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Was die Haut im Winter braucht

Im Winter braucht die Haut mehr Pflege. Aber warum? Und gilt das für jeden Hauttyp? Wir erklären, wie Sie gut geschützt durch die kalte Jahreszeit kommen.

Was die Haut im Winter braucht
Foto: Gallery Stock

Unser Hauttyp ist erblich bedingt und steht bereits bei der Geburt fest. Äußere und innere Einflüsse wie beispielsweise das Alter, Hormone und auch das Wetter können die Hautbeschaffenheit jedoch beeinflussen. Genau genommen sind nicht nur die kalten Temperaturen daran Schuld, dass unsere Haut im Winter gerne mal aus dem Gleichgewicht gerät. Es ist die Mischung aus klirrender Kälte draußen und beheizten Räumen drinnen. Bei etwa acht Grad wird unsere Durchblutung gedrosselt und mit ihr die Lipidproduktion. Bei minus acht Grad stellt die Haut die Fettversorgung sogar ganz ein. Geht es dann rein, hat die trockene Heizungsluft ein einfaches Spiel, der Haut noch mehr Wasser zu entziehen. Auch Bakterien und andere Fremdstoffe können durch den angegriffenen Schutzmantel leicht eindringen. Daher ist trockene Haut oft nicht nur schuppig und matt, sondern neigt auch zu Rötungen oder gar Infektionen. Hinzu kommen dicke Pullis, Strumpfhosen und Jeans, die an der Haut reiben. Es stimmt also, dass die Haut im Winter Unterstützung benötigt. Mit unseren Tipps brauchen Sie bei kalten Temperaturen nicht mehr aus der Haut zu fahren.

1. Körper
Wenn die Bodylotion nach wenigen Sekunden vollends eingezogen ist, sollten Sie besser auf reichhaltigere Bodybutter oder Öl umsteigen. Trockene Haut brauchtaber nicht nur Feuchtigkeit, sondern auch Fett. Sheabutter und Jojobaöl spenden Lipide und stabilisieren den Feuchtigkeitshaushalt. Am besten nach dem Duschen oder Baden eincremen, wenn die Haut noch leicht feucht ist - dann können die Wirkstoffe besser einziehen. Besonders trockene, raue Stellen wie Ellenbogen oder Schienbeine kann man zusätzlich mit einer fetthaltigen Creme einschmieren. Auch wenn Baden im Winter besonders schön ist: Am besten nicht öfter als zweimal pro Woche, nur mit rückfettenden Badezusätzen, nicht zu heiß und nicht länger als 15 Minuten (ja, wir sind Spielverderber!).

2. Gesicht
Bei der Reinigung am besten nur alkohol- und seifenfreie Produkte verwenden. Extra mild sind Mizellen-Reiniger: Kleinste Moleküle saugen Make-up und Schmutz wie ein Schwamm auf, ganz ohne Rubbeln. Abgestorbene Hautschüppchen kann man schnell und effektiv mit einem wöchentlichen Peeling loswerden. Aber bitte nur Produkte mit sanften Schleifpartikeln verwenden. Cold Creams sind übrigens kein Ersatz für Tagescremes im Winter, auch wenn der Name es vermuten lässt. Durch ihren sehr hohen Fettanteil schützen sie empfindliche Hautpartien vor Mikroerfrierungen (etwa beim Skifahren). Im Warmen können sie jedoch zu Hitzestau und somit zu roten Äderchen und zu Unreinheiten führen. Mattierende Make-ups verursachen im Winter schnell Trockenheitsfältchen. Besser sind cremige Foundations. Und wer viel Omega-Fettsäuren zu sich nimmt (z. B. in Lachs, Hering, Leinsamen- und Walnussöl) kann seinen Teint auch von innen zum Strahlen bringen.

WIE EINFACH-Tipp: Neigt die Haut zu Unreinheiten, können fetthaltige Cremes sich schnell zu schwer anfühlen. Um die Haut dennoch vor Kälte zu schützen, z. B. bei einem längeren Spaziergang, kann man statt der normalen Tagescreme einfach die reichhaltigere Nachtcreme auftragen.

3. Lippen
Unsere Lippen besitzen keine Talgdrüsen und kein schützendes Fettgewebe in den unteren Hautschichten. Deshalb werden sie bei kalten Temperaturen besonders schnell spröde. Ein Lippenpflegestift gehört im Winter daher in jede Hosen- oder Handtasche. Bei aufsprungenen Lippen hilft ein Lippenbalsam mit Dexpanthenol, das die Wundheilung fördert. Die Lippen spannen? Widerstehen Sie dem Gefühl, mit der Zunge drüberzufahren. Speichel trocknet die Lippen nur noch mehr aus. Wer Farbe möchte, sollte matte Lippenstifte besser gegen Gloss oder glänzende Lippenstifte austauschen - sie enthalten mehr Pflegestoffe. Eine gute Anschaffung sind 2-in-1-Lippenstifte, die einen Pflegekern haben und dennoch hübsche Farbe schenken.

4. Hände
Auch die Haut an unseren Händen ist sehr dünn. Der beste Schutz vor Kälte und Wind sind daher Handschuhe. Gut sind atmungsaktive Fasern wie Fleece - in Kunstfasern fängt man schnell an zu schwitzen. Im Winter lohnt es sich, am Waschbeckenrand eine Seife mit rückfettenden Substanzen stehen zu haben. Und man kann Hände im Winter gar nicht genug eincremen. Besonders vor jedem Aufenthalt an der kalten Luft. Wussten Sie, dass sich viele Menschen die Hände falsch eincremen? Den Klacks sollte man nicht in die Innenfläche, sondern auf den Handrücken geben, da die Haut dort viel weniger schützendes Fettgewebe hat. Dann beide Außenseiten aneinander reiben, den Rest in der Innenseite verteilen.


Von Jana Gloistein



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