Trusted Shops Guarantee

Balkonblumen: So blühen sie auf!

Bringen Sie mit den richtigen Balkonblumen sattes Grün und Farbe in Ihre Outdoor-Chillarea. Worauf es bei Auswahl und Pflege ankommt erklärt WIE EINFACH!.

Balkonblumen: So blühen sie auf!
Foto: pixabay

Diese Aussage des Malers beschreibt nur zu gut, was der Anblick von blühenden Pflanzen beim Menschen auslöst. Dafür braucht es nicht mal einen großen Garten. Auch eine Terrasse oder einen Balkon kann man durch Balkonblumen zur echten Wohlfühloase für alle Sinne umwandeln. Ein grüner Daumen ist dafür nicht nötig, aber ein wenig Grundwissen. Antworten auf die Fragen, welche Blumensorten für Balkon und Terrasse geeignet sind, welche Rolle der Standort spielt und was man für die Pflege tun muss, hat WIE EINFACH! für Sie parat.

Balkonblumen: farbenfroh vom Frühjahr bis zum Herbst


Das Blumenjahr beginnt in unseren Breitengraden meist mit den Frühblühern. Zarte Schneeglöckchen, Narzissen, Tulpen und Co können zusammen mit etwas robusteren Gewächsen wie Bellis, Hornveilchen und anderen frühen Stauden zu kunterbunten Arrangements gepflanzt werden. Wenn man die Frühlingsboten nah an die Hauswand stellt, lassen diese auch nach frostigen Nächten nicht die Köpfe hängen und erfreuen uns meist noch mit ihrem Anblick, wenn schon die ersten Sommerblumen im Handel sind. Bei Letzteren ist die Auswahl noch größer: Geranien, Verbene, Petunien, Fuchsien, kleine zartrosa oder rote Nelken und viele weitere Sorten blühen unter guten Bedingungen meist von Mai bis zu den ersten kalten Nächten. Selbst im Winter muss auf Grün nicht verzichtet werden, denn es gibt frostharte Sorten. Unkompliziert und das ganze Jahr schön ist Buchsbaum, Conifere oder der weißblühende Rhododendron 'Bloombux'. Für kleinere Balkone eigenen sich winterharte Gräser, Winterheide, Christrosen, Scheinbeeren oder Purpurglöckchen.


Geschickt auswählen, damit alles gut gedeiht


Eine der wichtigsten Bedingungen für gutes Gedeihen ist der richtige Standort. Checken Sie deshalb schon beim Einkauf das Etikett oder fragen Sie den Händler danach, ob die Pflanzen, die Ihnen gefallen, viel Licht oder eher Schatten brauchen. Für sonnige Standorte etwa auf südlichen Balkonen sind Geranien, Petunien, Zauberglöckchen, Kapmargeriten, Gold-Zweizahn, Husarenknöpfchen, Portulakröschen, Vanilleblumen, blaue Gänseblümchen, Oleander oder Zinnen ideal. Auch Lavendel, Rosmarin und andere mediterrane Kräuter können höhere Temperaturen gut verkraften. Sukkulenten und Gräser fühlen sich auch in heißen Perioden wohl und sind nicht so durstig. Dort, wo es die meisten Stunden des Tages schattig ist, gedeihen Fuchsien, Begonien, Fleißige Lieschen, Edellieschen oder Hortensien bestens. Auf der Ost- oder Westseite des Hauses scheint keine pralle Mittagssonne auf die Blätter. Ein guter Standort für Ziertabal, Männertreu, Leberbalsam, Fächerblumen, Studentenblumen und hiesige Kräuter wie etwa Petersilie, Schnittlauch, Kerbel oder Koriander. Für die Kombinationen, die in einem Topf landen, ist aber nicht nur der gleiche Anspruch an den Standort wichtig, sondern auch die Art des Wachstums. Wenn das Wandelröschen von der schwarzäugigen Susanne überwuchert wird, hat schließlich keiner mehr etwas von seiner Pracht. Haben Sie zum Beispiel einen Blumenkasten für vier bis fünf Pflanzen passen, sollten sich hängende und stehende Gewächse abwechseln, damit die schnellwüchsigen oder auch robusteren die zarten Sorten nicht unterbuttern. Generell gilt aber: Ton-in Ton-Bepflanzungen in Pastellfarben und Weiß beruhigen kleine Balkone, kontrastreiche Kombinationen zum Beispiel mit orangeroten Zauberglöckchen, lachsroten Zinie und Studentenblumen bringen Licht in dunkle Ecken. Und manche Pflanze gedeiht so üppig, dass sie einfach einen Soloauftritt braucht. WIE EINFACH!-Tipp für große Balkone und Dachterrassen: Hier heißt es klotzen und nicht kleckern! Greifen Sie zu größeren Sträuchern wie dem Oleander, der Gartenhortensie oder einem Rosenstämmchen. Auch ein Oliven,- oder Zitronenbäumchen, Buchsbaum und Lorbeer sieht toll aus. Clematis können auch aus einem Topf an einer Regenrinne heraufranken und für ein zauberhaftes Ambiente sorgen.


Nahrung fürs Grün: Bester Boden, Wasser und Dünger


Je kleiner das Pflanzgefäß, desto wichtiger ist die richtige Erde für das Gedeihen. Lassen Sie sich deshalb im Gartenfachhandel beraten, welches Substrat für ihre Wunschblumen ideal ist. Spezielle Erde für Kübelpflanzen enthält oft schon Dünger und bleibt auch nach längeren Trocken- oder Regenperioden noch locker. WIE EINFACH!-Tipp: Greifen Sie etwas von der Erde und drücken Sie diese fest zusammen. Fällt Sie nach dem Öffnen der Hand wieder locker auseinander, ist es gutes Substrat. Bei solchen Produkte müssen Sie meist erst nach sechs Wochen mit Flüssigdünger für einen Nährstoffnachschub sorgen. Wichtig: Mehrjährige Stauden gedeihen besser, wenn man sie zum Saisonbeginn in neue Erde setzt, denn die alte ist meist ausgelaugt. Tauchen Sie das Wurzelwerk vor dem Einpflanzen in Wasser, damit sich der Ballen vollsaugen kann. Das Pflanzgefäß sollte dabei etwas Platz für weiteres Wurzelwachstum lassen. Soll Ihr Einkauf in einem Blumenkasten gedeihen, muss zwischen jeder Pflanze eine Handbreit Platz gelassen werden.
Übrigens: Wie oft Sie das Grün gießen müssen, erfahren Sie ebenfalls auf dem Etikett der Blumensorte oder beim Händler. An heißen Sommertagen steigt der Wasserbedarf aber stark, deshalb sind spezielle Bewässerungshilfen gerade in der Urlaubszeit eine clevere Lösung. Das Growbed Pflanzbeet von Noocity macht sich auf der Terrasse nicht nur gut als Hochbeet für Gemüse, sondern sieht auch wunderschön aus, wenn bunte Sommerblumen darin blühen. Dank einem integrierten smarten Erdbewässerungssystem reduziert sich der Wasserverbrauch um bis zu 80%. Zudem kommen die Pflanzen bis zu 3 Wochen ohne zusätzliches Wässern aus. Auch viele Zimmerblumen können im Sommer ihre Outdoor-Relaxoase verschönern. Sie sehen in der Pflanztasche Blueberry dekorativ aus und lassen sich darin einfach transportieren. WIE EINFACH!-Tipp für die Urlaubzeit: Sie haben niemanden, der die Pflanzen während Ihrer Abwesenheit gießen kann. Dann füllen Sie eine 1.5 Liter PET-Wasserflasche mit Wasser, bohren Sie ein Loch in den Deckel und stecken die Flasche kopfüber in die Erde. Jetzt stechen Sie auch in den Boden der Flasche ein Loch, so dass Luft in die Flasche kommt und das Wasser langsam herauströpfeln kann. Es gibt im Baumarkt aber auch Tonkegel, die man mit Wasser füllen und in die Erde stecken kann. Weil bei hoher Sonnenstrahlung mehr Wasser verdunstet, sollten Sie alle Pflanzen vor der Abreise in den Halbschatten oder Schatten stellen.


Von Inga Paulsen

PRODUKTEMPFEHLUNGEN


NACH OBEN
NACH OBEN


© WIE EINFACH 2018
Trusted Shops Guarantee
 
Trusted Shops Seller: www.wieeinfach.de 4.72 /  5.00   (234) Bewertungen