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Beurer SE80 SleepExpert im Test: Smarter schlafen

Ein Schlaflabor für Daheim: Funktioniert das? Wir haben den SE80 SleepExpert einem ausführlichen Selbstcheck unterzogen.

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Eine Plastikscheibe mit Stromanschluss - mehr ist der Schlafsensor SE80 SleepExpert von Beurer nicht. Sie soll nicht nur die Schlafdauer messen, sondern auch, wie gut oder schlecht man schläft, und will so helfen, eigene Gewohnheiten mit Blick auf einen erholsameren Schlaf zu ändern. Die Einrichtung dauert keine fünf Minuten und ist kinderleicht: Nach einmaliger Registrierung in der Beurer-App (für iPhone und Android) wird der Schlafsensor mittels Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt. Eine blaue LED meldet, dass alles eingerichtet ist. Nun wird der Sensor einfach unter die Matratze gelegt. Der Einfachheit halber stelle ich die App so ein, dass sie automatisch erkennt, wann ich ins Bett gehe und aufstehe.
Abends stelle ich fest: Von der flachen Scheibe aus Plastik unter der Matratze ist nichts zu spüren. Allerdings wartet am nächsten Morgen dann doch ein böses Erwachen: Gerade einmal viereinhalb Stunden soll ich geschlafen haben, attestiert mir die App. Dazu ist mein "Sleep Score" mit 38 von 100 möglichen Punkten niederschmetternd. Immerhin sind meine Atem- und Herzfrequenz passabel, letztere deckt sich sogar mit den Werten, die die Apple Watch aufgezeichnet hat. Dass der Sensor in der Lage ist, durch eine Matratze hindurch diese Werte zu ermitteln, ist schon erstaunlich.

Schlafanalyse: Unbequeme Wahrheiten


Eine Sache macht mich allerdings stutzig: Die App gibt die Zeit meines Zubettgehens mit 23:11 Uhr an, tatsächlich aber war es etwa 0:30 Uhr. Die Auflösung dieses Widerspruchs: Um kurz nach 23 Uhr beschloss mein Hund, sich schon einmal ins Bett zu legen. Der SE80 SleepExpert hat das Sieben-Kilo-Tier registriert und sogar dessen Atemfrequenz protokolliert. Außerdem hat der Sensor wohl jedes Mal, wenn der Hund sich nachts bewegt hat, dies als Aufwachen meinerseits interpretiert. Nun gibt es freilich ein Problem: Einem acht Jahre alten Hund gewöhnt man nicht so leicht ab, im Bett zu schlafen, andererseits möchte ich nicht die Messergebnisse verfälschen. Ich schiebe den Sensor weiter zum Kopfende und damit weg vom bevorzugten Schlafplatz des Hundes. Am nächsten Morgen bescheinigt mir der Sensor achteinhalb Stunden Zeit im Bett, davon knapp acht Stunden Schlaf. Einschlafzeit 15 Minuten. Schon viel besser. Allerdings verbringe ich zu wenig Zeit im Tiefschlaf, was sich stets in meinem Sleep Score widerspiegelt. Die Botschaft ist eindeutig: Ich soll früher ins Bett gehen. Während der nächsten Nächte verlege ich meinen Schlaf nach und nach eine Stunde vor. Das Ergebnis: Gerade zu Beginn der Nacht kommt es zu erholsamen Tiefschlafphasen, mein Sleep Score verbessert sich. Das ist zu spüren: Ich wache frischer auf und komme morgens leichter aus dem Bett.

Fazit: Beeindruckende Analyse mit winzigen Schwächen


Der Beurer SE80 Sleep Expert analysiert die Schlafqualität tatsächlich sehr eindrucksvoll und glaubhaft. Die dazugehörige App bereitet die gewonnen Daten anschaulich auf, wodurch sich eine ganze Reihe von Schlüssen ziehen lässt: Wie viel Zeit im Bett wurde tatsächlich mit Schlafen verbracht, wann sind die Tiefschlafphasen? Mit diesen Daten lässt sich einiges anfangen, so kann es etwa empfehlenswert sein, früher zu Bett zu gehen und früher aufzustehen, wenn die Tiefschlafphasen eher zu Beginn der Nacht liegen. Das ist bei vielen Menschen so und sicherlich kann man das auch ohne den Einsatz elektronischer Hilfsmittel wissen. Trotzdem dient es als zusätzliche Motivation, wenn man Schlafdaten grafisch anschaulich aufgezeigt bekommt. Insofern hilft der Beurer SE80 Sleep Expert durchaus, den eigenen Schlaf zu verbessern. Zu beachten ist allerdings, dass der Sensor über keinen eigenen Speicher verfügt, sondern die Daten unmittelbar ans Smartphone gibt. Das muss also in der Nähe liegen und sollte über Nacht am Ladekabel hängen. Geht die Verbindung verloren, weil etwa der Akku des Smartphones leer ist, gehen die Daten der Nacht verloren. Einziges erkennbares Manko für iPhone-Besitzer: Die App gibt ihre Daten leider nicht an Apples App Health weiter. Wer das möchte, kann zusätzlich zum SE80 SleepExpert die App Sleep für die Apple Watch benutzen.


Von Christian Zeiser

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