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Die besten Tipps gegen Unkraut & Ungeziefer

Pieksende Disteln auf dem Balkon, Schnecken im Gemüsebeet? Wir haben clevere Tipps auf Lager und verraten, welche Hausmittel gegen Unkraut und Ungeziefer helfen.

Die besten Tipps gegen Unkraut & Ungeziefer
Foto: plainpicture/Lubitz + Dorner

Für alle, die vor lauter Unkraut und Ungeziefer ihren Garten (oder Balkon) nicht mehr sehen, haben wir ebenso überraschende wie nützliche Tipps und Hausmittel auf Lager.

Wie werde ich lästiges Unkraut am besten los?
- Von wegen gegen Unkraut ist kein Kraut gewachsen: Es gibt so genannte Bodendecker, die lästigem Unkraut entgegen wirken. Unter Bodendeckern versteht man niedrig wachsende Pflanzen, Stauden und Sträucher, wie beispielsweise Efeu, Immergrün, Zwergmispeln, Bodendecker-Rosen, Buchsbaum oder Schneeheide. Die sehen hübsch aus und halten das ungewollte Kraut im Zaum.
- Das Übel an der Wurzel packen: Tiefwurzelnde Pflanzen, die aus den Wurzeln neue Triebe bilden wie zum Beispiel Hahnenfuß, Giersch, Löwenzahn oder Distel sollte man mit einem Spaten abstechen und samt komplettem Wurzelwerk entfernen.
- Vor dem Bepflanzen eines Beets eine Schicht Unkrautvlies auslegen und anschließend mit Rindenmulch (unfermentierte Baumrinde) bedecken, das schützt empfindliche Beete ebenfalls vor Unkraut.

Lieber natürliche oder chemische Unkrautvernichter?
Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist gesetzlich verboten und nur auf Flächen erlaubt, die landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden. Auch wenn beide als natürliche Unkrautvernichtungsmittel gepriesen werden - Finger weg von Salz und Essig! Da die Belastung für Flora und Fauna viel zu hoch wäre und die schädlichen Substanzen ins Oberflächen- oder sogar Grundwasser gelangen können, ist auch der Hausmittel-Einsatz von Essig und Salz im Garten gesetzlich verboten.

Deshalb gilt: Wer jätet, der erntet. Auch wenn es anstrengend ist - am einfachsten und umweltfreundlichsten lässt sich Unkraut immer noch beim Jäten entfernen. Tipp: Den nächsten Regenguss abwarten - danach ist der Boden schön aufgeweicht und lässt sich besonders einfach bearbeiten. Einige Pflanzen lassen sich dann sogar mit den Händen herausziehen. Bei trockenem Boden oder hartnäckigem Grünzeug jedoch ist gutes Gartenwerkzeug gefragt. Und wer keine Lust oder Zeit zum Jäten hat, sollte zumindest die Blüten von Löwenzahn und Co. entfernen, um die Verbreitung von Samen zu verhindern.

Welche Hausmittel helfen gegen Unkraut?
Ebenso einfach wie genial: Kochendes Wasser über das Unkraut gießen, trocknen lassen und anschließend die verbrühten Pflanzenreste entfernen.

Was hilft gegen Unkraut und Moos in Fugen?
Steter Tropfen höhlt den Stein, beziehungsweise - regelmäßiges Reinigen befreit die Fugen: Unkraut, dass sich in den Ritzen von Wegplatten und Pflastersteinen eingenistet hat, lässt sich am besten mit einem Fugenkratzer oder Messer entfernen. Je regelmäßiger man mit einem harten Besen oder einer Wurzelbürste und heißem Wasser die Wegplatten kehrt, desto weniger machen es sich Unkrautsprösslinge und Moos in den Fugen "gemütlich".

Schnecken und Blattläuse: Wie bekämpfe ich Ungeziefer?
- Der Feind in meinem Beet: Lästigen und nimmersatten Nacktschnecken kann man mit ein paar einfachen Mitteln zu Leibe rücken - eine Maßnahme besteht darin, eine abendliche Runde durch den Garten zu drehen und die Nacktschnecken (mit Handschuhen bewaffnet) von den Pflanzen zu pflücken und anschließend zu entsorgen. Statt zur Chemiekeule (Schneckenkorn) zu greifen, sollte man es zunächst mit natürlichen Fallen versuchen und beispielsweise nasse Säcke auslegen - die muckelige Feuchtigkeit zieht Schnecken tagsüber an, abends kann man die Säcke dann getrost entsorgen. Übrigens gibt es auch speziellen Schneckenzäunen, mit denen man seine Beete schützen kann.
- Im Fall von Blattläusen ist Vorsorge wesentlich besser als Nachsorge:
Denn haben sich die Blattläuse erst einmal ausgebreitet, sind sie kaum noch in den Griff zu kriegen: Im Fachhandel kann man inzwischen Käfereier von natürlichen Feinden wie beispielsweise von Marienkäfern kaufen. Wer also auf Nummer sicher gehen will, siedelt solche Nützlinge im Garten an, bevor die Blattläuse sich überhaupt erst bemerkbar machen.

WIE EINFACH-Tipp:
Warum nicht aus der Not eine Tugend machen und einigen der vermeintlichen Störenfrieden einen eigenen Platz im Garten zuweisen? Manches Unkraut ist nämlich durchaus nützlich fürs Ökosystem oder heilsam für den Körper, wie beispielsweise Brennnesseln oder Scharfgarbenkraut und eignet sich prima für Umschläge oder Teeaufgüsse.

Omas Apotheke: Bewährte Kräuterrezepte
Bei jedem kleinen Wehwehchen gleich zur Hausapotheke greifen? Muss nicht sein! Manchmal tun es auch schon ein paar simple Hausmittel. Wir haben Großmüttern im Verwandten- und Freundeskreis ihre besten Kräuterrezepte entlockt.


Von Lesley Sevriens


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