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Zeitmanagement: Mehr Zeit und Ruhe für sich selbst

Neben den überlebenswichtigen Grundbedürfnissen wie Essen, Trinken und Schlafen gibt es auch seelische Bedürfnisse. Dazu gehören unter anderem mehr Zeit & Ruhe für sich selbst. Hier finden Sie die besten Tipps für ein gesundes Zeitmanagement.

Zeitmanagement: Mehr Zeit und Ruhe für sich selbst
Foto: plainpicture/Elektrons 08

Zu wenig Zeit? Achtung Aufopferungs-Gefahr
Vor allem Frauen (und erst recht Mütter) neigen dazu, sich vollkommen um die Bedürfnisse anderer zu kümmern und darüber ihren eigenen Bedürfnisse komplett zu vergessen. Hinter dieser Aufopferung steckt häufig die Angst, andere zu benachteiligen und als egoistisch dazustehen. Dabei ist Selbstfürsorge alles andere egoistisch, sondern enorm wichtig für unser seelisches und körperliches Gleichgewicht. Denn wir unsere persönlichen Bedürfnisse zu lange zurückgestreckt haben, sind wir im wahrsten Sinne des Wortes ausgepowert. Der Akku ist leer und nichts geht mehr. Nicht selten resultierten daraus beispielsweise Burn-out oder chronische Verspannungen.

Genervt und ausgebrannt? Achtung Wut-Falle
Häufig sind wir auf unsere Partner oder unsere Kinder wütend, wenn bei uns bestimmte Bedürfnisse zu kurz kommen. Erst recht, wenn wir sehen, dass andere genau diese in aller Seelenruhe befriedigen. Beispielsweise wenn der Partner genüsslich seinen Kaffee trinkt und Online-Nachrichten checkt, während man selbst damit beschäftigt ist, die Betten zu machen. Dann werden wir wütend und auch neidisch auf den Müßiggang der anderen, den wir selbst uns nicht zu gönnen wagen.
Um solche Wutanfälle und Gefühle des Ausgebranntseins zu vermeiden, sollten wir dringend regelmäßig innehalten und unsere Batterien wieder auftanken. Klar, der Tag hat nur 24 Stunden, aus denen können wir beim besten willen nicht mehr machen. Auch weniger Schlaf führt auf Dauer eher zu chronischen Erschöpfungen, als zu mehr Gelassenheit und entspannten Mußestunden. Was wir aber ändern können, ist die Art und Weise, wie wir mit den einzelnen Stunden, Minuten und Sekunden umgehen - Stichwort Zeitmanagement. Anbei hilfreiche Tipps, mit denen es gelingt, wieder mehr Zeit & Ruhe für sich selbst zu haben.

Umdenken für mehr Gelassenheit
Erholung fängt beim Denken an: Wir müssen im wahrsten Sinne des Wortes lernen, umzudenken. Wer beispielsweise beim Wäscheaufhängen genervt eine Socke nach der anderen entfriemelt, auf den Wäscheständer hängt und in Gedanken bereits bei der nächsten lästigen Aufgabe ist, macht es sich unnötig schwer. Viel angenehmer wäre es doch beispielsweise, wenn man nebenbei den Lieblingsradiosender oder einem Podcast lauschen würde. Das hat nicht nur den Vorteil, informiert oder unterhalten zu werden, sondern auch den positiven Nebeneffekt, dass die Zeit gefühlt viel schneller vergeht. Eine andere Option wäre es - zunächst vielleicht nicht ganz so einfach -, diese vielen kleinen Alltagsaufgaben in Achtsamkeitsübungen umzuwandeln. Also, sich ganz bewusst auf eine Tätigkeit zu konzentrieren und diese mit so viel Hingabe wie möglich auszuführen. Und sowohl geistige wie körperliche Verspannungen bewusst zu vermeiden.

Prioritäten setzen
Das Wichtigste zuerst erledigen: Beispielsweise erst die Kinder versorgen, dann das Frühstück vorbereiten und gemeinsam frühstücken. Anschließend abräumen, danach ins Bad gehen und der täglichen Pflegeroutine nachgehen und vor dem Verlassen des Hauses noch einmal kurz durch Flur und Küche fegen. Diese Tätigkeiten sollten zur Routine werden. Denn Routinen gehen einem leichter von der Hand und erledigen sich mit der Zeit fast "wie von selbst".

Delegieren lernen
Mal ehrlich, oft ist es doch auch so, dass wir den anderen (meistens den Kindern oder dem Partner) nicht zutrauen, dass sie die alltäglichen Aufgaben genauso pflichtbewusst und akkurat erledigen wie wir. Und aus lauter Ungeduld und Misstrauen, machen wir viele Dinge dann "halt eben auch noch schnell selbst". Dabei würden wir uns - und auch den anderen - einen großen Gefallen tun, wenn wir lernen würden, Aufgaben zu delegieren. Dazu jedoch bedarf es klarer Absprachen und Regeln. Auch wenn es zunächst spießig erscheint, aber ein Haushaltsplan, auf dem alle wichtigen Aufgaben nach Wochentagen und Personen aufgeteilt für alle sichtbar aufgelistet sind, kann enorme Erleichterung verschaffen und für ungeahnte Zeitfenster sorgen. Im Internet finden sich zahlreiche praktische Vorlagen zum Ausdrucken.

Geteilte Arbeit ist halbe Arbeit
Damit gar nicht erst das Gefühl aufkommt, dass alles an einem selbst hängen bleibt, sollte man tägliche Abläufe schaffen, in denen die vielen kleinen Alltagsaufgaben fair verteilt werden. Während der eine sich Zeit nimmt, um das Frühstück zuzubereiten, kann der andere beispielsweise schon mal die Spülmaschine ausräumen, den Frühstückstisch decken oder die Wäsche aufhängen. Hauptaufgabe ist es, zu einem eingespielten Team zu werden, bei dem der eine den anderen unterstützt und umgekehrt. Auch das bedarf zunächst gemeinsamer Absprachen und Verhandlungen, bis schließlich ein routiniertes Zeitmanagement daraus entsteht, das alle Beteiligten zu schätzen wissen.

Zeitkiller & Energievampire erkennen
Ein ebenso einfacher wie effizienter Trick, der einem buchstäblich die Augen für Zeitkiller und Energievampire öffnet: Auf einem Blatt Papier eine Tabelle erstellen und in der linken Spalte alle Tätigkeiten und Personen auflisten, die einem Energie spenden. In der anderen Spalte all die Tätigkeiten und Personen aufschreiben, die man als energieraubend empfindet. Anschließend die beiden Listen miteinander vergleichen. Auf die Weise findet man ganz schnell heraus, mit welchen Personen man in Zukunft vielleicht weniger Zeit verbringen sollte und welche Tätigkeiten, die einem gut tun (beispielsweise regelmäßiger Sport) aktuell zu kurz kommen. Hat man es erst mal Schwarz auf Weiß stehen, ist man wesentlich motivierter, etwas daran zu ändern.

WIE EINFACH Tipp
Zu guter Letzt eine ganz einfache Faustregel, deren Einhaltung enorm förderlich für ein harmonisches Zusammenleben und gutes Zeitmanagement ist: Nämlich direkte Spurenbeseitung - will heißen, die Bettdecke direkt nach dem Aufstehen ausschütteln und glatt streichen, nach dem Brötchenschneiden die Krümmel wegwischen, die Jacke bei Ankunft in der Wohnung im Flur aufhängen und getragene Socken in den Wäschekorb packen. Denn viele kleine Tätigkeiten beugen einem großen Berg an Arbeit und Sorgen vor.


Von Lesley Sevriens

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