Zehn Gründe warum wir uns auf den Winter freuen

Der Winter steht vor der Tür! Ein Grund für miese Laune? Auf keinen Fall! Hier kommen zehn Gründe, warum wir uns auf den Winter freuen können.
Zehn Gründe warum wir uns auf den Winter freuen Zehn Gründe warum wir uns auf den Winter freuen Zehn Gründe warum wir uns auf den Winter freuen
Foto: Gallery Stock

1. Tee trinken


Der offensichtliche Klassiker: Dieses wohlig warme Gefühl an einem Nachmittag mit Wolldecke, Kerzenlicht und duftendem Tee. Der schmeckt einfach am besten, wenn es draußen ungemütlich ist und der Duft sich im ganzen Raum verteilt. Besonders orientalische Gewürze und kräftige Mischungen mit Zimt oder Mandelaromen lassen uns jetzt wunderbar entspannen. Aber auch Dauerrenner wie die norddeutsche Schwarzteemischung mit Klüntje veredeln jeden trüben Wintertag. Fun Fact: Die Ostfriesen machen ihrem Ruf alle Ehre und liegen mit ca. 300 Litern pro Jahr auf Platz eins im weltweiten Vergleich des Teekonsums.

2. Kitsch-Deko


Einmal im Jahr ist es erlaubt, voll und ganz dem Kitsch zu frönen. Bei Advents- und Weihnachtsdeko darf man schließlich aus den Vollen schöpfen ohne sich den Stempel "Geschmacksdefizit" einzuhandeln. Für alle, die Glitzer, Opulenz und Klimbim lieben, ist jetzt die Zeit der freien Entfaltung. Nur echtes Lametta hat es auch 2016 nicht wieder zurück in die Deko-Läden geschafft. Dafür diesen Winter voll im Trend: Blautöne von metallischen Eisfarben bis Pastell.

3. Bücher & Binge Watching


Seit dem letzten Strandurlaub türmen sich die Bestseller auf dem Nachttisch und wollen endlich verschlungen werden? Jetzt ist die Zeit, in der der Griff zum Buch wieder näher liegt als die laue Partynacht. Der Winter hält jede Menge Kapazitäten für Science Fiction, Krimis und philosophische Wälzer bereit. Aber auch die Mattscheibe darf wieder getrost und ohne schlechtes Gewissen glühen. Bei Graupel, Schneesturm oder Dauerregen ist sonntägliches Binge Watching aller Netflix Serien, für die man bei gutem Wetter keine Zeit gefunden hat, mehr als willkommen. Dabei richten sich längst nicht mehr alle Blicke nur auf die USA, sondern vor allem europäische Serien-Produktionen sind auf dem Vormarsch.

4. Sauna


Draußen ist es so ungemütlich und nirgends kann man mehr entspannen? Von wegen! Statt im Park zu relaxen, wird jetzt wieder geschwitzt. Und das ist keineswegs zweite Wahl. Saunagänge sind nicht nur gesundheitsfördernd, sondern auch Balsam für die Seele. Tipp: Als Alternative zu den viel besuchten öffentlichen Sauna-Landschaften lohnt es sich, auch mal die großen Hotels der Stadt zu checken. Oft werden Tageskarten für den Wellnessbereich angeboten, der weniger stark frequentiert ist.

5. Feuerzangenbowle & Tote Tante


Einmal "Süß, heiß und mit Schuss", bitte! Mit der Getränkekarte verhält es sich im Winter ähnlich wie mit den Deko-Freuden: Mehr ist mehr. Ob auf dem Weihnachtsmarkt oder mit Zuckerhut und Heinz Rühmann im eigenen Wohnzimmer: Die traditionelle Feuerzangenbowle erwärmt die Kehle und das Gemüt. Eine noch süßere Verführung ist Lumumba (Kakao mit Rum und Sahne), der in nördlichen Gefilden auch Tote Tante genannt wird. Warum? Die Bezeichnung beruht auf einer Legende der Insel Föhr: Eine in Amerika verstorbene Einwohnerin soll einst in Kakaokisten auf die Insel "zurückgekehrt" sein.

6. Kohlfahrten


Eine ebenfalls nordische Tradition für die kalte Jahreszeit ist die Kohlfahrt. Eine Gruppe legt hierbei eine Route mit einem Bollerwagen voll Schnaps zurück und spielt unterwegs allerlei Spiele. Besonders beliebt ist dabei das so genannte Boßeln (ein Wurfspiel mit speziellen Kugeln). Auf der Route erwärmt sich die Gruppe immer wieder mit dem Inhalt des Wagens. Am Ende wird traditionell in einem Restaurant eingekehrt und gemeinsam Grünkohl gegessen. Da das Gemüse ursprünglich frühestens nach dem ersten Frost geerntet werden durfte, bleibt diese skurrile Freizeitaktivität den Wintermonaten vorbehalten.

7. Kekse backen


Schon Rolf Zuckowski wusste es: In der Weihnachtsbäckerei geht die Post ab! Und das nicht nur für aufgeregte Sprösslinge, sondern für alle, die den Duft von Vanille und einen zarten Mehlschleier auf der Haut lieben. Es gibt kaum etwas, das mehr Gemütlichkeit in den eigenen vier Wänden verbreitet als ein süß dampfender Backofen. Und gemeinsames Teigkneten ist schließlich eine erfrischende Alternative zur schnöden Kino-Romantik. Zusammen Kekse essen und Winterspeck zulegen übrigens auch.

8. Schallplatten


Die Bluetooth Box für unterwegs hält erst einmal Winterschlaf. Statt aktueller Radiohits werden jetzt wieder Evergreens und All-Time-Favorites aufgelegt. Und zwar ganz old school auf dem Plattenspieler. Der ist nicht nur dekorativ, sondern verbreitet auch eine ganz besondere Stimmung: Das leise Knacken und die fast vergessenen B-Seiten kitzeln die Nostalgie aus jedem Wintermuffel.

9. Große Kunst


Auch die Frage "Streetart oder Museum" wird dieser Tage wieder Indoor affiner beantwortet. Jetzt ist Zeit, endlich mal den großen Meistern zu huldigen und kulturellen Klassikern seine Aufmerksamkeit zu schenken. Ein Sonntag in der Kunsthalle ist eine regelrechte Entspannung für bildschirmmüde Augen.

10. Kurzurlaub in der Sonne


Alles wenig überzeugend? Wen doch die Winterverdrossenheit einholt, der sollte kurzerhand einen Kurztrip in die Sonne buchen. Gerade im Januar und Februar gibt es viele günstige Angebote. Schon in wenigen Flugstunden kann man sommerliche Temperaturen erreichen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem langen Wochenende in Marokko? Kurz von der Sonne geküsst, lässt es sich hier gleich wieder viel besser aushalten.