Ein Hund im Büro? Gute Idee!

Ein Hund reduziert nicht nur den eigenen Stress im Büro, sondern auch den der Kollegen. Außerdem wirkt er sich extrem positiv auf Gemüt und Gesundheit aus. Ein Plädoyer für tierisch gute Zusammenarbeit!
Ein Hund im Büro? Gute Idee! Ein Hund im Büro? Gute Idee! Ein Hund im Büro? Gute Idee!
Foto: Thinkstock
Ein Hund setzt Glückshormone frei
Beim Betrachten eines niedlichen Vierbeiners geht vielen Menschen das Herz auf. Kein Wunder, denn der Anblick setzt bei uns Menschen das Kuschel-Hormon Oxytocin frei. Oxytocin aktiviert wiederum unser Belohnungssystem und setzt das Glückshormon Dopamin frei, senkt gleichzeitig unseren Blutdruck und mindert Ängste und Depressionen. Ein Hund wirkt quasi wie eine Beruhigungspille. Mit dem Unterschied, dass er wesentlich gesünder ist.

Laut Studien ist ein Hund ein wahrer Glücksbringer
Zahlreiche Studien belegen, dass ein Hund für die mentale und körperliche Balance ihrer Besitzer ein wahrer Segen ist. Nicht nur in der Freizeit, sondern auch am Arbeitsplatz: Mediziner haben herausgefunden, dass unsere Konzentration in der Regel bereits nach 20 Minuten schwindet und dass wir deshalb etwa alle 60 bis 80 Minuten eine Pause benötigen, um uns zu sammeln und wieder neue Kräfte zu tanken. Ein Hund bietet da die perfekte Möglichkeit für eine kleine Auszeit.

Ein Hund verbessert das Arbeitsklima
Ebenfalls wissenschaftlich belegt ist, dass kleine Unterbrechungen während der Arbeitszeit unsere Produktivität nicht mindern, sondern - im Gegenteil - diese steigern. Auf die Weise reduziert ein Hund den Stress am Arbeitsplatz und steigert nachweislich das Wohlbefinden. Nicht nur das eigene, sondern auch das der Kollegen. Aber ein Hund verbessert nicht nur das Arbeitsklima, sondern fördert sogar die Teamfähigkeit. Eine klassische Win-Win-Situation also.

Ein Hund wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus
Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Hundebesitzer bewegen sich im Durchschnitt deutlich mehr als Menschen, die keinen Hund besitzen: Wöchentlich kommen sie im Schnitt auf fünf Stunden und 38 Minuten Bewegung - also mehr als so manch ein Fitnessstudio-Mitglied. Einen größeren Gefallen kann man Körper und Geist eigentlich gar nicht tun. Denn regelmäßige Bewegung an der frischen Luft stärkt die Abwehrkräfte, regt den Kreislauf sowie die Durchblutung und hebt die Stimmung. Obendrein ist ein Hund ein wahrer Kommunikations-Booster. Beim Klönen auf der Hundewiese sind schon jede Menge Freundschaften entstanden - und auch die ein oder andere Ehe

Ein Hund im Büro? So überzeugen Sie Ihren Chef!
Leider gehören Arbeitsplätze, zu denen man seinen Vierbeiner mitnehmen darf, immer noch eher zur Ausnahme als zur Regel. Dabei liegen die Vorteile klar auf der Hand. Aber mit etwas Glück und Verhandlungsgeschick können Sie Ihren Chef und Ihre Kollegen von der Anwesenheit eines Büro-Hundes überzeugen. Ein paar hilfreiche Tipps: Zunächst sollten Sie Ihren Vorgesetzten in einem Vieraugen-Gespräch von Ihrem Vorhaben, einen Büro-Hund einzuführen, unterrichten. Zur Untermauerung können Sie ihm die oben genannten Vorzüge eines Hundes schildern. Wichtig ist, dass Sie ihm glaubhaft versichern können, dass es sich bei Ihrem Vierbeiner um einen wohl erzogenen Gefährten handelt, den Sie voll und ganz im Griff haben und der die Kollegen nicht bei ihrer Arbeit behindern wird. Sollte Ihr Chef einverstanden sein, sollte man sich natürlich immer auch das OK der Kollegen einholen. Schließlich könnte unter ihnen ein Allergiker sein, für den ein Büro-Hund schon allein aus gesundheitlichen Gründen nicht in Frage kommt. Sollte ihr Chef Bedenken haben, können Sie im Umkehrschluss eine Umfrage unter Ihren Kollegen erheben und diese bitten, sich für oder gegen einen Büro-Hund auszusprechen. Die Chancen, dass die Mehrheit Ihrer Kollegen die Anwesenheit eines Vierbeiners befürwortet, stehen ziemlich gut (Stichwort Oxytocin). Mit einer solchen Allianz im Rücken lässt es sich doch gleich wesentlich besser argumentieren und diskutieren. Ein weitere Möglichkeit besteht darin, sich auf einen Kompromiss zu einigen und einen Zeitraum von beispielsweise vier Wochen festzulegen, in denen der Hund probeweise mit ins Büro darf. Sollte er keinerlei Schwierigkeiten bereiten, darf er dauerhaft bleiben.