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Zugluft: Was tun, wenn's zieht?

Wird's draußen kälter, soll's drinnen umso gemütlicher sein. Blöd nur, wenn's zieht! Wir beantworten die häufigsten Fragen rund um Zugluft und geben Tipps gegen undichte Fenster und Türen.

Zugluft: Was tun, wenn's zieht?
Foto: Thinkstock

Ist Zugluft gesundheitsschädlich?
Sitzt man längere Zeit im Durchzug und trifft die Zugluft auf den Hals, sinkt die Temperatur der Rachenschleimhaut. Viren haben so ein leichteres Spiel und können zu einer Erkältung führen. Auch die Muskeln können durch Zugluft auskühlen und zu Verspannungen oder gar einem steifen Nacken führen. Zugluft kann also durchaus krank machen und sollte daher unbedingt vermieden werden.

Kann man Zugluft messen?
Es gibt Geräte, die Zugluft messen können. Ihr Einsatz bzw. das dazugehörige Gutachten ist aber recht teuer. Um herauszufinden, wo genau es in der Wohnung oder am Arbeitsplatz zieht, gibt es einfachen Trick. Zünden Sie eine Kerze an und halten Sie diese vor den Fenster- oder Türrahmen. So können Sie sehen, an welcher Stelle genau die Zugluft in den Raum eintritt.

Was hilft gegen undichte Fenster?
Zugluft dringt häufig durch poröse Fensterdichtungen ein. Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollte man sie ab und an einreiben, damit sie elastisch bleiben. Im Baumarkt gibt es spezielle Pflegestifte - die gute alte Vaseline tut es aber auch. Spalten, durch die Zugluft zieht, können mit selbstklebenden Dichtstreifen behoben werden. Es gibt sie in unterschiedlichen Ausführungen - so lassen sich sowohl undichte Stellen zwischen Fenster und Rahmen beheben, aber auch zwischen Rahmen und Wand. Achten Sie beim Kauf auf qualitativ hochwertige Produkte - Schaumstoff ist zwar günstiger, Gummidichtungen halten aber bis zu 15 Jahre lang.

Gibt es noch andere Zugluftstopper?
Zugluft kann auch entstehen, wenn ein Fenster nicht mehr richtig schließt. Ehe Sie ihren Fenstern also mit Dichtstreifen zu Leibe rücken, sollten Sie die Beschläge ölen und richtig einstellen. Verzogene Rahmen tauscht man am besten ganz aus.

Was hilft bei undichten Türen?
Durch die Wohnungstür oder die Balkontür dringt oft kalte Zugluft ein. Wie bei den Fenstern auch, sollte man unbedingt schauen, ob die Türen richtig schließen und diese ggf. neu justieren. Zieht es dann immer noch, gibt es auch für Türen selbstklebende Dichtungsbänder. Den Spalt zwischen Tür und Boden kann man mit Dichtschienen oder Bürstendichtungen schließen. Alternativ helfen auch Zugluftstopper in Form von Stoffrollen- oder Türen, die vor den Spalt gelegt werden.

Kann man wegen Zugluft Mietminderung verlangen?
Zugluft wegen undichter oder defekter Fenster und Türen muss vor dem Unterzeichnen des Mietvertrages beanstandet werden. Im Nachhinein wird es sehr schwer, daraus einen Mangel und somit eine Mietminderung zu rechtfertigen. Ein richtungsweisendes Urteil des Bundesgerichtshofes besagt, dass ohne ausdrückliche Vereinbarung die Räume nur einen Standard aufweisen müssen, der vergleichbaren Wohnungen entspricht. Gerade Unzulänglichkeiten eines Altbaus müssen Mieter somit akzeptieren. Kontrollieren Sie daher bereits bei der Wohnungsbesichtigung gründlich alle Fenster und Türen. Wenn Sie nach dem Einzug Veränderungen an Fenstern oder Türen vornehmen und diese sich nicht rückstandlos entfernen lassen, müssen Sie vorher die Erlaubnis des Vermieters einholen.

3 Tipps, die zusätzlich helfen, Wärme zu speichern und Energie zu sparen:


1. Klingt banal, aber Rollläden und Jalousien sind wunderbare Zugluft-Gegner - und Energiesparer: Wer im Winter regelmäßig die Fensterläden schließt, kann auf diese Weise bis zu zehn Prozent Energie einsparen.

2. An Fensterscheiben kann man die Kälte von draußen förmlich spüren. Das fühlt sich nicht nur ungemütlich an, sondern frisst auch jede Menge Energie. Abhilfe können Fensterfolien schaffen, die einfach auf das Glas geklebt werden Durch die isolierende Luftschicht zwischen Fenster und Folie bleibt die Wärme, wo sie hingehört: in der Wohnung. Zudem entsteht so weniger Kondenswasser, was Schimmelbildung vorbeugt.

3. Der Folientrick funktioniert nicht nur an Fenstern: Heizungen, die an Außenwänden montiert sind, geben viel Wärme nach außen ab. Spezielle Isolierfolien aus dem Baumarkt sorgen dafür, dass ein Großteil der Wärme im Raum landet.


Von Jana Gloistein

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