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Geborgenheit: Das warme Gefühl

Mit dem Gefühl von Geborgenheit können wir uns fallen lassen, auftanken, neue Kräfte sammeln. Was Sie konkret dafür tun können, erfahren Sie hier.

Geborgenheit: Das warme Gefühl
Foto: iStock.com

Eines ist ganz klar: Wir leben in einer körper- und sinnesfeindlichen Welt, die uns Perfektion und Performance abverlangt. Das setzt uns viel zu häufig unter Druck - und dabei vernachlässigen wir unsere ureigenen Gefühle. Forscher beobachten, wie viele Menschen den Kontakt zu sich verlieren. Nicht mehr bei sich sind und nicht mehr wissen, was sie wirklich wollen.

Geborgenheit: Mit allen Sinnen genießen


Dabei wäre es gar nicht so schwer, seiner inneren Stimme wieder mehr Gehör zu schenken und sich Momente der Ruhe und Besinnung zu schaffen, in denen im wahrsten Sinne des Wortes "alles gut ist”. Allein oder in der Familie. Ein wohltemperiertes Schaumbad am Abend, die bewusste Wahrnehmung von flauschigen Handtüchern auf nackter Haut, in gemütlichem Schlabberpulli und mit einem heißen Tee auf dem Sofa liegen, mit dem Liebsten kuscheln, die Familie um sich haben: Das sind die Zutaten für jenes gute Gefühl, das einen endlich runterbremsen, loslassen und Geborgenheit empfinden lässt.

Geborgenheit: Gute Erfahrungen helfen


Es ist eine Mischung aus Wärme, Sicherheit, Vertrauen und Akzeptanz, wie es Kinder idealerweise zu Beginn ihres Lebens erfahren. Japanische Forscher haben herausgefunden, dass Menschen, die elterliches Angenommen-Werden intensiv erinnern, deutlich besser im Leben klarkommen, mehr Selbstvertrauen haben und stressresistenter sind, als solche ohne Erinnerung an jedwede Geborgenheitsgefühle.

Geborgenheit: Gehalten zu werden versetzt uns in einen entspannten angstfreien Zustand


Dabei kommt der Berührung eine besondere Bedeutung zu: Werden wir umarmt und gehalten, schafft das Vertrauen, spendet Trost, lindert Schmerzen, beruhigt Nerven und Hormonsystem. Die Haut sendet Signale ans Gehirn, das mit der Ausschüttung von Botenstoffen wie dem Glückhormon Oxytocin reagiert. Es versetzt uns in einen angenehmen, entspannten, angstfreien Zustand. Interessanterweise funktioniert das sogar draußen: Studien zeigen, dass wir mit dem Trinkgeld spendabler sind, sobald uns die Bedienung am Arm berührt, dass wir eher Kaufbereitschaft zeigen, wenn auf diese Weise Vertrauen hergestellt wird.

Rituale helfen


Geborgenheit entsteht auch durch Rituale: Inneren Halt können die ganz einfachen Dinge geben, die liebgewonnenen Gepflogenheiten des Alltags, die uns Sicherheit und Struktur vermitteln: der morgendliche Kaffee mit dem Partner, der Spaziergang durch die Natur, der Chorbesuch einmal pro Woche, das gemeinsame Frühstück mit der ganzen Familie am Sonntagmorgen. Geborgenheit entsteht durch bekannte Muster, durch Gerüche, durch Lieblingsmusik, durch Wärme, durch das unerschütterliche Gefühl, sich auf sich und auf andere verlassen zu können. Und vor allem durch eins: sich selbst nicht verstellen zu müssen.

Was man braucht, um herauszufinden, wie und womit man sich geborgen fühlt - 3 Tipps!

Erinnerung
Versuchen Sie sich bewusst zu erinnern, in welchen Situationen Sie sich sicher und geborgen gefühlt haben.

Musik, Duft, Rituale
Überlegen Sie, wie und womit Sie diese Gefühle wieder hervorrufen können.

Wiederholung bringt's
Integrieren Sie diesen Rückzugsansatz in Ihren Alltag. Sie müssen diese Rituale wirklich häufig wiederholen, damit sich der positive Zustand dauerhaft in Ihrem Leben etablieren kann.


Von Franziska Wischmann

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