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3 Tipps, wie wir künstliches Licht für unsere Gesundheit nutzen

Licht hat einen sehr großen Einfluss auf die körperliche und psychische Gesundheit des Menschen. 3 Tipps, wie wir das optimal nutzen können.

3 Tipps, wie wir künstliches Licht für unsere Gesundheit nutzen
Foto: plainpicture/M. Takahara

Ob als natürliches Sonnenlicht oder als Kunstlicht - Licht erfüllt wichtige Funktionen. Wer die Hintergründe kennt, kann künstliche Lichtquellen im Haus noch gezielter einsetzen. In erster Linie dient es zur visuellen Orientierung, es lässt uns zum Beispiel Wege finden oder Objekte besser erkennen. Das natürliche Sonnenlicht allerdings spielt über die visuelle Funktion hinaus eine wichtige Rolle als Taktgeber für unsere innere Uhr. Der so genannte zirkadiane Rhythmus bezeichnet die Dauer von ungefähr 24 Stunden. Sonnenlicht synchronisiert die Tages- und Nachtzeiten, die Jahreszeiten und triggert alle inneren Prozesse vom Schlaf-Wach-Rythmus, über Hormonsteuerung, Schmerzempfinden, Konzentration, Leistungsfähigkeit, Stimmung und Wohlbefinden.

Wie empfindlich dieser zirkadiane Rhythmus reagiert, wenn wir ihn "künstlich" desynchronisieren, zeigen die Auswirkungen von Jetlag oder Schichtarbeit. Menschen, die nachts arbeiten oder häufig zwischen Zeitzonen hin- und herreisen müssen, leiden an Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, beeinträchtigen ihre Immunabwehr und leiden häufig unter Depressionen. Auch im Winter, bei deutlich geringeren Beleuchtungsstärken, fühlen sich viele Menschen weniger leistungsfähig und häufig auch niedergeschlagen.

Forscher arbeiten mit Hochdruck an Studien, wie man künstliches Licht zur Unterstützung der körperlichen und psychischen Gesundheit des Menschen besser nutzen kann. Fakt ist: Mit dem richtigen Farbspektrum und in einer geeigneten Beleuchtungsstärke kann Kunstlicht tatsächlich das Wohlbefinden steigern und den Menschen im Tagesverlauf bei seinen Bedürfnissen erheblich unterstützen. Mit intelligenter Steuerungstechnik lassen sich effektive, dynamisch gesteuerte Beleuchtungsstärken mit einem bedarfsgerechten Temperaturverlauf schaffen. Volle Helligkeit für hohe Konzentration, warme, gedimmte Beleuchtung, wenn der Körper entspannen soll.

Sanftes Aufwachen
Der nächtliche Schlaf, gesteuert durch das Schlafhormon Melatonin, durchläuft unterschiedliche Phasen. Schlafforscher haben herausgefunden, dass es tatsächlich einen idealen Aufwachzeitpunkt gibt, der am besten mit sanftem Licht gesteuert wird. Wer aus dem Tiefschlaf gerissen wird, ist mies drauf, der Körper ist noch auf Erholung eingestellt. Am angenehmsten ist das Aufwachen in der REM-Schlafphase, dem Traumschlaf. Dann ist das Gehirn ohnehin schon aktiv. Da der Schlaf nach einem regelmäßigen Schema von 1,5 Stunden abläuft, sollte das Aufwachsignal nach 5,5 Stunden, nach 7 oder nach 8,5 Stunden erfolgen. Besonders gut gelingt das mit Lichtweckern, die dem natürlichen Tageslicht nachempfunden sind. Man wacht entspannt auf, fühlt sich deutlich erholter und ist energiegeladen. Der Cortisol-Spiegel ist signifikant erhöht.

Volle Konzentration
Morgens steigt die Leistungskurve stark an. Das Tageslicht am Morgen steigert die Produktion des Stresshormons Cortisol. Außerdem stimulieren die starken weißlichen Lichtreize von 5600 Kelvin und mehr die Bildung des Stimmunsaufhellers Serotonin. Wir fühlen uns fit und leistungsfähig, sind wach und konzentriert. In dunkleren Räumen und in lichtarmen Jahreszeiten von Herbst und Winter reichen die natürlichen Lichtquellen nicht aus. Forscher haben in Feldversuchen in der Industrie und in Schulen herausgefunden, dass dem Tageslicht nachempfundene Lichtquellen mit einer Farbtemperatur von 12000 Kelvin und mit 650 Lux Beleuchtungsstärke zu besserer Leistungsfähigkeit, Konzentration und Produktivität beitragen. Die Philips Hue-Lichteinstellung beleuchtet den Arbeitsplatz genau mit der Lichtstärke und Farbtemperatur, die optimales Arbeiten möglich macht.

Entspannung
Über Lichtfarbe und Beleuchtungsstärke können wir unseren Körper in der Entspannungsphase unterstützen. Auch da bieten die Farben des Sonnenuntergangs gute Orientierung: Je wärmer, roter und dunkler das Licht, desto mehr fährt sich das System nach unten und der Hormonpegel des Schlafhormons kann steigen. Jetzt ist es wichtig, starke Blauquellen, wie sie durch Computer und Smartphone hervorgerufen werden, zu meiden. Auch Fernsehen am Bett ist kontraproduktiv. Experten um den Regensburger Schlafforscher Prof. Jürgen Zulley machen zu helle Lichtquellen abends und nachts für Schlafstörungen verantwortlich. Der Schlaf wird unruhiger und weniger tief. Deswegen kann die smarte Lichtsteuerung, die darauf Rücksicht nimmt, erheblich zu einem erholten Schlaf beitragen.


Von Franziska Wischmann

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