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Gedächtnis verbessern: die besten Tipps

Sie möchten Ihr Gedächtnis verbessern? Wir haben ganz einfache und effektive Tipps und Tricks, mit denen man seinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen kann.

Gedächtnis verbessern: die besten Tipps
Foto: plainpicture/L. Krechting

Wer sein Gedächtnis verbessern möchte, sollte zunächst die richtigen Grundvoraussetzungen schaffen und vor allem aufhören, sich permanent einzureden, ein "schlechtes Gedächtnis" zu haben. Das gibt es nämlich genau genommen gar nicht (mal abgesehen von schweren physischen Erkrankungen, die das Gedächtnis beeinträchtigen). Wer wirklich möchte, kann sein Merkfähigkeit bereits in kürzester Zeit deutlich verbessern. Hier verraten wir, wie das funktioniert.

Einfache Tipps und Tricks, die unser Gedächtnis fördern



Das Gehirn mit neuen Aufgaben konfrontieren
Anspruchsvolle Aufgaben, wie beispielsweise das Lösen komplexer Probleme, verbessern die Regionen im Gehirn, die für unsere Merkfähigkeit entscheidend sind. Regelmäßiges Training des Gehirns fördert die Entwicklung neuer Nervenverbindungen, die unser Gedächtnis verbessern. Wer neue mentale Fähigkeiten entwickelt, wie beispielsweise das Erlernen einer neuen Sprache, eines Musikinstruments oder das Lösen von Rätseln (Kreuzworträtsel und Sudoko lassen grüßen) aktiviert einen Großteil seines Gehirns und verbessert dessen Lernfunktion.

Regelmäßiger Sport verbessert das Gedächtnis
Bewegung hält nicht nur unseren Körper, sondern auch unser Gehirn fit. Zahlreiche Studien belegen, dass sich regelmäßiger Sport positiv auf unsere Merkfähigkeit sowie unsere Wahrnehmung auswirkt.

Ausreichend Schlaf fördert unser Erinnerungsvermögen
Ob Mittagsschlummer, kurze Power Naps oder eine gesunde, regelmäßige Schlafhygiene - ausreichend Schlaf ist der Schlüssel zu einem guten Gedächtnis. Denn während wir schlafen festigt sich ein Großteil unsere Gedächtnisses - je mehr Ruhe, desto besser für unser Erinnerungsvermögen. Hier verraten wir, wie sich tiefer Schlaf fördern lässt.

Gesunde Ernährung wirkt gedächtnisfördernd
Der Magen denkt mit: Ernährungsexperten empfehlen, viele Beeren (vor allem Blaubeeren) zu essen, weil sie unser Langzeitgedächtnis stärken. Daneben empfehlen sie den regelmäßigen Verzehr von Gemüse wie Spinat, Kohl und Brokkoli.

Bewusste Konzentration stärkt unser Kurzzeitgedächtnis
Unser Kurzzeitgedächtnis ist sehr fragil, deshalb sollte man unbedingt Ablenkungen vermeiden und sich eine Weile auf die Sache konzentrieren, an die man sich erinnern möchte - möglichst ohne dabei an andere Dinge und vermeintlich dringende To Dos zu denken.

Sinne mit einbeziehen und nachhaltiger erinnern
Wer möglichst viele Sinne mit einbezieht, kann größere Teile seines Gehirns aktivieren und sich Informationen wesentlich besser und nachhaltiger einprägen. Eine ebenso banale wie wirkungsvolle Merkhilfe ist es, wichtige Dinge aufzuschreiben, denn Geschriebenes kann sich unser Gehirn wesentlich besser merken als Getipptes. Wer sich wichtige Informationen (für einen Vortrag) merken muss, sollte diese Informationen sich selbst oder einer anderen Person laut vortragen, denn dabei wird der Hörsinn stimuliert, was sich wiederum positiv auf unsere Merkfähigkeit auswirkt.

Mnemonische Hilfsmittel - clevere Gedächtnisstützen
So genannte Mnemonische Hilfsmittel sind clevere Gedächtnisstützen - auch bekannt als Eselsbrücken. Hier verraten wir die effektivsten.

Namen besser merken - passende Bilder finden
Sie können sich partout keine Namen merken? Kaum hat sich das Gegenüber vorgestellt, ist einem der Name schon wieder entfallen. Aber keine Sorge, es gibt ein paar ganz einfache Tricks, mit denen man sein Namensgedächtnis trainieren kann. Oft merken wir uns neue Namen nicht, weil wir uns in dem Moment nicht wirklich darauf konzentrieren, sie einzuprägen. Ein praktisches mnemonisches Hilfsmittel kann die Assoziation von Gegenständen sein, die man mit dem Namen verbindet - eine Frau Büschgen kann man sich prima merken, wenn man sich das Bild grüner Büsche vor Augen führt, einen Herrn Brodersen, wenn man dabei an einen brodelnden Topf denkt.

Fakten besser merken - mit Assoziationen und Symbolen
Dasselbe gilt für das Eintrichtern von Fakten. Indem man sich Bilder vorstellt, kann sich unser Gehirn auf einzelne, leicht zu verarbeitende Informationshappen konzentrieren. Wer sich nicht merken kann, wie die Hauptstadt von Namibia heißt (Windhuk), kann beispielsweise ab sofort an einen Windhund denken. Wer immer wieder vergisst, ob die Uhren im Frühjahr nun vor- oder zurückgestellt werden, kann folgende Eselsbrücke als Merkhilfe verwenden: Im Frühjahr werden die Stühle der Cafés wieder nach draußen, sprich nach vorne gestellt und somit wird auch die Uhr vorgestellt. Wenn man in der Lage ist, sich kleinere Symbole zu merken, dann kann man sich automatisch auch einen größeren Strang an Informationen merken.

Zahlen merken - mit Assoziationen
Wer jedes Mal seine Kreditkartennummer vergisst, wenn man sie gerade mal wieder benötigt, kann sie einfach in kleinere Teile aufteilen und Bilder erzeugen, die man mit diesen Teilen assoziiert. Lautet die Nummer beispielsweise 72153501, kann man versuchen, den Zahlen eine Bedeutung zu geben. 72 kann für das Alter des Vaters stehen, 153 die Hausnummer der besten Freundin sein und 501 an die berühmte Levi's Jeans erinnern und schon kann man sich die Zahl für immer merken. Die Reihenfolge kann man sich folgendermaßen einprägen: Der Vater war vor der besten Freundin da und diese ist wichtiger als jede Levi's der Welt.

Chunking - Bündelung von Informationen
Beim Chunking bündelt man Informationen, um sich diese besser merken zu können. Perfektes "Übungsmaterial" sind Einkauflisten: Damit man beim nächsten Einkauf auch ja nicht die Butter vergisst, kann man sich zum Beispiel merken, wie viele Dinge man mit dem Anfangsbuchstaben 'B' notiert hat. Brot, Butter und Backpulver ergeben 3 x 'B' - die Buchstaben führen das Hirn automatisch zu den Produkten. Vor allem, wenn man diese Übung regelmäßig wiederholt. Eine klassische Form von Chunking stellt übrigens die Schreibweise von Telefonnummern mit Bindestrichen oder Leerzeichen dar: Denn eine 0176 75 54 349 lässt sich wesentlich besser abspeichern als eine 01767554349.

WIE EINFACH Tipp:
Auch mit Hilfe von Akronymen (Abkürzungen) kann man dem Gedächtnis auf die Sprünge helfen. Wer nach der Arbeit noch die Oma anrufen wollte, zur Bank muss, Staubsaugerbeutel sowie eine Torte besorgen muss - kann diese Erledigungen unter dem Akronym OBST abspeichern.


Von Lesley Sevriens

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