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5 spannende Fakten zur Selbstheilung

Der Körper regeneriert und repariert sich ständig selbst. Selbst nach Verletzungen hat er die Kraft zur Selbstheilung. Man kann ihn dabei sehr gut unterstützen. 5 spannende Fakten dazu.

5 spannende Fakten zur Selbstheilung
Foto: plainpicture

Es ist schon ein Phänomen, das System Mensch, insbesondere im Regenerations- und Reparaturprozess. Die Abläufe haben wir vor allem Enzymen zu verdanken, die Defekte in unserer DNA beseitigen und zwar täglich. Auch unsere Zellen werden permanent erneuert, allein in der Haut sind es etwa eine Milliarde Zellen pro Tag. Bei Verletzungen kittet das System der Selbstheilungskräfte in unserem Körper, was kaputt gegangen ist, heilt die Haut oder lässt Knochen, Sehnen und Muskeln wieder zusammenwachsen. Vor allem, wenn wir sie dabei gezielt unterstützen.

Aus eigener Erfahrung gelernt
In einem verspurten Tiefschneehang am Arlberg passiert es: Eine Ski-Bindung öffnet sich unvermutet, beim zweiten Ski löst sie nicht aus. Im Sturz nach vorn wird die Wadenmuskulatur extrem überdehnt. Was sie nicht wirklich gut verträgt. Das innere Wadenmuskel-Bündel reißt, innerhalb von Minuten schwillt die Wade enorm an. Der Schmerz fühlt sich an wie eine Wehe in Endlos-Schleife. Und die Prognose ist auch nicht gerade sexy; 9 bis 12 Wochen soll es dauern, bis das Bein wieder voll belastet werden kann.

Selbstheilungskräfte aktivieren
Jetzt, fünf Wochen später, kann ich mich wieder richtig gut bewegen: Schwimmen, Crosstrainer, Treppensteigen - alles kein Problem. Nur auf ausgedehnte Joggingrunden verzichte ich noch, mehr aus Vorsicht als wegen zu starker Schmerzimpulse. Durch ein langsam aufbauendes Mobilisierungsprogramm, beginnend vom ersten Tag, habe ich meine Verletzung sehr schnell in den Griff bekommen. Intuitiv habe ich damit die Selbstheilungskräfte meines Körpers positiv beeinflusst.

Damit liege ich offensichtlich voll im Trend. Denn zu den immer weiter steigenden Zahlen von Operationen im orthopädischen Bereich hat sich eine Gegenbewegung entwickelt: Patienten, die versuchen, unter Anleitung von Ärzten und Physiotherapeuten ihre Schmerzen und Leiden selbst in den Griff zu bekommen. Ob Rücken-, Schulter-, Muskel- oder Gelenk-Schmerzen - vieles lässt sich durch Stärkung und Dehnung des Bewegungsapparates und durch äußere Massage-Anwendungen tatsächlich schneller kurieren. Biokinematik und Myroflextherapie heißen die Zauberwörter.

5 Dinge, die geholfen haben

1. Schwimmen

Mit Muskel- und Bänderverletzungen ins Wasser zu steigen, ist eine richtig gute Idee. Denn die Rehabilitation wird durch den hydrostatischen Druck des Wassers auf den Körper sehr begünstigt. Wer eintaucht, fühlt die leichte Massagewirkung des Strömungswiderstands. Außerdem reduziert sich im Wasser das spezifische Gewicht des Körpers um 90 Prozent, was es möglich macht, Bewegungen ganz langsam und sanft zu beginnen und dem Schmerz anzupassen. Je schneller man schwimmt, desto größer wird der Strömungswiderstand. Dadurch wird die Muskulatur schonend gekräftigt. Der Widerstand entsteht übrigens in alle Richtungen und trainiert auf diese Weise den gesamten Körper. Die Blutzirkulation wird angekurbelt, Stoffwechselprodukte können schneller abtransportiert werden.

2. Langsamer Kraftaufbau
Der Radergometer ist bestens dafür geeignet, mit der ersten Kraft-Belastung zu beginnen. Der Widerstand lässt sich sehr gut dem Schmerzempfinden anpassen und man kann sich langsam steigern. Ärzte empfehlen übrigens, dass man tatsächlich im hohen Drehzahlbereich trainiert. Je mehr Blut durch den Körper fließt, desto schneller werden Verletzungen mit frischem, sauerstoffreichen Blut versorgt und die Abbauprodukte abtransportiert.

3. Faszientraining
Inzwischen gilt als bewiesen, dass Faszien für die Leistungsfähigkeit, aber vor allem auch in der Prävention und Rehabilitation eine große Rolle spielen. Denn das Fasziengewebe ist quasi das Bindegewebsnetzwerk im Körper. Faszien ummanteln jeden Muskel, jedes Organ, jedes Band und vernetzen damit unseren ganzen Körper. Die Arbeit eines Muskels zieht sich über die Faszienverbindungen natürlich auch durch den ganzen Körper. Ist ein Muskel verletzt, sind die faszialen Züge ebenfalls nicht intakt. Sie lassen sich aber durch ein spezielles Training wieder herstellen. Dabei wird die Muskulatur mit einer Faszienrolle sanft massiert, Verklebungen können gelöst, Schlackeprodukte schneller abtransportiert werden.

4. Enzyme? Enzyme!
Enzyme sind Eiweißmoleküle in unserem Körper. Sie steuern sämtliche biochemische Strukturen und können Stoffwechselprozesse in unserem Körper entscheidend beeinflussen. Bei einer Verletzung werden sie besonders aktiv und beschleunigen Reparaturprozesse. Sinnvoll ist also, wenn wir sie dabei unterstützen. Das gelingt besonders gut mit der hoch dosierten Einnahme enzymhaltiger Kapseln, aber auch durch Ernährung, die vitamin- und mineralienreich ist. Ebenfalls gut: ätherische Öle von Arnika und Rosmarin, wie sie in "Retterspitz" enthalten sind. Die medizinische Wickellösung sorgt bei Muskelverletzungen und Prellungen für beschleunigte Heilprozesse.

5. Der Kopf führt den Körper
Ein interessanter Aspekt, der in der Medizin zunehmend an Bedeutung gewinnt: die Psyche. Wer wirklich schnell gesund werden will und sich positiv motiviert, dessen Heilungschancen stehen tatsächlich besser als jene von Skeptikern und Misanthropen. Offensichtlich sind Achtsamkeit, die Kraft einer positiven Lebenseinstellung ein entscheidender Beschleuniger für Heilungsprozesse.

CD Klaus Altmann: Rückenschmerzen - Das löse ich selbst
Über: Schmerzlösung.de


Von Franziska Wischmann

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