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Geduld lernen - so geht's!

Geduld ist die Fähigkeit, durchzuhalten, weiterzumachen, nicht aufzugeben. WIE EINFACH! mit guten Tipps, wie auch Ungeduldige Geduld lernen können.

Geduld lernen - so geht's!
Foto: Thinkstock

Sind Sie geduldig oder ungeduldig?
Wie steht's mit Ihnen? Bleiben Sie angesichts endloser Schlangen im Stau oder Supermarkt gelassen oder werden Sie ganz kribbelig vor Ungeduld? Wie gut können Sie sich disziplinieren, wenn eine Tafel Schokolade vor Ihnen liegt? Und passiert Ihnen das öfter, dass Sie lieber auf dem Sofa liegen bleiben und ein Bierchen stemmen, statt zum Sport zu gehen?

Geduld schlägt Talent
Die Fähigkeit, sich in Geduld zu üben und Ausdauer und Resistenz zu beweisen, beschäftigt immer wieder die Forschung. Seit dem berühmten Marshmallow-Test, der in den sechziger Jahren Kinder auf die Probe stellte, ist bekannt, dass Versuchungen zu widerstehen erfolgreicher macht, als sofort zuzuschlagen. Wissenschaftler kamen zu dem Schluss, dass Geduld und Ausdauer sogar mangelnde Intelligenz ausgleichen können.

Geduld hält gesund
Die Ergebnisse der Langzeitbeobachtungen lassen darüber hinaus den Schluss zu, dass Geduld gesund und ausgeglichen macht. Ein bisschen mehr Selbstbeherrschung von Kindesbeinen an hat zur Folge, dass man zufriedener im Job ist, seltener alkoholkrank oder spielsüchtig wird und häufiger stabile Beziehungen führt.

Geduld kann man lernen
Die Fähigkeit zur Geduld wird offenbar schon früh im Alter von 3 bis 6 Jahren entwickelt. Auch wenn manche Forscher sogar ein "Geduldsgen" vermuten, wissenschaftlich gesichert ist das noch nicht. Aber es gibt Erkenntnisse, was Geduld gezielt fördern kann. Und hier sind Eltern besonders gefragt: Je verlässlicher sie sind und Versprechen einhalten, desto besser lernen Kinder, dass sich warten lohnt - etwa auf eine Belohnung.

Geduld kann man üben
Auch für Ungeduldige gibt es Hoffnung - und zwar in Form von guten Strategien, wie man etwas mehr Ruhe und Gelassenheit trainieren kann. "Wie bei allen Veränderungsprozessen beginnt es mit der Bewusstwerdung", erklärt Tatiana Schilds von der Paar- und Familientherapie in Hamburg. Für WIE EINFACH! hat sie ihre 5 wichtigsten Strategien zusammengestellt.

5 Strategien, wie man Geduld lernen kann


1. Vermeiden Sie Zeitdruck
Identifizieren Sie Situationen, in denen Sie ungeduldig werden. Meistens hat das mit Zeitdruck zu tun. Versuchen Sie, bewusst gegen zu steuern, indem Sie tief durchatmen und langsam herunter zählen.

2. Denken Sie an die Folgen
Visualisieren Sie bewusst die Folgen, die Sie mit Ihrer Ungeduld anrichten. Häufig entstehen aus dem ungeduldigen Impuls heraus Fehler und Konflikte, die Ihnen noch lange zusetzen können.

3. Denkmuster ändern
Nehmen Sie das Schicksal als Chance: Machen Sie sich bewusst, dass Sie beim Warten keine Zeit verlieren, sondern solche Phasen sinnvoll nutzen können, etwa mit Gehirnjogging, Gedankenübungen oder einem guten Buch.

4. Das Ziel visualisieren
Wenn die Versuchung, zu sündigen oder nicht zum Sport zu gehen, zu gross wird, versuchen Sie, sich in das tolle Gefühl hinein zu versetzen, dass Sie haben werden, wenn Sie stark geblieben sind. Machen Sie das Bild riesengross und legen Sie einen satten Sound darunter. Dann wird es leichter, in die Tat umzusetzen, was Sie sich vorgenommen haben.

5. Nicht über das Ziel hinausschiessen
Bei aller Disziplin ist aber auch wichtig, sich über Nutzen und Grenzen der Selbstbeherrschung im Klaren zu sein. Wer sich ständig Höchstleistungen abverlangt, kann sich leicht überfordern. Also ab und zu darf man ruhig dem inneren Schweinehund sein Plätzchen zugestehen. Das ist lässig und definitiv gesünder.


Von Franziska Wischmann



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