Säure-Basen-Haushalt: Tipps für eine gesunde Ernährung

Ein gesunder Säure-Basen-Haushalt ist essentiell für unser tägliches Wohlbefinden. Wichtigste Voraussetzung dafür ist eine gesunde Ernährung. WIE EINFACH mit den besten Tipps.

Säure-Basen-Haushalt: Tipps für eine gesunde Ernährung
Foto: plainpicture/Lubitz + Dorner

Ursachen und Symptome einer Übersäuerung
Wer kennt das nicht? Bereits seit Wochen oder gar Monaten fühlt man sich unerklärlicherweise müde und antriebslos. Oft gesellen sich auch noch Verspannungen, Appetitlosigkeit, Muskel- oder Gelenkbeschwerden dazu. Obwohl eigentlich alles so ist wie immer, fühlt man sich plötzlich leer und ausgelaugt, was sich früher oder später wiederum auf die Stimmung niederschlägt. Der Beginn eines typischen Teufelskreislaufes: körperliches Unwohlsein, das zu seelischer Verstimmung führt. Wem die beschriebenen Symptome bekannt vorkommen, könnte unter einer Übersäuerung der Körperzellen und Organe leiden - im medizinischen Fachjargon auch als chronisch latente Azidose, kurz CLA, bekannt. Bei einer chronischen Übersäuerung ist unser Säure-Basen-Haushalt gestört und aus dem Gleichgewicht geraten. Das bedeutet, dass Körperregionen von überschüssigen Säuren bedroht werden und einen erhöhten pH-Wert aufweisen. Der pH-Wert von Lebensmitteln selbst jedoch sagt nichts über ihre säure- oder basenbildenden Eigenschaften aus. Zitrusfrüchte beispielsweise schmecken sauer, liefern dem Körper jedoch Basen, während Eiweiß in Milchprodukten sauer verstoffwechselt wird. Wir verraten, mit welchen einfachen Tricks man diesem Teufelskreislauf ein Ende bereiten kann und sich innerhalb kürzester Zeit wieder fit und munter fühlt.

Ernährungsumstellung
Mit dem Alter nimmt die Leistungsfähigkeit unserer Niere ab, vor allem Säure vermag unsere Niere im Laufe der Jahre nicht mehr so gut auszuscheiden. Säure entsteht, wenn wir eiweißreiche Lebensmittel wie Fleisch, Pizza und Pasta zu uns nehmen und diese anschließend verstoffwechselt werden. Um diese Säure zu neutralisieren, benötigt unser Körper ausreichend körpereigene basische Puffersubstanzen wie beispielsweise Natriumhydrogencarbonat und basische Mineralstoffe wie Kalium, Calcium oder Magnesium. Eine Übersäuerung wird oftmals durch eine extrem einseitige Ernährung hervorgerufen, denn im Durchschnitt bestehen gerade mal etwa 20 Prozent unserer Ernährung aus basischen Lebensmitteln wie Gemüse, Salat, Obst und Mineralwasser. Um ein natürliches Säure-Basen-Gleichgewicht herzustellen, benötigen wir jedoch wesentlich mehr von solchen Mineralstofflieferanten. Auf den täglichen Speiseplan gehören deshalb unbedingt viel frisches Obst und Gemüse (fünf Portionen am Tag) und im Gegenzug möglichst wenig Zucker und industriell gefertigte Nahrung. Eine gute Orientierung liefert die gute alte Ernährungspyramide.

Säurebildende und basenbildende Lebensmittel
Eine hilfreiche Faustregel für eine gesunde, basische Ernährung ist die so genannte 70/30-Regel, die besagt, dass 70 Prozent der von uns verzehrten Lebensmittel basisch und 30 säurebildend sein sollten.

SÄUREBILDEND sind:
Fleisch, Wurst, Geflügel
Fisch
Milch, Milchprodukte, Butter, Käse
Eier
Süßigkeiten, Zucker
Alkohol, Kaffee

BASENBILDEND sind:
Gemüse, Salate, Kräuter
heimisches Obst, exotische Früchte, ungeschwefelte (!) Trockenfrüchte
Samen
Nüsse
Brot, am besten Vollkorn und/oder Dinkel
eifreie Pasta
Reis, am besten Naturreis
Kartoffeln

Wohlbefinden dank basischer, ausgewogener Ernährung
Eine basische Ernährung liefert unserem Körper jede Menge Mineralstoffe sowie Nähr- und Vitalstoffe und reduziert gleichzeitig saure Stoffwechselrückstände, die bei der herkömmlichen Ernährungsweise im Körper entstehen. Auf diese Weise wird nicht nur unser Säure-Basen-Haushalt harmonisiert, sondern unser Stoffwechsel wird angekurbelt, Fett und Kohlenhydrate können besser verbrennen - nebenbei purzeln also praktischerweise auch noch die Pfunde. Neben einer ausgewogenen Ernährung gehören aber auch unbedingt der Verzehr von ausreichend Flüssigkeit (mindesten 1,5 Liter täglich) in Form von Wasser und ungezuckerten Früchte- oder Kräutertees oder verdünnten Obst- und Gemüsesäften sowie wie ausreichend körperliche Betätigung - mindestens zwei bis dreimal pro Woche für jeweils 20 bis 30 Minuten. Wer sich an diese "Spielregeln" hält, dürfte sich innerhalb kürzester Zeit A wieder wohl in seiner Haut fühlen und B vor Energie und Tatendrang nur so strotzen.

WIE EINFACH-Tipp
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Von Lesley Sevriens

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