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Kraulen: Abtauchen und los geht's!

Es ist nicht Runner's High, sondern Swimmer's Flow. Das Gefühl, kraulen zu können, hat das Potenzial, süchtig zu machen. Weil das Gleiten unter Wasser etwas Beruhigendes hat - wie Yoga. Acht Tipps, wie Sie die Technik schnell und leicht erlernen können.

Kraulen: Abtauchen und los geht's!
Foto: plainpicture/M. Itani

Sie wollen einfach mal Ihre Ruhe und all den Situationen entfliehen, in denen Sie vollgetextet werden und Geräuschen ausgesetzt sind? Dann tauchen Sie ins Wasser und kraulen Sie los! Möglichst in Zeiten, in denen das Becken noch Ihnen gehört und Sie keine Zusammenstöße zu befürchten haben. Was so schön daran ist? Unter Wasser hört man nur seinen eigenen Atem. Sonst nichts. Man fühlt Schwerelosigkeit und einen sanften Druck auf der Haut. Und mit jedem Meter, den man zurücklegt, tut man auch seinem Körper richtig Gutes: In kaum einer anderen Sportart sind die Synergie-Effekte größer. Wer krault, trainiert alle Muskelgruppen: Arme, Beine, Rücken, Bauch, Nacken, Po. Und es macht richtig viel Spaß. Schwierigkeiten gibt es auch bei der Technik kaum: Kraulen gehört sogar zu den leichtesten Übungen. Mit den folgenden acht Tipps kommen Sie ins Gleiten. Und das fühlt sich einfach wunderbar an!

Kraulen ist so viel einfacher, als man denkt



1. Setzen Sie sich nicht unter Druck! Üben Sie alle wichtigen Abläufe beim Kraulen zunächst einzeln. Beginnen Sie mit dem richtigen Beinschlag. Konzentrieren Sie sich dann auf Ihre Atmung und danach auf den richtigen Armzug. Wenn Sie optimal im Wasser liegen, werden Sie es spüren: Sie gleiten, die Züge fallen Ihnen leichter, und Sie können besser Strecke machen.

2. Trainieren Sie einzelne Bewegungsabläufe mit Auftriebshilfen. Das sind Schaumstoffbretter und sogenannte Pullbuoys, die es im Handel oder über Internetshops gibt (zwischen 10 und 15 Euro). Sie halten über Wasser und helfen dabei, dass man sich auf die richtige Technik konzentrieren kann, ohne unterzugehen.

3. Am Anfang kann man sich eine Menge Fehler angewöhnen. Deshalb ist es für Einsteiger sinnvoll, die Grundtechnik mit einem Schwimmtrainer zu lernen. Er erkennt Schwachpunkte und kann Sie schneller auf notwendige Korrekturen hinweisen. Oft reichen dafür schon zwei Stunden.

4. Der Beinschlag sieht einfach aus, kostet aber Kraft. Er ist im Bewegungsablauf dafür zuständig, den Vortrieb zu unterstützen und den Rumpf an der Wasseroberfläche zu halten. Das geht auf die Atmung. Viele Schwimmer versuchen deshalb, die Kraft aus den Armen zu holen und die Beine nur zum Austarieren einzusetzen. Vorteil? Auf langen Strecken hat man einen längeren Atem und ist dennoch schnell.

5. Benutzen Sie ein Schwimmbrett und legen Sie bei gestreckten Armen beide Hände darauf ab. Bewegen Sie Ihre Beine abwechselnd auf und ab. Der Beinschlag muss aus der Hüfte kommen. Die Füße sind gestreckt und schlagen das Wasser, sollten allerdings die ganze Zeit unter der Wasseroberfläche bleiben.

6. Fast jeder Einsteiger hat Probleme mit der Atmung. Beginnen Sie mit einer regelmäßigen Zweieratmung. Im Klartext: Ihr Kopf dreht beim Einatmen nur zu einer Seite. Unter Wasser
atmen Sie so kräftig wie möglich aus. Später können Sie auf einen Dreier- oder Viererzug umsteigen. Am Anfang ist es wichtiger, dass Sie den Rhythmus finden, mit dem Sie eine längere Strecke zurücklegen können.

7. Auch für den Armzug zunächst am besten ein Schwimmbrett zu Hilfe nehmen. Während ein Arm gestreckt darauf abliegt, üben Sie mit dem zweiten Arm den Bewegungsablauf. Dabei den Arm so weit wie möglich vor dem Kopf gestreckt ins Wasser tauchen. Dann das Handgelenk sofort abknicken, danach den Ellenbogen, um den entscheidenden Druck unter Wasser ausüben zu können. Der Zug ist auf Höhe der Oberschenkel beendet.

8. Beim Kraulen geht es nicht um schnelles Paddeln, sondern um langes Gleiten. Versuchen Sie ganz bewusst, lieber wenige und dafür lange Züge zu machen.

Wie einfach!-Tipp:
Je tiefer der Po, desto mehr bremst man. Um das perfekte Gefühl für die Wasserlage zu bekommen, kräftig vom Beckenrand abstoßen und treiben lassen. Das übt!

Kraulen: Abtauchen und los geht's!
Buchtipp:
Franziska Wischmann/ Glen Christansen: "Schwimmen. Besser, effizienter, schneller" , Delius Klasing, 176 Seiten, 24.95 Euro


Von Franziska Wischmann

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