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Entscheidungen leichter treffen!

Entscheidungen zu treffen, fällt uns immer schwerer. Bei der Flut an Optionen kein Wunder. Wissenschaftler haben sich auf die Suche nach dem Königsweg guter Entscheidungen gemacht und Denkfehler entlarvt, die uns davon abbringen.

Entscheidungen leichter treffen!
Foto: plainpicture

Kopf- oder Bauchentscheidung


Manche Entscheidungen fällen wir spontan, weil es sich vielleicht nur um banale kleine Konsumentscheidungen handelt. Mit anderen tun wir uns dagegen schwerer, weil sie Weichen für die Zukunft stellen und tief in den Fluss unseres Lebens eingreifen: die Wahl des Berufes zum Beispiel oder die Partnerwahl. Mitunter können wir uns gar nicht entscheiden oder haben schon kurz darauf das Gefühl, eine Fehlentscheidung getroffen zu haben.

Entscheidungsfallen


Oft werden unsere Entscheidungsprozesse durch Denkmuster beeinträchtigt, die uns nicht wirklich bewusst sind. Kognitions- und Entscheidungsforscher haben inzwischen Dutzende von Quellen analysiert, die uns fast routinemässig in die Irre führen. Wir verlassen uns zu sehr auf Experten und überprüfen nicht, ob die Vorhersage eingetroffen ist (Prognose-Illusion). Oder wir unterliegen dem Knappheitsirrtum und vermuten, dass das, was wir vielleicht haben wollen, bald vergriffen ist. Oft treffen wir aber auch Entscheidungen, weil wir sie für politisch korrekt halten und es anderen Recht machen wollen, der klassische Liking Effekt. Oder wir neigen dazu, uns für die vertraute Alternative zu entscheiden, einfach weil sie uns bekannt vorkommt.

Schlaue Entscheidungen sind ein Prozess


Übrigens: Für die Qualität von Entscheidungen sind Bildungsgrad und Intelligenzquotient praktisch unerheblich. Umso mehr aber der Entscheidungsprozess, also der Weg zum Ziel. Forscher haben die so genannte WRAP-Methode entwickelt, die in vier Schritten aufeinander aufbaut.

W steht für Weitblick: Also raus aus der Tunnelperspektive, rein in das Scheinwerferlicht, das man auf der Suche nach Alternativen weit schweifen lässt, um jede Möglichkeit ausleuchten zu können.

R steht für Realität überprüfen: Analysieren Sie die zur Wahl stehenden Alternativen. Welche fühlt sich gut an? Recherchieren Sie, holen Sie Informationen ein - auch für die Ihnen widersprechenden Alternativen. Und lassen Sie sich nicht allein von Ihrem Bauchgefühl leiten. Gute Entscheidungen sind immer Ergebnis eines Prozesses.

A steht für Abstand: zum Beispiel den zeitlichen. Die Psychologin Suzy Welch hat eine Faustregel entwickelt, die in der Branche als 10/10/10 Entscheidung bezeichnet wird. Wie wird es mir mit dieser Wahl nach 10 Minuten, nach 10 Monaten und nach 10 Jahren gehen? Eine andere Distanzmöglichkeit ist die Frage, was man seinem besten Freund empfehlen würde, wenn er sich in dieser Situation befände.

P wie Problemvorsorge: Mit der Entscheidung ist zwar die Suche beendet, aber jetzt geht es darum, wie sich die Entscheidung langfristig anfühlt. Dabei gibt es im Prinzip nur zwei wichtige Dinge, die Sie sich merken müssen. 1. Prepare to be wrong. Rechnen Sie damit, dass Ihre Entscheidung falsch gewesen sein kann und machen Sie das Beste daraus. Etwas Brauchbares, Sinnvolles liegt in jeder Situation. 2. Zweifeln Sie nicht grundsätzlich jede Entscheidung an. Wissenschaftler haben kürzlich in einer Studie nachgewiesen, dass mit Entscheidungen seinen Frieden zu schliessen, glücklich macht. Und: Gefühle wirklichen Scheiterns entstehen nur dann, wenn man Chancen verpasst und Entscheidungen nicht getroffen hat. Auch das ist wissenschaftlich bewiesen.


Von Franziska Wischmann



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