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Netatmo Presence: die smarte Kamera für draußen

Netatmo hat mit Welcome schon eine Kamera im Programm, die den Innenbereich im Haus überwacht. Mit der Netatmo Presence geht es jetzt nach draußen.


Eine Kamera, die den Außenbereich überwacht, hat theoretisch weitaus mehr zu leisten: Während sich eine Innenkamera auf Personen und Gesichtserkennung konzentrieren kann, muss sie draußen zwischen Menschen, Tieren und Autos unterscheiden können. Genau diese Unterscheidung verspricht Netatmo Presence vornehmen zu können. Da wundert der im Vergleich zur Innenkamera rund 300 Euro höhere Preis nicht. Beim Auspacken fällt auch das solide und hochwertige Design der Kamera auf, das komplett aus Metall robust genug wirkt, um draußen zum Einsatz zu kommen. Wasserdicht nach dem IPX7-Standard, enthält sie eingebaute LED-Lichter. Mitgeliefert wird ein Halter für die Montage. So kann sie draußen einfach eine herkömmliche Lampe ersetzen. Presence trotzt laut Hersteller allen Witterungen - von Sonne bis Regen, Wind und Frost.

Die Installation schafft jeder


Die Installation ist vom Nicht-Fachmann zu schaffen. Die Halterung wird mit den Dübeln und Schrauben draußen angebracht. Einziges Problem: Da sie keinen Akku besitzt, muss sie im Bereich von Stromkabeln und Steckdosen installiert werden. Doch mit Akku wäre sie vermutlich auch nicht zur Dauerüberwachung draußen geeignet. Über die Security App verbindet sich die Sicherheitskamera mit dem häuslichen WLAN. So kann die Kamera über alle Geräte, also Smartphone, Tablet, PC/Mac bis hin zur Apple Watch angesteuert werden. Ein Dashboard zeigt Livevideos oder fasst die letzte Zeit in einer Timeline zusammen. Seit iOS 10 zeigt Presence sogar im gesperrten iPhone-Modus Screenshots von Ereignissen. Sie müssen nicht einmal die Security App öffnen, um zu sehen, was draußen los ist.

Intelligente Überwachung


Natürlich hat nicht jeder Zeit, ständig das Live-Bild der Kamera im Auge zu behalten. Da kommen die intelligenten Funktionen ins Spiel: Die Kamera kann Menschen, Autos und Tiere erkennen und dann per einstellbarer Benachrichtigung darüber informieren. Das klappt nicht nur bei Tageslicht. Nachts kommt Infrarot und dezente LED-Beleuchtung zum Einsatz. Positiv ist auch, dass für die Videospeicherung hier nicht wie bei einigen anderen Herstellern zusätzliche Cloud-Speicherpläne abgeschlossen werden müssen. Die Videospeicherung ist kostenlos. Aber auch ohne Video wissen Sie mit Presence eigentlich immer, was um das Haus herum los ist. Nachrichten wie "Person gesehen", "Auto gesehen" oder "Tier gesehen" führen zum Gefühl der lückenlose Überwachung oder mindestens zu mehr Sicherheit. Und auch einfache Dinge wie etwa der Paketbote, der zustellt, wenn man nicht zuhause war, bleiben im Blick. Presence kann so eingestellt werden, dass man nur informiert wird, wenn es auch wichtig ist. Wer also an einer viel befahrenen Straße wohnt, muss keine Sorge haben, den ganzen Tag über vorbeifahrende Autos informiert zu werden.

Gefahrenbereiche im Fokus


Zu der allgemeinen Überwachung ist noch das Einrichten von so genannten Alert-Zones möglich. So kann ein bestimmter Bereich, wie das Gartenhaus, in das immer eingebrochen wurde, der Fahrradabstellbereich oder das Autofenster im Carport immer im Blick bleiben. Presence sendet detaillierte Informationen, sobald etwas in den Bereichen passiert. Bis zu vier solcher Zonen lassen sich einrichten. Das Einrichten klappt einfach, indem Sie auf den Bereich einzoomen und ihn als Alter-Zone definieren. Noch raffinierter wird alles durch die IFTTT-Anbindung: Damit lassen sich Aktionen einrichten, die von der Kamera ausgelöst werden. Zum Beispiel könnte sich das Garagentor öffnen, sobald ein Auto die Garagenauffahrt hinauffährt. Die letzten 24 Stunden kann die Time-Lapse Funktion in einer Minute zusammenfassen. Dabei entsteht ein Film aus Bildern, die im Minutentakt aufgenommen wurden. So lässt sich schnell ansehen, was im Garten oder vor der Garage passiert ist. Wenn unerwünschte Besucher auftauchen, soll das integrierte Flutlicht helfen, sie zu verjagen. Über die App kann eingestellt werden, wann und wie lange es leuchtet. Zudem kann es auch einfach dunkle Bereiche in helles Licht tauchen. Dies ist manuell per App einschaltbar. Presence speichert Videos auf einer internen Micro-SD-Karte. Es ist auch möglich, das Material auf einen Dropbox Account eines Servers übertragen zu lassen. Das Speichern kann auch intelligent erfolgen und per App programmiert werden. Je nachdem, was die Kamera erkennt, speichert sie lokal oder auf Dropbox.

Fazit: Überzeugendes Sicherheitspaket


Mit der Presence ist der Sprung nach draußen gelungen: Angefangen von der soliden Hardware, dem praktischen Flutlicht bis zur Bildqualität bei der Videoübertragung und -aufzeichnung ist es aber vor allem die intelligente Erkennung und die Flexiblität bei der Benachrichtigung, die das große Plus ausmachen. Man gewöhnt sich schnell an das sichere Gefühl der Outdoor-Überwachung der Presence und möchte es nicht mehr missen.


Von Stefan von Gagern

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