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Hallo Sonnenschein: Die besten Sonnenschutz-Tipps

Juhu, der Sommer ist da. Damit ihr diese Zeit unbeschwert genießen könnt, beantworten wir die wichtigsten Fragen zum Thema Sonnenschutz.

Hallo Sonnenschein: Die besten Sonnenschutz-Tipps
Foto: plainpicture/K. Synnatzschke

Was braucht die Haut im Sommer?
Gerade jetzt in der Sommerzeit benötigt unsere Haut eine extra Feuchtigkeit - am besten in Form von Öl-in-Wasser-Emulsionen oder fettfreien Gelen. Auch Wirkstoffe wie Hyaluronsäure sind ideal, denn sie binden die Feuchtigkeit in der Haut. Auch Pflegeprodukte in Schaumform wie Schaumcremes sind perfekt für die Sommersaison, denn sie haben eine leichte Textur, die sich wie ein feines Netz über die Haut legt und diese atmen lässt.

Wie schütze ich mich tagsüber am besten?
Inzwischen gibt es zum Glück auch jede Menge Tagespflege, die einen hohen Lichtschutzfaktor enthält und deren Textur sich auf der Haut mühelos verteilen lässt und rasch einzieht, ohne einen Fettfilm zu hinterlassen. Aber aufgepasst: Der angegebene Lichtschutzfaktor (LSF) bei Tagescremes bezieht sich nur auf den Schutz vor UV-B-Strahlen. Sollte der UV-A Schutz fehlen, empfiehlt sich unbedingt ein zusätzlicher Sonnenschutz. Faustregel: Der UV-A-Schutz sollte mindestens ein Drittel des UV-B-Schutzes betragen.

Reicht es aus, erst draußen Sonnenschutz aufzutragen?
Nicht alle Produkte wirken sofort, daher sollte man sich auf jeden Fall vor dem Rausgehen eincremen und nicht erst, wenn die Haut schon gerötet ist. Selbst bei wolkenverhangenem Himmel sind wir der UV-Strahlung ausgesetzt. Auch Kleidung schützt nicht vollständig: Baumwolle und Leinen lassen viel Strahlung durch, Nylon, Wolle, Seide und Polyester sind dichter gewebt.

Wie finde ich das richtige Sonnenschutz-Produkt?
Ein Spray hat den Vorteil, dass es sich gleichmäßiger verteilen lässt als eine Lotion und man Stellen am Rücken erreicht, an die man ohne helfende Hände nicht gelangt. Außerdem haben viele Sonnensprays inzwischen einen angenehmen kühlenden Effekt. Allerdings kann Sonnencreme "zielsicherer" aufgetragen werden.
Generell haben Öle einen niedrigen LSF als Cremes, weshalb man ein höheres Sonnenbrand-Risiko eingeht. Öle eignen sich eigentlich nur für schnellbräunende, unempfindliche Hauttypen oder für einen bereits extrem gebräunten Teint. Achtung: Öle färben auch auf die Kleidung ab.

Was bedeuten der Lichtschutzfaktor und 'wasserfest"?
Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie viel länger man sich in der Sonne aufhalten kann, wenn man eingecremt ist. Helle Typen, deren Eigenschutzzeit beispielsweise 5 Minuten beträgt, können mit LSF 20 100 Minuten sonnen. "Wasserfest dürfen sich solche Produkte nennen, bei denen nach zweimal 20 Minuten Baden die Hälfte des ursprünglichen UV-Schutzes noch besteht. "Extra wasserfest" hält viermal 20 Minuten. Ganz wichtig: Da die Wirkung der Sonnenschutzprodukte nicht sofort einsetzt, sollte man sich mindestens 20 Minuten vor dem Sonnenbad eincremen. Und immer wieder nachcremen! Das gilt auch für wasserfeste Sonnencreme und nach einem Bad im kühlen Nass.

Was hilft bei Sonnenallergie?
Menschen mit Sonnenallergie, auch Mallorca-Akne genannt, reagieren auf bestimmte Inhaltsstoffe in Sonnencremes in Verbindung mit UV-Strahlung. Produkte ohne Emulgatoren minimieren das Risko der kleinen Knötchen, die meist an Armen, Beinen und Brust auftreten.

Schützen Selbstbräuner die Haut vor Sonnenbrand?
Beim Sonnen bildet der Körper Melanin, das die Haut färbt und vor UV-Strahlung schützt. Selbstbräuner färben zwar die oberste Hautschicht - die Bräunung bietet aber keinerlei Schutz vor Sonnenbrand. Es sei denn, man benutzt spezielle Bronzing-Produkte mit eingebautem Lichtschutzfaktor.

Was braucht die Haut nach dem Sonnenbaden?
Nach einem langen Sonnentag geben kühlende Lotions und Erfrischungssprays der Haut Feuchtigkeit zurück und beugen einer Überhitzung vor. Empfindliche Gesichtspartien wie Augen und Lippen und auch Sonnenterrassen wie die Nase sollte man (gerade wenn man ein empfindlicher Hauttyp ist), mit speziellen Sun Sticks mit besonders hohem LSF schützen.

Was hilft bei Sonnenbrand?
In vielen After Sun-Pflegeprodukten ist Aloe Vera enthalten. Kein Wunder - das pflanzliche Extrakt hat eine kühlende, beruhigende, heilende und antibakterielle Wirkung. Wer eine Aloe-Vera-Pflanze zu Hause hat, kann auch einfach eine Blattspitze abschneiden und den Saft der Pflanze direkt auf die von der Sonne strapazierten Stellen auftragen. Auch Quark und Joghurt helfen. Unbedingt vor dem Antrocknen abwaschen - ansonsten spannt die Haut nur noch mehr und wird zusätzlich gereizt. After-Sun-Produkte kühlen, spenden Feuchtigkeit und helfen bei der Regeneration.


Darf man beim Sonnnenbaden Parfüm tragen?
Psorale, also Stoffe, die in ätherischen Ölen enthalten sind, können in Kombination mit UV-Licht zu braunen Flecken führen. Daher das Parfüm in der Sonne besser weglassen oder in die Haare sprühen. Eine gute Alternative sind Sonnenschutzprodukte mit Frischeeffekt.


Von Jana Gloistein & Lesley Sevriens

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