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Bikini waschen: Pflege-Tipps für Bademode

Kann man einen Bikini nur von Hand waschen? Dieser und anderen Fragen rund um die Pflege von Bademode sind wir nachgegangen.

Bikini waschen: Pflege-Tipps für Bademode
Foto: plainpicture/Elektrons 08

Reicht es, den Bikini nur auszuspülen oder muss man ihn richtig waschen?


Bademode mag kein Chlor, kein Salzwasser, kein Sand und keine Sonnencreme. Nach jedem Baden sollte man sich daher, wenn möglich, einmal abduschen. So werden Rückstände entfernt, die ansonsten die Elastizität des Stoffes in Mitleidenschaft ziehen könnten. Nach einem Tag am Strand oder einem Besuch im Schwimmbad, sollte der Bikini oder Badeanzug immer gründlich mit kaltem Wasser ausgespült werden. Neben dem Auswaschen braucht Bademode einen regelmäßigen Waschgang. Und zwar nach jedem dritten bis vierten Tragen. Nur so können auch hartnäckigere Verschmutzungen beseitigt werden. Dafür weicht man den Bikini in einer Waschlauge aus kaltem Wasser und mildem Waschpulver für ca. 15 Minuten ein. Auf keinen Fall Weichspüler verwenden - er greift die Fasern an und lässt den Stoff ausleiern. Anschließend gut ausspülen.

Kann man Bikinis auch in die Waschmaschine stecken?


Bikinis und Badeanzüge lassen sich auch in der Waschmaschine waschen - allerdings nur bei 30 Grad, im Schonwaschgang und ohne Schleuderprogramm. Zum Schutz von Bügeln, Verschlüssen und Applikationen am besten in ein Wäschenetz geben.

Extra-Tipp: Vorsicht bei Bikini-Oberteilen mit vorgeformten Schalen: Beim Waschen und Trocknen unbedingt darauf achten, dass die Cups nicht zu sehr gedrückt werden. Dadurch können sie ihre Form verlieren und ausbeulen.

Was ist beim Trocknen zu beachten?


Einer der größten Fehler ist es, den Bikini im nassen Zustand aufzuhängen. Die elastischen Fasern leiern so besonders schnell aus. Stattdessen sollte man den Bikini mit einem Handtuch trocken drücken, nicht auswringen und am besten liegend trocknen lassen. Und bitte nicht in den Trockner packen oder auf die Heizung legen - auch das ist nicht gut für die Fasern. Wer seinen Bikini in der prallen Sonne trocknet, riskiert zudem, dass die Farben verblassen.

Gehen Farben auch beim Waschen verloren?


Langfristig kann das schon passieren. Es gibt aber einen einfachen Trick, um ein Auswaschen der Farben zu verhindern: Den Bikini im Waschbecken in Wasser einweichen und einen und einen Esslöffel Essig darauf geben - der hat nämlich eine farbfixierende Wirkung. Nach einigen Minuten ausspülen und für ca. 5 Minuten in kaltes Wasser mit etwas Waschpulver legen, um den Geruch zu vertreiben. Anschließend wie gewohnt per Hand oder im Schonwaschgang waschen.

Was hilft bei Sonnencreme-Flecken?


Sonnencreme ist Gift für Bikinis und Badeanzüge, weil ihre chemischen Substanzen das Gewebe angreifen können. Um Flecken zu vermeiden, sollte man den Sonnenschutz ca. 20-30 Minuten vor dem Sonnenbad auftragen und erst dann den Bikini anziehen. Beim Nachcremen darauf achten, dass der Stoff möglichst wenig Creme abbekommt. Sollte der Bikini dennoch etwas abbekommen haben, helfen fettlösende Fleckenentferner.

Was kann ich sonst noch tun, um meinen Bikini zu pflegen?


Spitze oder raue Oberflächen wie Felsen oder Liegestühle führen schnell zu unschönen Abnutzungen des Gewebes. Deshalb für alle Fälle immer ein Handtuch unterlegen! Aufgrund des hohen Wasserdrucks können auch Whirlpools und Wasserrutschen die Fasern des Bikinis beschädigen. Deshalb bei Ausflügen in Erlebnisbäder lieber einen älteren Bikini tragen.


Von Jana Gloistein & Lesley Sevriens

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