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Die schönsten Rituale zu Weihnachten für Kinder

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Wir verraten, wie man die Adventszeit ganz entspannt angehen kann und stellen die schönsten Rituale zu Weihnachten für Kinder und Erwachsene vor.

Die schönsten Rituale zu Weihnachten für Kinder
Foto: plainpicture/St. Fengler

Rituale geben Sicherheit und Geborgenheit
Kein anderer Monat hierzulande ist so stark von Bräuchen und Ritualen und geprägt wie der Dezember. Das gilt besonders für Familien. Denn Weihnachten ist für die Mehrheit der Deutschen das wichtigste Familienfest im Jahr. In der Vorweihnachtszeit werden fleißig Plätzchen und Printen gebacken, Glühweinpunsche hergestellt, Lieder gesungen, Adventskränze geflochten, Weihnachtsschmuck gebastelt, Tannenbäume gefällt und geschmückt, Lichterketten aufgehängt und Kerzen entzündet. Und vor allem Kinder fiebern dem Höhepunkt, der Bescherung unterm Tannenbaum am Heiligen Abend, jedne Tag aufss Neue entgegen. Rituale geben nicht nur Sicherheit und Geborgenheit, sie strukturieren die Zeit (was gerade für Kinder extrem wichtig ist, da Zeit für sie noch ein schier unendlicher Fluss zu sein scheint und sich wie Kaugummi ziehen kann). Außerdem helfen Rituale, der Monotonie des Alltags für eine Weile zu entfliehen und das soziale Miteinander zu vertiefen.

Nikolaus - das kleine Weihnachten
Bis zu Martin Luthers Reformation im 16. Jahrhundert war der Nikolaustag am 6. Dezember der Tag, an dem die Bescherung statt fand. In unserem Nachbarland Niederlande ist das bis heute so - dort erfolgt bereits am Nikolaustag die Bescherung, während sich Kinder hierzulande noch mehrere Wochen gedulden müssen. Die Wartezeit bis zum 24. Kann man ihnen allerdings im wahrsten Sinne des Wortes versüßen, indem man am Morgen des 6. Dezember einen Stiefel mit kleinen Präsenten wie Mandarinen, Nüssen, Schokolade und einer Kleinigkeit wie einem schönen Buch füllt und heimlich vor der Zimmertür platziert. Tipp: Da man für Geschenke nie zu groß ist und Erwachsene im Herzen (hoffentlich) noch Kinder sind, dürfte sich der Partner ebenso sehr über eine unverhoffte Aufmerksamkeit freuen.

Backen mit Kindern
Es gibt wohl kaum etwas, das Kindern mehr Freude bereitet, als mit ihren kleinen Fingerchen im Teig rumzumatschen, mit Backformen kleine Engel und Sterne auszustechen, deren Entwicklung im Backofen zu verfolgen, die Kreationen anschließend zu verzieren und natürlich in rauen Mengen zu verspeisen. Wenn die Kinder zu rotwangigen Weihnachtsbäckern werden, ist das auch für Erwachsene ein Vergnügen! Anbei ein tolles Rezept für saftige Kokosmakronen, die in Windeseile zubereitet und garantiert ebenso schnell verputzt sind.

Gemeinsam Weihnachtsschmuck & Adventskalender basteln
Vor knapp 100 Jahren kam der Lithograf Gerhard Lang auf die Idee, 24 bunte Bilder hinter Türchen zu verstecken. Damit war der erste echte Adventskalender geboren. Weil Kinder bekanntlich kleine (tägliche) Überraschungen lieben, bereitet man ihnen mit einem Adventskalender die allergrößte Freude überhaupt. Wenn er dann auch noch selbst gemacht ist, werden die Augen umso größer leuchten.
Anbei zwei Anleitungen für DIY-Adventskalender, die Sie ohne großen Zeitaufwand einfach und schnell selber machen können - wer mag, bezieht die Kinder in den Gestaltungsprozess mit ein. Früh übt sich. Und wer weiß, vielleicht revanchiert sich der Nachwuchs eines Tages mit einem selbstgebastelten Kalender? Schön wär's jedenfalls. Ob Fensterbilder aus Transparentpapier, Baststerne oder selbstgeflochtene Adventskränze - auch Weihnachtsdekoration und Weihnachtsschmuck kann man prima in Teamwork mit den kleinen Lieben herstellen. Einfach mit ausreichend Bastelmaterial eindecken und los geht's!

Nichtmaterielle Wunschzettel schreiben
Ein schönes Ritual (auch im Erwachsenenalter) kann folgendes sein: Bitten Sie Ihre Kinder, ihre nichtmateriellen Wünsche auf einen Zettel zu schreiben, diesen anschließend zusammenzufalten und an einem geheimen Ort ihrer Wahl aufzubewahren. Wichtig ist, dass sie sich diesen Ort gut merken können (zum Beispiel das Lattenrost oder ein Döschen, das auf dem Kleiderschrank platziert wird), damit sie ihn im nächsten Jahr wieder finden und so überprüfen können, welche ihrer Wünsche in Erfüllung gegangen sind. Das können Wünsche sein, wie endlich eine drei in Mathe zu schreiben, den ersten Song auswendig auf der Gitarre spielen zu können oder den begehrten Klassenschwarm zu erobern. Wünsche und Vorsätze dürfen ruhig fließend ineinander übergehen.

Nächstenliebe - Spenden zu Weihnachten
Wo wir schon bei Vorsätzen sind - zu den Ritualen der Weihnachtszeit gehört es auch, an jene zu denken, denen es weniger gut geht. Eine Möglichkeit, anderen Gutes zu tun, könnte darin bestehen, in Absprache mit dem Nachwuchs einen Betrag X vom jährlichen Taschengeld abzuziehen und diesen an eine gemeinnützige Initiative zu spenden. Ob WWF, Ärzte ohne Grenzen oder das Übernehmen einer Patenschaft bleibt ganz dem Kind überlassen. Im Idealfall wird damit bei den Kindern (oder bei einem selbst) sogar der Grundstein dafür gelegt, sich früher oder später einmal selbst ehrenamtlich zu betätigen.


Von Lesley Sevriens

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