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Die rosarote Brille: Gesunde Selbstüberschätzung

Neue Studien belegen, dass wir uns in der Regel positiver wahrnehmen, als wir sind. Das beginnt beim Aussehen und hört beim Autofahren auf. Warum es nicht schadet, öfter mal die rosarote Brille aufzusetzen - ein Plädoyer für gesunde Selbstüberschätzung.

Die rosarote Brille: Gesunde Selbstüberschätzung
Foto: plainpicture/René Reichelt

Selbsttäuschung
Den kleinen Selbstbetrug wenden wir übrigens auch in Bezug auf unsere Schulnoten an - an die schlechten können sich die meisten von uns merkwürdigerweise kaum noch erinnern, während sich die Einsen und Zweien für immer in unser Gedächtnis eingebrannt zu haben scheinen. Aber nicht nur unsere Selbstwahrnehmung ist positiv gefärbt, sondern wir schätzen auch Freunde und Bekannte schöner, intelligenter und gewitzter ein, als sie - objektiv betrachtet - sind. Aber Wahrnehmung kann sowieso niemals objektiv sein, sondern ist immer ein subjektiver Prozess. Sowohl unsere Vergangenheit als auch die Zukunft reden wir uns zu einem gewissen Maße schön. Aber das ist nicht verwerflich - im Gegenteil, laut Wissenschaftlern und Psychologen handelt es sich hierbei um einen gesunden Selbstschutz, denn diese Selbsttäuschung hilft uns, mit Herausforderungen und Veränderungen - an denen ja nun mal kein Weg vorbeiführt - besser umzugehen.
Anstatt überkritisch mit uns zu sein (worin wir es übrigens ebenfalls zur Meisterschaft bringen können), sollten wir also lieber öfter mal eine Portion Selbstbewusstsein walten lassen und uns das Leben in gesundem Maße schön färben. Wohlgemerkt in gesundem Maße, natürlich sollten sich unsere Selbstillusionen in Grenzen halten. Wenn es beispielsweise um unsere körperliche Gesundheit geht, kann Selbstbetrug mitunter lebensbedrohliche Folgen haben. Und auch bei der Arbeit können wir uns schnell unbeliebt machen, wenn wir uns maßlos überschätzen. Gute Freunde, die einen zwischendurch wieder auf den Boden der Tatsachen holen, können in diesem Fall ganz hilfreich sein.

Warum ein bisschen Selbstbetrug gut tut - 6 Gründe:
1. Gesunde Selbstüberschätzung kann eine unglaubliche Motivationshilfe sein und helfen, Dinge anzupacken und lähmenden Depressionen vorzubeugen.
2. Ein wenig Selbsttäuschung verleiht Hoffnung und schützt uns davor, (eine Sache) zu schnell aufzugeben.
3. Kleine Selbstlügen verhelfen zu mehr Gelassenheit und innerer Ruhe und mindern unsere Stressempfindlichkeit.
4. Eine gesunde Dosis Selbstüberschätzung beflügelt unsere Leistungen und wirkt ähnlich wie eine selbsterfüllende Prophezeiung.
5. Die Verklärung der eigenen Leistung hilft einem auch dabei, mit kompetitiven Situationen, sprich mit Wettbewerb, gelassener umzugehen.
6. Schönfärbereien tun auch der Beziehung gut - denn Paare, die ihre Partner verklären, sind auch über Jahre hinweg zufriedener in ihrer Beziehung.

Merke: Kleine Selbstlügen belohnt das Leben sofort.


WIE EINFACH-Tipp für ein positiveres Selbstbild
Wer weniger grübelt, der hat automatisch auch weniger Selbstzweifel. Und wer sich in Bewegung hält - sowohl körperlich als auch geistig -, grübelt automatisch viel weniger, weil einem schlicht und einfach die Zeit dazu fehlt. Und je mehr man aktiv unternimmt, desto besser das Selbstbild. Eigentlich ganz einfach.


Von Lesley Sevriens



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