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Sonnenbrille kaufen: So behalten Sie den Überblick!

Sie möchten sich eine neue Sonnenbrille kaufen? Wir verraten, wie Sie die richtige Passform finden und worauf Sie beim UV-Schutz achten sollten. Plus Tipps gegen Schmutz und Kratzer.

Sonnenbrille kaufen: So behalten Sie den Überblick!
Foto: Gallery Stock

Reine Formsache
Inzwischen gilt das Klischee, dass nur bestimmte Brillenmodelle zu einer bestimmten Gesichtsform passen als überholt. Ob XL-Modelle, massive Fassungen, Knallfarben oder mehrfarbig getönte Gläser - erlaubt ist, was gefällt. Allerdings sollte man sich im Klaren sein, dass z. B. runde Gläser weiche Gesichtszüge zusätzlich betonen, eckige Gestelle hingegen lassen ein kantiges Gesicht noch härter wirken. Am besten also immer einen Gegenpol zur eigenen Gesichtsform aussuchen. Wer unsicher ist, probiert am besten bewusst sehr unterschiedliche Sonnenbrillen auf und schaut, welche Formen und Farben dem Gesicht am meisten schmeicheln und probiert anschließend weitere, ähnliche Modelle.

Perfekter Halt
Der Brillensteg sollte direkt auf der Nasenwurzel aufliegen, also weder zu breit noch zu schmal sein. Die Brille sollte mit dem Gesicht abschließen oder seitlich leicht über das Gesicht hinausragen, damit sie optimal vor Sonne schützt. Auch die Bügellänge ist entscheidend: Drückt die Brille auf dem Ohr, ist der Bügel zu kurz. Rutscht die Brille leicht von der Nase, ist der Bügel entweder nicht richtig angepasst oder zu lang.

Das richtige Maß
Achten Sie bei Ihrer Lieblingsbrille auf die kleinen Ziffern in den Bügeln: Die geben die Brillenglas-Größe (von ca. 48 bis 60 mm), Stegweite (14 bis 22 mm) und Bügellänge (125 bis 150 mm) an. Wer seine Brillenmaße kennt, hat beim nächsten Sonnenbrillen-Kaufen bereits eine grobe Orientierung.

Einstellungssache
Bevor Sie mit Ihrer neuen Sonnenbrille flanieren gehen, sollte sie vom Optiker individuell angepasst werden, denn 99 Prozent aller Gesichtsformen sind unsymmetrisch. Deshalb sitzt eine Brille bei so gut wie niemandem bereits bei der ersten Anprobe ideal.

Autofahrer aufgepasst
Beim Autofahren sollte man auf blaue, rote, orangefarbene und violette Gläser verzichten, da diese Farben die Kontraste aufheben und Signalfarben (Stichwort Ampel!) falsch wiedergeben können. Ideal sind braune, graue und grüne Gläser, weil sie die Farbwahrnehmungen am wenigsten verfälschen. Perfekt für Autofahrer sind Sonnenbrillen mit polarisierenden Gläsern. Deren spezielle Filter vermeiden Blendungen und Reflektionen fast vollständig.

UV-Schutz
Nur weil eine Sonnenbrille besonders teuer ist, heißt das noch lange nicht, dass sie über einen wirksamen UV-Schutz verfügt. Achten Sie deshalb beim Kaufen unbedingt darauf, dass die Brille sowohl das CE-Sicherheitssiegel als auch das Prüfzeichen UV-400 aufweist. Beide sind meist auf der Innenseite des Bügels vermerkt. Da diese Bezeichnungen von keiner zentralen Stelle vergeben werden, können sie leicht gefälscht werden. Lassen Sie sich nicht von der Bezeichnung 100% UV-Schutz in die Irre führen, im Zweifel lieber zu einem Modell mit UV-Schutz 400 greifen. Auf der sicheren Seite sind Sie in jedem Fall, wenn Sie die Brille direkt beim Optiker kaufen, denn alle dort angebotenen Brillen entsprechen der EU-Norm.

Antikratz-Schutz
Inzwischen bieten viele Hersteller Modelle mit speziellen Antikratz-Beschichtungen an, auch Anti Scratch genannt. Auf diese Weise wird die Kratzfestigkeit der Gläser enorm erhöht. Feine Haarrisse oder winzige Kratzspuren können so verhindert werden. Wichtig: Ein vollständiger Schutz gegen Kratzer besteht nicht. Also bitte nach wie vor sehr sorgsam mit der Brille umgehen!

Lotus-Beschichtung
Den ultimativen Rundum-Schutz bietet eine Lotus-Beschichtung, auch Clean Coat genannt: Diese spezielle Beschichtung verhindert, dass sich Staub und andere Kleinstpartikel auf den Brillengläsern absetzen können. Auch Wasser wird von der Beschichtung abgestoßen - verantwortlich dafür ist der Lotuseffekt, der die natürliche Eigenschaft der Lotusblume nachahmt, an deren Blättern Regentropfen und Co abperlen. Außerdem verhindert die Spezial-Beschichtung ein Beschlagen der Gläser und minimiert die Anfälligkeit für Kratzer und Haarrisse. Positiver Nebeneffekt: Da solche beschichteten Brillen viel seltener gereinigt werden müssen, verringert sich automatisch die Gefahr von Kratzern.

Sanfte Reinigung
Am effektivsten reinigt man seine Sonnenbrille, indem man sie unter lauwarmem fließendem Wasser abspült und die Brillengläser mit einem Tropfen Spülmittel (entfernt die Fettpartikel) einreibt. Danach nochmals unter Wasser halten, nachspülen und anschließend mit einem Microfasertuch trocken reiben. Auf diese Weise verhindert man auch durch Schmutzpartikel verursachte Kratzer.

Anti-Crash-Schutz
Brillenbänder sind eine ebenso wirkungsvolle wie hübsche Schutzmaßnahme - dank ihnen ist ein versehentliches auf die Brille setzen oder Fallenlassen ausgeschlossen. Am besten also nicht nur eine neue Sonnenbrille, sondern gleich auch ein Brillenband kaufen.


Von Lesley Sevriens



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