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Teamwork macht stark

Manche Glaubenssätze sind so dominant, dass man sie kaum infrage stellt. Zum Beispiel, dass es Menschen mit Ellenbogen weiter bringen. Neue Studien zeigen: Teamwork ist wichtiger - und zwar für alle!

Teamwork macht stark
Foto: Thinkstock

Die deutsche Nationalelf hat es in Brasilien vorgemacht: Gute Zusammenarbeit ist so viel effizienter als Einzelkampf. Wer am Ende das Tor schoss, war völlig gleichgültig. Wichtig war nur das Ergebnis - Weltmeister zu werden. Damit hat die deutsche Nationalelf etwas gezeigt, das gerade Wissenschaftler in unterschiedlichen Studien bestätigen. Ihr Fazit: Wer es schafft, seine eigenen Interessen zurück zu stellen für ein gemeinsames höheres Ziel, ist signifikant erfolgreicher. Allein und in der Gruppe.

Teamwork: Die Zukunft gehört den Altruisten


Laute Egoisten schneiden vielleicht kurzfristig besser ab. Doch auf lange Sicht punkten jene deutlich mehr, die das Wohl ihrer Mitmenschen im Blick haben, so das klare Ergebnis der Wissenschaftler. Dabei sind die Voraussetzungen für vertrauensvolle Zusammenarbeit sogar biologisch angelegt. In der Evolution hätten wir nicht überlebt, ohne uns in Gruppen zusammen zu schliessen und zu helfen. Allerdings gibt es ganz schön viele Faktoren, die diesen Prozess lahm legen. Eigentlich befinden wir uns im ständigen Konflikt zwischen Solopartie und Gruppennutzen.

Forscher hat also besonders interessiert, unter welchen Bedingungen Menschen bereit sind, sich selbst zurück zu nehmen oder eben nicht. Die wichtigsten sechs Erkenntnisse:

1. Je besser die Kommunikation in einer Gruppe ist, desto besser wird kooperiert.
2. Der Wille zusammen zu arbeiten, steigt, wenn die Bereitschaft dazu auch von anderen in der Gruppe signalisiert wird.
3. Je grösser die Gruppe, desto mehr sinkt die Hilfsbereitschaft, ein Phänomen, das Rettungskräften oft zu schaffen macht.
4. Männer laufen zur Höchstform auf, wenn es eine Konkurrenzgruppe gibt.
5. Bei offensichtlicher Überwachung steigen Zivilcourage und gemeinsames Engagement.
6. Die Aussicht, bestraft und aus einer Gruppe ausgeschlossen zu werden, erhöht die Bereitschaft, in Gruppenziele zu investieren.

Es gibt gute Möglichkeiten, Teamwork gezielt zu fördern


Als effizient entpuppt sich, schon Kinder in frühem Alter immer wieder auf den Nutzen von gegenseitigem Vertrauen und Hilfe hinzuweisen. Studien belegen, dass selbst bei gewaltbereiten Jugendlichen noch nicht Hopfen und Malz verloren sind. Man kann sie abholen, wenn man sie dazu bringt, anderen zu helfen. Denn das steigert das Selbstwertgefühl, die Akzeptanz in der Gruppe und die Verantwortungsbereitschaft.

Gemeinsamer Erfolg macht stark


Auch Teilen von Gegenständen, Wohltätigkeit, gemeinsame Projekte, Umweltschutz sind Themenfelder, die man gemeinsam besetzen und ausbauen kann, um Verbundenheit und Gemeinschaftsgefühl zu implantieren. Je früher, desto besser. Und: Feedback und Resonanz an das ganze Team sind zielfördernder als immer nur Einzelleistungen zu beurteilen.


Von Franziska Wischmann



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