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Stress positiv nutzen: Hilfreiche Tipps

Stress kann auch positiv sein - wenn wir ihn positiv nutzen lernen, kann er sich sogar auf unser Wohlbefinden auswirken. Wir haben hilfreiche Tipps dafür.

Stress positiv nutzen: Hilfreiche Tipps
Foto: plainpicture

Was genau ist Stress eigentlich?
Vereinfacht ausgedrückt ist Stress eine durch eine Bedrohung hervorgerufene psychische und körperliche Anpassungsreaktion. Inzwischen wird dabei häufig zwischen Belastung (Ursache) und Beanspruchung (Wirkung) unterschieden - unter Belastung versteht man eine Bedrohung von außen, Beanspruchung meint die Reaktionen innerhalb des Körpers, die diese Bedrohung hervorruft. Zu den typischen Reaktionen gehören sowohl psychische als auch physische Beschwerden wie Angstzustände, Depressionen, Magenbeschwerden, Verspannungen oder etwa Tinnitus.

Was passiert bei Stress im Körper?
Stress entsteht, wenn eine Bedrohung von außen wahrgenommen wird und nicht genügend Ressourcen zur Verfügung stehen, um diese zu bewältigen. Dies hat zur Folge, dass im Körper verstärkt so genannte Stresshormone wie Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol ausgeschüttet werden. Gleichzeitig wird Glukose freigesetzt und sowohl die Herzfrequenz als auch die Durchblutung steigt an. In diesem Zustand ist der Körper voll und ganz auf Flucht- oder Kampf ausgerichtet. Eine Art Notprogramm, das der Gesundheit auf Dauer schadet. Jedoch nicht, wenn der Körper sich auf die Herausforderungen und Schwierigkeiten einstellt, statt in einer "Angststarre" zu verfallen.

Die positiven Seiten der Stress-Medaille
Stress setzt nämlich auch Hormone wie Oxytocin frei. Dabei handelt es sich um ein Bindungshormon, das dafür sorgt, dass wir uns verstärkt um unsere Mitmenschen kümmern und Zusammenhalt anstreben. Stress kann sich somit also positiv auf unser Sozialverhalten auswirken.

Stress als Energie-Booster
Darüberhinaus können stressige und schwierige Situationen durchaus auch eine beflügelnde Wirkung haben. Denn Herausforderungen können uns mitunter zu Höchstleistungen anspornen, unseren Ideenreichtum beflügeln und dazu führen, dass wir uns stetig weiterentwickeln. Es heißt schließlich nicht ohne Grund, dass man mit seinen Aufgaben wächst.
Und wer kennt nicht dieses selige Glücksgefühl (Stichwort Endorphine), das sich am Ende eines turbulenten Arbeitstages, an dem man die unterschiedlichsten Aufgaben gemeistert hat, von ganz alleine einstellt? Positiver Nebeneffekt: Unser Gehirn ist so angelegt, dass es sich diese Verknüpfungen praktischerweise merkt. Will heißen, je häufiger sich nach stressigen Situationen Glücksgefühle einstellen, desto weniger bedrohlich erscheint Stress künftig - ein positiver Kreislauf.

Unterforderung als Stress-Verursacher
Wie öde hingegen ist es, wenn sich die Arbeitszeit aufgrund mangelnder Aufgabenfelder wie Kaugummi hinzieht und sich langsam aber sicher ein Gefühl der Unterforderung und Nutzlosigkeit einschleicht. Letztere übrigens gilt - auch wenn es paradox klingt - ebenfalls als häufiger Stressverursacher und wird oftmals und ganz zu Unrecht unterschätzt.

Stress als Indiz für Sinnhaftigkeit
Im Idealfall kann Stress also ein Indiz für ein sinnerfülltes Leben sein und dazu führen, dass sich unsere allgemeine Lebenszufriedenheit erhöht und dazu beitragen, dass wir ein aktives und erfülltes Leben (statt ein träges, passives Dasein) führen.

Stress - eine Frage der Einstellung
Wie oft so oft im Leben ist eben auch Stress eine Frage der Einstellung. Die - wissenschaftlich belegte - Formel ist eigentlich ganz einfach: Wer glaubt, dass Stress der Gesundheit schadet, bei dem erhöht sich auch reell das Risiko zu sterben. Wer hingegen davon ausgeht, dass Stress ihm nichts anhaben kann, ist tatsächlich stressresistenter und hat ein weitaus niedrigeres Sterberisiko. Auch sogenannte "Vermeider", die Stress bewusst aus dem Wege gehen, schneiden in Studien schlechter ab, als diejenigen, die sich schwierigen Situationen bewusst stellen.

Fazit:


Stress macht vielleicht nicht zwangsläufig glücklicher und schon gar nicht rund um die Uhr, zumindest aber erfüllter. Vor allem, wenn man weiß, wie man mit ihm umzugehen hat und wenn man Stress nicht automatisch als Feind betrachtet.
Und wie heißt es noch so schön? Gib mir die Gelassenheit, die (stressigen) Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann und den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann. Und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. Wer sich diesen Leitsatz zu Herzen nimmt, dürfte eigentlich einigermaßen gelassen durchs Leben kommen.


Von Lesley Sevriens

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