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Was tun bei Sonnenallergie, Hitze, Blasen und Insektenstichen?

Sonnenallergie, Hitze, Blasen und Insektenstiche: So schön der Sommer auch ist, manchmal kann er uns ganz schön zusetzen. Wir haben einen SOS-Guide gegen die häufigsten Sommer-Wehwehchen zusammengestellt. Und natürlich verraten wir Ihnen auch, wie Sie am besten vorbeugen - damit es gar nicht erst so weit kommt.

Was tun bei Sonnenallergie, Hitze, Blasen und Insektenstichen?
Foto: plainpicture/V. Diller-El Khazrajy

Kreislaufprobleme


Wenn es draussen sehr warm oder gar schwül ist, klagen viele Menschen über Kreislaufprobleme. Durch die Hitze fließt das Blut mit zu geringem Druck durch die Adern. Als Folge dessen kann es zu Schwindelgefühlen, Ohrensausen oder gar Schwarzwerden vor Augen kommen. Einige Faktoren wie zum Beispiel zu wenig Schlaf, wenig Flüssigkeitszufuhr, Alkoholkonsum oder langes Stehen und Sitzen können Kreislaufprobleme zudem noch begünstigen.

SOS-Massnahmen:
Warme Orte und direkte Sonneneinstrahlung vermeiden, viel trinken und am besten die Beine hochlegen. Auch ein Glas Cola kann helfen - der Zucker lässt den Blutdruck in die Höhe schnellen.

Vorbeugung:
Wer häufig zu Kreislaufproblemen neigt, kann schon am Morgen mit heiss-kalten Wechselduschen versuchen, seinen Kreislauf auf Trab zu bringen. Immer ausreichend trinken und Sonne vermeiden.

Insektenstiche


Sommerzeit ist leider auch Insektenzeit. Für gewöhnlich lösen Stiche von Mücken, Wespen und Bremsen "nur" Rötungen, Juckreiz und Schwellungen aus. Treten jedoch Übelkeit, Schwindel oder Atemnot auf, können dies erste Anzeichen einer allergischen Reaktion sein. In diesem Fall sollte man einen Arzt aufsuchen.

SOS-Massnahmen:
Den Stich am besten sofort kühlen und mit einer aufgeschnittenen Zwiebel oder Zitrone einreiben - beide wirken desinfizierend, kühlend und reizlindernd.

Vorbeugung:
Am besten nicht barfuss über Rasenflächen laufen. Wer im Freien isst und trinkt, sollte immer erst genau hinschauen, bevor er zubeisst oder einen Schluck nimmt - gerade aus Dosen.

WIE EINFACH!-Tipp: Insektenschutz immer über dem Sonnenschutz auftragen. Auch lange Kleidung hält lästige Insekten von der Haut fern.

Lippenherpes


Herpes bricht dann aus, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Auslöser können körperlicher oder psychischer Stress wie Krankheiten, sportliche Höchstbelastungen, Trauer, Ärger oder Ekel sein. Im Sommer ist UV-Strahlung ein weiterer Faktor, der gerade Lippenherpes aufblühen lässt. Schuld ist nicht die direkte Bestrahlung des Gesichts, sondern die Tatsache, dass UV-Strahlung den Stoffwechsel und somit die Immunabwehr der Hautzellen verlangsamt. Dadurch haben Infekte ein leichtes Spiel. Es reicht daher nicht, sein Gesicht beim Sonnenbaden zu bedecken.

SOS-Massnahmen:
Schon bei den ersten Anzeichen wie einem Kribbeln sollte man eine virenhemmende Creme auftragen. Haben sich bereits Bläschen gebildet, hilft es nur noch, die Stelle auszutrocknen - zum Beispiel mit Zinksalbe. Da Herpes hochansteckend ist, die Wunde immer nur mit einem sauberen Wattestäbchen behandeln.

Vorbeugung:
Ein hoher Lichtschutzfaktor - für Körper und Gesicht - ist unerlässlich. Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden, besonders in der Mittagszeit. Vitamin E und Beta Carotin schützen die Hautzellen von innen heraus vor schädlichen Einflüssen. Sie müssen aber mindestens sechs Wochen regelmässig eingenommen werden, ehe sie ihre Wirkung entfalten.

Blasen


Mit steigenden Temperaturen gibt es endlich wieder Gelegenheit, die hübschen Sommerschühchen auszuführen. Hat man Schuhe aber länger nicht getragen oder sind sie sogar neu, kann es durch die ungewohnte Belastung oder Reibung schnell zu Blasen kommen.

SOS-Massnahmen:
Ist die Blase erst einmal da, sollte man versuchen, die betroffene Stelle von Druck und Reibung zu befreien. Also wenn möglich Schuhe wechseln. Die Blase nicht öffnen - ansonsten drohen böse Entzündungen. Stattdessen ein Blasenpflaster aufkleben und warten bis die Stelle verheilt ist.

Vorbeugung:
Neue oder lang nicht getragene Schuhe sollte man langsam einlaufen, also anfangs möglichst nur kurze Strecken. Den Fuss vorher am besten eincremen. Reibt oder drückt es irgendwo, die betroffene Stelle mit Vaseline eincremen. Wer zu schwitzigen Füssen neigt, sollte diese vorher pudern, damit beim Laufen nichts scheuern kann. Für starke Beanspruchungen, z. B. beim Wandern, gibt es spezielle Socken, die Blasenbildung verhindern sollen.

Mallorca-Akne


Oft hört man, jemand sei auf die Sonne allergisch. Tatsächlich reagiert manch einer nicht allein auf die Sonne, sondern auf bestimmte Inhaltsstoffe in Sonnenschutzmitteln in Zusammenhang mit UV-Strahlung. Diese so genannte Sonnenallergie, die auch Mallorca-Akne genannt wird, zeigt sich in Form von kleinen Knötchen und Bläschen an Armen, Beinen, Dekolleté und am Rücken.

SOS-Massnahmen:
Sobald man die kleinen Pusteln ertastet (im hellen Sonnenlicht kann man die Rötungen eventuell nicht sehen), sollte man umgehend raus aus der Sonne.

Vorbeugung:
Fette und Emulgatoren in Sonnenschutzmitteln sind die Auslöser. Man sollte daher auf Produkte achten, die ohne diese Inhaltsstoffe auskommen. Meist sind sie auch speziell gekennzeichnet.

Sonnenbrand


Keine Frage: Den Sommer draußen zu genießen ist toll. Einen Sonnenbrand sollte man dennoch tunlichst vermeiden: Eventuell entstandene Hautschäden lassen sich nämlich nicht rückgängig machen. Weil viele Folgen wie Falten oder Hautkrebs aber erst Jahre später auftreten, wird ein Sonnenbrand oft unterschätzt.

SOS-Massnahmen:
Spannt oder rötet sich die Haut, heisst es: Raus aus der Sonne! Kalte Umschläge mit Wasser, aber auch Joghurt oder Quark kühlen die verbrannten Stellen. Unbedingt vor dem Antrocknen vorsichtig abwaschen - ansonsten wird die Haut durch das Antrocknen noch mehr gereizt. Eiswürfel und Coolpacks sind tabu, da sie zu kalt sind. Auch After-Sun-Produkte sind gute Helferlein, da sie kühlen und Feuchtigkeit spenden.

Vorbeugung:
Wer einen Sonnenbrand vermeiden möchte, sollte cremen, cremen, cremen... auch im Schatten - denn selbst dort kommt immer noch ein Teil der UV-Strahlung an. Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie viel länger man sich in der Sonne aufhalten kann. Helle Typen, deren Eigenschutzzeit beispielsweise fünf Minuten beträgt, können sich mit LSF 20 also 100 Minuten sonnen. Wasserfest bedeutet übrigens, dass nach zwei zwanzigminütigen Bädern immer noch die Hälfte des ursprünglichen UV-Schutzes bestehen muss. Also nach dem Baden besser nachcremen. Auch Kleidung bietet guten Schutz.

Hitze-Kollaps


Da freuen wir uns so lange auf den Sommer, doch sobald die Temperaturen die 25 Grad-Marke knacken, wird es vielen schon wieder zu heiß. Empfindliche Menschen leiden bei Hitze mitunter unter Mattigkeit, Schwindelanfällen und Kreislaufproblemen.

SOS-Massnahmen:
Eiskaltes Wasser sorgt zwar für unmittelbare Erfrischung - diese hält nur kurz an. Denn durch die Kälte ziehen sich die Gefäße zusammen und der Körper kann die Wärme nicht mehr so gut aus dem Körper abtransportieren. Eine warme Dusche hingegen wirkt gefäßerweiternd und öffnet die Poren, so dass die Hitze entweichen kann. Deshalb empfiehlt es sich, an heißen Sommertagen lauwarm zu duschen oder am Abend ein warmes Vollbad zu nehmen - Badezusätze aus Eukalyptusöl, Menthol und Kampfer haben einen erfrischenden und kühlenden Effekt auf der Haut. Und natürlich sollte man warmen Tagen ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen - am besten mindestens zwei bis drei Liter täglich und in Form von (nicht allzu kalten) Wasser, Schorlen oder sogar warmen Tees.

Vorbeugung:
Aloe Vera ist nicht ohne Grund in vielen After Sun-Produkten enthalten - das Gel der Wüstenpflanze wirkt Rötungen entgegen und hat einen beruhigenden, kühlenden sowie heilenden Effekt. Die perfekte Zutat also für eine erfrischende Maske. Anbei das Rezept für ein kühlendes DIY-Peeling mit Aloe Vera.

Und so geht's:
Einen 1 EL Aloe Vera Gel (entweder direkt von der Pflanze oder aus der Drogerie) mit jeweils einem EL gemahlenen Haferflocken und etwa einem TL Mandelmilch vermengen. Alternativ kann man auch herkömmliche oder Soja-Milch verwenden. Wer mag, gibt einige Tropfen Mandelöl hinzu. Die Masse etwa fünf Minuten ziehen lassen und danach gleichmäßig auf Gesicht und Dekolleté auftragen. Einige Minuten einwirken lassen und anschließend mit lauwarmem Wasser abspülen.


Von Jana Gloistein



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