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Camping: Dem Himmel so nah

Camping ist nicht nur etwas für Abenteurer oder kleine Jungs: Manchmal ist es einfach schön, unter freiem Himmel zu schlafen. Weil es ein Gefühl von Freiheit vermittelt und einen auf einfachem Weg wieder erdet und herunter fährt. Gute Tipps, wie Sie stressfrei Nächte unter dem Sternenzelt verbringen können.

Camping: Dem Himmel so nah
Foto: plainpicture/C. Fehrenbach

Eindeutig ein Trend: draußen schlafen und die Einfachheit genießen. Das macht ganz aktuell gerade Daniel Norris vor. Der ist amerikanischer Baseball-Millionär und könnte sich wirklich alles leisten. Doch statt in First-Class-Hotels abzusteigen, bevorzugt der leidenschaftliche Outdoor-Fan den einfachen Lebensstil. Er lebt in einem VW Bulli. Auf die Frage, warum er Camping jeder anderen Lebensform vorziehe, hat er geantwortet, dass es für ihn nichts Schöneres gäbe, als morgens den selbstgebrühten Kaffee in der Pampa zu genießen.

Was Camping so einzigartig macht? Camping ist Freestyle. Von Vogelgezwitscher geweckt werden, die leichte Brise wahrnehmen, die zart über das Zeltdach streichelt, den Duft der schattenspendenden Pinien einatmen - in der Natur zu übernachten hat seinen ganz eigenen Zauber. Ein Gefühl kommt auf, das man im Alltag nur noch selten genießen kann - ein Gefühl von Freiheit, Raum und unendlich viel Zeit. Denn in der Natur gibt es keine Steckdosen und Aufladekabel, keinen Zwang, eMails zu checken und erreichbar sein zu müssen.

Die Einfachheit ist zum Anfassen und bringt einen nicht nur sich selbst wieder näher. Auf dem Campingplatz können wir ein Gemeinschaftsgefühl spüren, wenn wir beim Nachbarn die Taschenlampe leihen oder uns während des Geschirrabwaschs in drei Sprachen gleichzeitig verständlich machen. Von mancher Bequemlichkeit muss man sich natürlich verabschieden können, obwohl es inzwischen auch Angebote für Wellness auf dem Campingplatz gibt. Das heißt dann neudeutsch Glamping und bietet von Ayurveda-Behandlungen bis zu luxuriösen Saunalandschaft wirklich alles.

Mit dem Zelt, mit dem Wohnwagen oder im Bulli kann man sich aufmachen und die schönsten Plätze der Welt genießen. Ganz für sich allein und weitab von jeglicher Zivilisation. Gerade der Bulli ist wieder voll angesagt. Nach Haschisch umwölkter Flower Power und widerstandfreundlicher APO Bewegung hat der Bulli inzwischen eine neue Bestimmung bekommen. Wer unabhängig sein will und vor allem cool, fährt Bus. In Zeiten, die vollgepackt sind mit Arbeit und Rund-um-die-Uhr-Beschallung, wird das Gefühl, einfach den Stecker ziehen zu können, immer attraktiver. Inzwischen sind die rollenden Wohnzimmer aus der Trendsportszene rund um Kitesurfen, Wellenreiten, Stand Up Paddling, Bergsteigen und Downhillbiken nicht mehr wegzudenken. Doch gleichgültig, ob man Zelten geht oder im Bus unterwegs ist, folgende Regeln sollten Sie beachten... (siehe Kasten)

Die wichtigsten 6 Tipps zum Camping:

1. In Deutschland ist wildes Camping (mit Zelt) eine Ordnungswidrigkeit. Deswegen unbedingt den Besitzer des Grundes um Erlaubnis fragen und natürlich nichts hinterlassen. In Naturschutzgebieten kann wildes Camping sehr teuer werden. "Biwakieren" (ohne Zelt) dagegen ist geduldet.

2. In Unseren Nachbarländern sieht die Lage ein wenig anders aus. In Schweden gilt das "Allemannsrätt", zu deutsch, "Jedermannsrecht”. Wildes Camping ist erlaubt außer auf landwirtschaftlichen Flächen. Die Holländer haben entlang der Wander- und Radwege so genannte "Paalkampeerplatsen” eingerichtet. Mitten im Wald oder in den Dünen - mit dem Auto nicht erreichbar - darf man an einem Holzpflock im Umkreis von 10 Metern sein Zelt aufschlagen. Infos unter hiking-site.nl.

3. Die meiste Kälte kommt von unten. Ohne gute Isoliermatten geht es nicht.

4. Falls es kalt ist, nicht zum Aufwärmen in den Schlafsack, sondern lieber vorher noch etwas bewegen. Außer man ist zu zweit, dann macht man es möglicherweise genau umgekehrt.

5. Die gefährlichsten Tiere, vor denen man sich in Deutschland schützen muss, sind Zecken. Die nervigsten Mücken. Gegen beide hilft Spray: Ballistol zum Beispiel oder Anti-Brumm.

6. Obwohl nichts romantischer ist, als ein See im Mondschein: Stehende Gewässer sind Brutplatz für Mücken. Und fließende Gewässer machen Geräusche.


Von Franziska Wischmann

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