm erleichtern.

Grillrost reinigen!
Der Grillrost ist total verdreckt? Kein Problem, den Rost einfach nachts im Gras liegen lassen. Der Tau weicht die Fettschicht an, sie lässt sich am nächsten Morgen mühelos entfernen. Alternativ kann man den Rost auch in Zeitungspapier einwickeln, (mit der Gießkanne) bewässern und das Ganze über Nacht einwirken lassen. Am nächsten Tag lässt sich der Rost ganz einfach mit einem Lappen entfernen.

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Von Lesley Sevriens

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