Supermarkt-Tricks: Geld sparen beim Einkauf

Kennen Sie die Supermarkt-Tricks? Wer bares Geld beim Einkauf im Supermarkt sparen möchte, ist mit unseren WIE EINFACH Tipps bestens beraten.
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Foto: plainpicture/Maskot
Wir entlarven die gängigsten Supermarkt-Tricks und verraten Ihnen, wie Sie diese ganz einfach umgehen und beim Einkauf Geld sparen, statt sich von falschen Angeboten blenden zu lassen oder Impulskäufen zu erliegen. Mit den folgenden Tipps sind Sie bestens für den nächsten Supermarktbesuch gewappnet.

Niemals hungrig einkaufen gehen


Die wichtigste Regel zuerst: Niemals mit einem leeren Magen einkaufen gehen, denn die Versuchung ist groß, dass man seinen Einkaufswagen mit lauter leckeren Lebensmitteln füllt, von denen man die Hälfte am liebsten sofort aufreißen und verzehren würde. Erschwerend hinzu kommt, dass die Bäckereien im Eingangsbereich von Supermärkten angenehme Gerüche verströmen, die unseren Appetit zusätzlich anregen.
Tipp: Vor der Einkaufstour einen Apfel oder eine Stulle essen.

Eine Einkaufsliste anlegen


Wer ohne Einkaufszettel in den Supermarkt zieht, setzt sich unweigerlich der Gefahr aus, wesentlich mehr einzukaufen, als eigentlich benötigt wird. Und das Risiko ist groß, dass man ein zweites Mal los muss, weil einem erst Zuhause auffällt, dass "ja gar keine Butter mehr im Haus" ist. Tipp: Vor dem Einkauf unbedingt eine Einkaufsliste anlegen und diese beim Einkauf Produkt für Produkt "abarbeiten". Sollten einen in der Zwischenzeit spontan zusätzliche Produkte anlachen, so fügt man diese automatisch wesentlich wohlüberlegter zu den Einkäufen hinzu, als wenn man ohne Liste unterwegs ist.

Kleinere Märkte aufsuchen


Die Wege im Supermarkt sind unergründlich, beziehungsweise führen sie uns absichtlich an möglichst vielen Regalen und Waren vorbei. Auf die Weise bekommen wir ein maximales Warenangebot zu Gesicht und werden auf Schritt und Tritt dazu animiert, unsere Einkaufswagen mit weiteren Produkten zu füllen.
Tipp: Lieber in kleine Supermärkte gehen, statt in übergroßen Märkten herumzuirren und wertvolle Zeit und Geld zu verschenken. Übrigens spart man auch zu zweit deutlich Zeit beim Einkauf: Während der eine den Obsteinkauf erledigt, stellt sich der andere schon mal an der Käsetheke an (und wird nicht in Versuchung geführt).

Kleine Körbe statt riesiger Einkaufswagen


Ähnliches Prinzip, gleicher Effekt: Nicht nur die Supermärkte selbst nehmen immer gigantischere Ausmaße an, sondern auch die Einkaufswagen. Besonders die Discounter nutzen den Effekt, der sich daraus ergibt - je größer das Einkaufsgefährt, desto mickriger erscheint darin die Ausbeute. Was dazu führt, dass wir im Zweifel mehr einkaufen, als wir eigentlich benötigen.
Tipp: Lieber einen Handkorb verwenden oder einen eigenen leeren Einkaufskorb mitbringen und diesen gezielt mit Produkten füllen.

Obst und Gemüse vom Wochenmarkt


Im Eingangsbereich der meisten Premium-Supermärkte befindet sich eine Abteilung mit dekorativ angerichtetem frischen Obst und Gemüse. Oftmals sogar mit in mundgerechte Stückchen geschnittenen Leckereien, die umständlich und in Plastik verpackt sind. Das ist zwar durchaus verlockend, aber extrem umweltunfreundlich und in der Regel wesentlich teurer als unverpacktes Obst und Gemüse. Zudem verführt der lange Weg, der im Supermarkt bis zur Kasse zurückgelegt werden muss, zu weiteren (unnötigen) Einkäufen.
Tipp: Lieber einen regionalen Wochenmarkt, den Gemüsehändler oder Bioladen seines Vertrauens aufsuchen und dort regional und saisonal einkaufen.

Auf das Kleingedruckte achten


Nur weil eine Packung Kekse plötzlich 40 Cent weniger kostet, heißt das noch lange nicht, dass sie auch wirklich günstiger als ein Vergleichsprodukt ist. Ein beliebter Trick ist nämlich, dass mit dem Preis auch die Grammzahl reduziert wird, also weniger Inhalt geboten wird. Zum Glück hat der Verbraucherschutz vor Jahren durchgesetzt, dass Supermärkte auf Produkten die Grundpreise (Preis pro 100 Gramm, pro 100 ml etc) vermerken müssen.
Tipp: Nicht von bunten Hinweisen und vermeintlichen Schnäppchen blenden lassen, sondern immer auf das Kleingedruckte und die Grundpreise achten.

Öfters mal bücken


Supermärkte überlassen wirklich nichts dem Zufall - nicht ohne Grund werden diese von cleveren Wirtschaftspsychologen konzipiert. Zur gängigen Verkaufsstrategie gehört unter anderem auch die Einteilung in eine so genannte "Bückzone" und "Sichtzone": In der "Sichtzone" befinden sich teure Markenwaren sowie Produkte, die zu überflüssigen Impulskäufen verleiten, während in der "Bückzone" die Waren von unbekannten Herstellern platziert werden, die eine vergleichsweise niedrige Marge einbringen. Besonders gewieft: Manchmal werden Produkte auch heimlich umplatziert, um ein gezieltes Einkaufen zu erschweren und das Auge auf Konsumgüter zu lenken, die man gar nicht vorhatte zu kaufen, aber die man "eigentlich auch ganz gut gebrauchen kann".
Tipp: Beim Einkauf grundsätzlich einen Blick in die unteren Regale werfen, denn dort befinden sich in der Regel die günstigsten Produkte.

Scheuklappen im Kassenbereich aufsetzen


Die größte "Gefahrenzone" befindet sich in unmittelbarer Nähe des Kassenbereiches. In der Warteschlange finden sich auf Sichthöhe für Kinder Süßwaren, während Kaugummis, Pastillen, Schokoriegel, Batterien und Wochenangebote die "Langeweile" von Erwachsenen vertreiben sollen.
Tipp: Imaginäre Scheuklappen aufsetzen - oder (ausnahmsweise) aufs Handy schauen und Nachrichten lesen. Wer mit Kindern einkaufen geht, kann sich angewöhnen, bereits während des Einkaufs ein Lieblings-Lebensmittel für den Nachwuchs einzupacken - aber nur unter der Prämisse, dass vor der Kasse nicht gequengelt wird.

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