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Schlau im Schlaf: Ja, das funktioniert tatsächlich!

Der Schlaf ist offensichtlich ein entscheidender Faktor zwischen Erlebtem und Erfolg. Er entscheidet, was im Gedächtnis hängen bleibt. Neue Studien zeigen, in welchem Ausmaß unser Gehirn nachts Erlebtes verarbeitet und wie wir davon profitieren können.

Schlau im Schlaf: Ja, das funktioniert tatsächlich!
Foto: plainpicture/K. Synnatzschke

Während wir schlafen
Tagsüber ist unser Gehirn ganz schön beschäftigt. Wie ein Schwamm saugt es tausende von Eindrücken auf. Von unserem ersten Herzschlag an erlebt und erlernt es täglich neues. Doch auch nachts erbringt es komplexe Höchstleistung. Während wir scheinbar Pause machen, verarbeitet das Gehirn jene Reize, denen wir am Tag ausgesetzt waren. Bilder, Geräusche, Personen, Emotionen oder Erlerntes durchlaufen während des Schlafens eine Art Selektierung.

Schlau im Schlaf: So festigen Sie Gelerntes!
Diesen Prozess der Gedächtnisfestigung hat man bereits vor über 100 Jahren entdeckt. Dass die Nacht für unser Gehirn mehr ist, als bloßer Speicherungsprozess, ist hingegen neu. Der Schlaf ist entscheidend für unsere gesamte Gedächtnisleistung.

Schlau im Schlaf: Die Qualität des Schlafes entscheidet
Nach einer erholsamen Nacht sind wir nicht nur ausgeruhter sondern auch nachweisbar leistungsfähiger. Entscheidend sind hierbei die Tiefschlafphasen: Je höher deren Anteil in der Nacht, desto verstärkter die Leistung am Folgetag. Besonders Kinder erleben häufiger Tiefschlaf, als Erwachsene. Vereinfacht können wir deshalb daraus schließen: Je jünger wir sind, desto leichter lernen wir.

Schlaue Tricks, die noch schlauer machen
Was das Gehirn vollbringt, während wir im Offlinemodus sind ist beeindruckend. Dennoch können Sie seine komplexen Leistungsprozesse mit ganz einfachen Tricks ausnutzen:

1. Gutenachtgeschichte
Es bringt gar nichts, wenn Sie vielleicht wie bisher die Nacht vor einer wichtigen Prüfung durchpauken. Viel effektiver ist es, wenn sie anstelle ihrer aktuellen Bettlektüre den Lernstoff kurz vor dem Schlafengehen nochmal durchlesen. Eindrücke, die wie als letztes vor dem Schlafengehen wahrnehmen, setzen sich besonders stark fest.

2. Wiederholung
Nach einer erholten Nacht ist es wichtig, den Lernstoff zu wiederholen. Rufen Sie sich die Vokabeln, Formeln oder Gesetzestexte durch konzentriertes Lesen bewusst ins Gedächtnis. Extra Tipp: Lautes Aussprechen verstärkt den Wiederholungs- und Festsetzungsprozess.

3. Nachtruhe
Ein erholsamer Schlaf ist die Grundlage aller vorausgehenden Tricks. Die Qualität der Nacht bestimmt das Potenzial, das Sie aus ihr schöpfen können. Für eine optimale Schlafzimmeratmosphäre sollte die Temperatur etwa bei 18 Grad liegen und der Raum ausreichend dunkel sein. Trinken Sie vor dem Zubettgehen Kräutertee statt Alkohol. Ein Glas Wein oder Bier mag eine Einschlafhilfe sein, kann sich aber negativ auf das Durchschlafen auswirken. Ersetzen Sie das Powerfitnessprogramm nach spätem Feierabend durch einen gemütlichen Spaziergang. Leichte Kost zu später Stunde statt schwer verdaulicher Kalorienbomben steigern zusätzlich die Schlafqualität.


Von Nadja Tiedtke

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