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Tarte Tatin: Rezepte für Naschkatzen

Wenn knuspriger Teig auf viel Frucht trifft, ist es im besten Fall eine Tarte Tatin.
Rezepte für Einsteiger haben wir für Sie parat.

Tarte Tatin: Rezepte für Naschkatzen
Foto: Thinkstock

Es ist oft einem Zufall oder einem Malheur zu verdanken, dass die Rezeptur für eine Köstlichkeit entstanden ist. Das gilt nicht nur für Käsevariationen, Kimchi oder Wein, sondern auch für die Tarte Tatin. Um ihre Entstehung ranken verschiedene Mythen. In einer heißt es, dass die Erfinderin des süßen französischen Naschwerkes an einem Herbsttag zu Beginn des 19. Jahrhunderts eigentlich eine ganz gewöhnliche Apfeltarte backen wollte, aber dann etwas schief lief. Schwester Tatin fiel die Springform mit dem Mürbeteig und den Apfelstückchen auf den Boden. Weil sie keine Zeit hatte, stülpte die Frau aus Lamotte-Beuvron den Kuchen einfach mit der Apfelseite nach unten wieder in die Form, bedeckte das Obst mit einem neuen "sauberen" Teig und schob ihn in den Ofen. Eine andere Geschichte hingegen berichtet, dass der Ofen kaputt war und die schlaue Bäckerin die Äpfel einfach mit Butter und Zucker in eine heiße Pfanne legte, mit dem Teig bedeckte und so garte. Heute zählt die "umgekehrt gebackene" Tarte neben dem Magic-Cake zu den beliebtesten Leckereien für Naschkatzen. Kein Wunder, denn der Upside-Down-Kuchen ist schnell zubereitet, hat besonders intensives Aroma und bieten eine Vielzahl an Variationen. Drei köstliche Rezepte für Einsteiger stellt Ihnen WIE EINFACH! hier vor und serviert ein paar nützliche Tipps gleich noch dazu.


Tarte Tatin mit Äpfeln: Der Klassiker


Zutaten für eine Spring- oder Tarteform (28 cm):
200 g Mehl
50 g Puderzucker
1 Prise Salz
100 g kalte Butter
1 Ei
5-6 süß-säuerliche Äpfel
2-3 EL Zitronensaft
150 g Zucker
75 g kalte Butter

Zubereitung:
200 g Mehl in eine Schüssel sieben, mit Puderzucker und Salz vermengen. Das Ei und die Butter in Flöckchen unter das Mehl arbeiten, bis Streusel entstehen. 2-3 EL eiskaltes Wasser zufügen und aus den Streuseln fix einen Teig kneten. Teig in Folie wickeln und im Kühlschrank 30 Minuten kaltstellen.

Inzwischen Äpfel waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Mit Zitronensaft beträufeln. Springform mit Butter fetten und mit der Hälfte vom Zucker ausstreuen. Restlichen Zucker schmelzen, bis er hellbraun ist. In die Form gießen und die Apfelstücke in den Karamell stecken.

Tarteteig ausrollen, auf die Äpfel legen. Tarte im Ofen 40 Minuten Umluft backen, bis der Teig goldbraun und knusprig ist. Form aus dem Ofen nehmen, den Rand vorsichtig von der Backform lösen und den Kuchen auf die Backform stürzen. Dazu legt man am besten eine Kuchenplatte auf die Form und dreht dann beides zusammen um. Dann klopfen Sie sanft auf die Form und heben diese ab. Die Tarte warm mit geschlagener süßer Sahne servieren. Das Rezept schmeckt auch mit Birnen, Quitten oder Beeren verwenden. WIE EINFACH!-Tipp: Wenn Sie den Boden herzhaft belegen, kommt eine köstliche Quiche dabei heraus. Herzhafte Rezepte finden Sie hier.

Upside-Down-Kuchen mit Schokorührteig


Zutaten für eine Springform (28 cm):
210 g Butter
30 g Vollrohrzucker
2 EL Mandeln, gehobelt
2 Bananen
100 g Kirschen
200 g Bitterschokolade
1 Prise Salz
160 g Zucker
5 Eier
60 g Mehl
3 TL Backpulver

Zubereitung:
Ofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Die Backform mit 20 g Butter einfetten und den Boden der Form mit Vollrohrzucker und Mandeln bestreuen. Bananen schälen und in Scheiben schneiden. Kirschen waschen und entkernen. Obst in die gefettet, gezuckerte Backform geben und auf dem Boden verteilen.

Schokolade und restliche Butter überm Wasserbad schmelzen. Vom Herd nehmen. Schokolade mit Salz, Zucker Mehl, Backpulver und Eier verrühren, bis ein cremiger Teig entsteht. Teig auf dem Obst verteilen und den Kuchen 35 Minuten backen. Kurz auskühlen lassen und den Rand vom Kuchen lösen. Kuchen auf eine Servierplatte stürzen.


Total verdrehte Blätterteigtarte mit Rhabarber


Zutaten für eine Kuchenform (28 cm):
500 g Rhabarber
150 g Zucker
30 g Butter
Mark von einer Vanilleschote
250 g Blätterteig (TK, aufgetaut)
1 Eigelb

Zubereitung:
Ofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Rhabarber waschen, putzen und in schräge, circa 4 cm lange Stücke schneiden.

Zucker, Butter und Vanillemark in einem Topf unter Rühren schmelzen lassen. WIE EINFACH! -Tipp: Der Karamell darf nicht zu dunkel sein, denn dann schmeckt er bitter.

Karamell in eine gefettete Kuchenform geben und sofort gleichmäßig verteilen. Rhabarber kreisförmig in den Karamell legen und mit dem ausgerollten Blätterteig bedecken. Teig mit Eigelb bestreichen und mit der Gabel Löcher hineinstechen.

Tarte im Ofen circa 20 Minuten backen, bis der Teig goldbraun ist. Aus dem Ofen nehmen und einige Minuten auskühlen lassen. Anschließend auf eine Kuchenplatte stürzen. Wie einfach!-Tipp: Mit einer Kugel Vanilleeis wird aus der Tarte ein köstliches Dessert.


Von Inga Paulsen

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