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Geschicktes Lob als Karriereleiter

Oft sind es kleine Bestätigungen, mit denen man Menschen ein gutes Gefühl geben kann. Auch dem Chef. Wie Sie Lob geschickt einsetzen, erfahren Sie hier.

Geschicktes Lob als Karriereleiter
Foto: iStock.com/J. Lund

Der Grat zwischen positiven Feedback und Anbiederung ist schmal. Besonders wenn die Richtung von unten nach oben verläuft. Seinen Vorgesetzten zu loben, hat schnell einen Touch von Peinlichkeit und darf wenn überhaupt nur in homöopathischen Dosen eingesetzt werden. Doch wie weit geschickte Süßholzraspler kommen, das hat kürzlich eine amerikanische Studie ans Tageslicht gebracht. Und gleich die Strategien mitgeliefert, die so subtil sind, dass man sie wirklich kaum durchschauen kann.

1. Entschuldigendes Lob


Verpacken Sie das Lob geschickt in eine relativierende Entschuldigung, so unter dem Motto: "Bitte fassen Sie es nicht als übergriffig auf, aber Ihre Präsentation gestern war der Hammer!” Sie müssen einen glaubwürdig verlegenen Eindruck machen, also dass Ihnen selbst peinlich ist, eine so persönliche Wertung hineinzubringen, aber das die Performance einfach zu gut war, um sie unkommentiert zu lassen. Das sitzt.

2. Tatsuchendes Lob


"Wie schaffen Sie es eigentlich, eine Präsentation (einen Vortrag etc.) immer so auf den Punkt zu bringen?" Hier ist Wiss- und Lernbegierigkeit der Motor, seine Wertschätzung zu verkleiden. Praktisch jeder fühlt sich gebauchpinselt, wenn er in die Rolle des Mentors schlüpfen darf. Und er wird dann auch gern seinen Erfahrungsschatz mit anderen teilen.

3. Geschickt gestreutes Lob


Der Flurfunk funktioniert auch in die entgegen gesetzte Richtung: Loben Sie Ihren Chef in seiner Abwesenheit und lassen am besten keine Gelegenheit aus, Komplimente über ihn zu streuen. Das wird sich garantiert herumsprechen und positiv auf Sie zurückfallen.

4. Seelenverwandtes Lob


Kennen Sie den Film "Was Frauen wirklich wollen”? Darin kann der Protagonist, gespielt von Mel Gibson, die Gedanken von Frauen lesen und sagt immer genau das, was sie hören wollen. Was ihm sehr viele Sympathien einbringt. Fehlende Fähigkeiten in diese Richtung kann eine gute Recherche wettmachen. Versuchen Sie geschickt, so viel wie möglich über Ihren Vorgesetzen in Erfahrung zu bringen. Und sich geschickt als Geistesverwandter zu etablieren.

5. Hart erarbeitetes Lob


Dem Chef nach dem Mund zu reden, ist zu einfach. Viel besser kommt es, wenn man zunächst Einwände erhebt, um sich nach und nach "überzeugen" zu lassen. Der Vorgesetzte gewinnt den Eindruck eines kontroversen Teams, das er mit guten Argumenten überzeugt hat. Und er wird sich dadurch besser fühlen.


Von Franziska Wischmann



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