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Schweißflecken entfernen: Gewusst wie!

Deo- und Schweißflecken sind unangenehm und können sich in der Kleidung festsetzen. Wir zeigen, mit welchen Hausmitteln man Schweißflecken entfernen kann.

Schweißflecken entfernen: Gewusst wie!
Foto: Thinkstock

Kaum steigen die Temperaturen, schwitzen wir wieder mehr. Eigentlich gut, denn Schweißbildung ist eine natürliche Temperaturregulierung unseres Körpers. Nur leider passiert es auch häufig, dass sich auf dem liebsten Shirt oder der Bluse Schweißflecken im Achselbereich bilden. Und die können manchmal ganz schön hartnäckig sein! Aber keine Sorge: Schweißflecken entfernen ist keine Hexenkunst - man muss nur wissen wie! Wir zeigen, welche Hausmittel gut funktionieren und wie man Schweißränder grundsätzlich vermeiden kann.

Gelbe Schweißflecken und weiße Ränder


Schweiß an sich ist farblos und hinterlässt eigentlich keine Flecken. Die weißen Ränder, die sich auf der Kleidung bemerkbar machen, sind meistens Rückstände vom Deo. Sie lassen sich leicht auswaschen und auch einfach vermeiden: Das Deo sollte immer erst vollständig getrocknet sein, ehe man sich anzieht. Gelbe Flecken hingegen entstehen erst beim Waschen: Dabei reagiert das Aluminium in Antitranspirants mit Inhaltsstoffen des Waschmittels und setzt sich in den Textilien fest. Daher sollte man Schweißflecken am besten immer erst mit klarem Wasser ausspülen, ehe man das Kleidungsstück in die Waschmaschine gibt. Oder besser auf aluminiumfreie Deos umsteigen. Zudem darf man gelbe Flecken auf gar keinen Fall bügeln - die Hitze führt dazu, dass der Fleck sich noch stärker im Gewebe verankert.

WIE-EINFACH-Tipp: Spezielle Deos mit Anti-Fleck-Technologie halten, was sie versprechen und beugen Rückständen in Kleidung vor. Ganz neu sind Sonnenschutzprodukte mit Kleidungsschutz, z. B. von Nivea Sun. Sie schützen vor gelblichen Flecken, die durch UV-Filter entstehen.

Essig hilft gegen Flecken und Schweißgeruch


Essig ist eine kleine Wunderwaffe im Kampf gegen Schweiß. Am besten weicht man das zu behandelnde Kleidungsstück in einer Mischung aus einem Teil Essigessenz und vier Teilen Wasser ein. Bei leichten Flecken reichen zwei, drei Stunden aus - sitzt der Fleck richtig fest, lässt man es am besten über Nacht einwirken. Anschließend wie gewohnt waschen und die Flecken sind passé. Super Nebeneffekt: Die Essigmischung hilft nicht nur gegen die Flecken, auch fest sitzender Schweißgeruch wird neutralisiert.

Zitronensäure bei weißer Wäsche


Schweißflecken auf heller Kleidung kann man auch mit Zitronensäure, die es in Pulverform in jeder Drogerie zu kaufen gibt, behandeln. Dazu drei bis vier Teelöffel Pulver in einem Liter heißem Wasser lösen, ein wenig abkühlen lassen und das Kleidungsstück mehrere Stunden oder über Nacht einweichen lassen. Danach in die Waschmaschine geben. Zitronensäure hat eine bleichende Wirkung, weshalb empfindliche oder dunkle Kleidung damit nicht in Berührung kommen sollte. Auch Verzierungen wie Strasssteinchen oder Perlmuttknöpfe vertragen keine Zitronensäure.

Mit Backpulver hartnäckige Schweißflecken entfernen


Auch Backpulver mit ein wenig Wasser vermischt, ergibt eine milde Bleiche für helle Kleidung. Und sie kann direkt auf den Fleck gegeben werden, weshalb diese Methode besonders effektiv ist. Dazu feuchtet man den zu entfernenden Schweißfleck mit ein wenig Wasser an und reibt dann das Backpulver direkt in den Stoff ein. Je nach Verschmutzungsgrad einwirken lassen - dabei darauf achten, dass das Backpulver nicht antrocknet. Anschließend ganz normal in der Maschine waschen.

Empfindliche Materialien wie Seide behandeln


Nicht alle Stoffe vertragen Essig, Zitronensäure oder Backpulver. Empfindliche Materialien wie Seide, Spitze, Chiffon oder Samt kann man mit Spiritus behandeln. Die zu behandelnden Flecken erst anfeuchten, dann mit Spiritus abtupfen. Anschließend in der Maschine oder per Hand waschen. Und am besten vorab immer an einer unauffälligen Stelle testen, wie das Material auf die Behandlung reagiert.

Schweißflecken ohne waschen entfernen


Nicht nur Kleidung ist von Schweißflecken betroffen: Auch auf dem Autositz oder der Matratze können sich Ränder abzeichnen. Da man diese Dinge natürlich nicht in der Waschmaschine waschen kann, muss man hier Hand anlegen. Die Stellen erst anfeuchten und dann mit Essigessenz (Mischung 1:4, siehe oben) einreiben - und zwar so oft, bis der Fleck weg ist. Grundsätzlich gilt: Je frischer die Verschmutzung, desto leichter lässt sie sich aus Textilien entfernen. Also am besten nicht zu lange warten! Und keine Angst vorm Essiggeruch - der verfliegt nach ein paar Stunden wieder. Alternativ hilft häufig auch eine Dampfbürste: Der Dampf dringt tief in das Gewebe ein und hilft so, die Ränder zu beseitigen. Auch Caps und Hüte bleiben im Sommer häufig nicht von Schweißflecken verschont. Auch sie tupft man mit der Essiglösung ab, bis sie wieder gut aussehen. Caps kann man alternativ auch einweichen - nur der Schirm muss ausgespart werden, da das Innenleben meistens aus Pappe besteht und sich bei Kontakt mit Wasser verformen würde.


Von Jana Gloistein

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