Perfekte Beleuchtung: Wie hell ist hell genug?

LED-Leuchten sind auf dem Vormarsch. Ihr fast weißliches Licht wirkt schnell ungemütlich. Wie schafft man perfekte Beleuchtung? Und: Wie hell ist hell genug? WIE EINFACH! mit den 5 wichtigsten Tipps.

Perfekte Beleuchtung: Wie hell ist hell genug?
Foto: NUD

Die Mischung macht's!
1. Beleuchtungsexperten empfehlen einen ganz einfachen Trick: immer die Lichtquellen so mischen, dass kontrastarme und kontrastreiche Beleuchtung in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Das gelingt am besten mit einer weichen Hintergrundbeleuchtung, die sich gleichmäßig ausbreitet und keine harten Schatten wirft. Dafür geeignet sind Lichtquellen mit einer warmen Farbtemperatur. Jedes Licht besitzt nämlich eine eigene Farbe, die übrigens in Kelvin gemessen wird. Je gelber oder sogar rötlicher das Licht, desto gemütlicher wird es. Auch die Helligkeit spielt eine Rolle, die sich in der Lichtstärke Lux widerspiegelt. Deswegen wird häufig empfohlen, dass sich Deckenleuchten oder Wandstrahler dimmen lassen. Denn zu viel Power von oben erzeugt in einem Raum nicht gerade ein Kuschelambiente.

Hier unser Favorit: Amp von Norman Copenhagen. Für diese Lampe standen die Röhren alter Radios Pate. Besonders schön: Die Fassung besteht aus feinem Marmor, jede Lampe ist deswegen ein Unikat. Ein dickes Stoffkabel rundet den Look ab.

Achten Sie auf Highlights
2. Punktuelle Beleuchtung, die ein Objekt wie ein Bücherregal oder Möbelstück besonders betonen soll, nennt man Akzentlicht. Es sorgt für Highlights und unterbricht eine zu monotone Ausleuchtung, die optisch schnell langweilig wirken würde. Halogenstrahler sind dafür genauso geeignet wie farbig akzentuiere Leuchten, die ein helleres Licht machen. Bei Tischleuchten unbedingt auf die richtige Größe und Höhe achten. Ist die Lampe zu hoch oder der Schirm zu groß, zerstört das den Gesamteindruck.

Helle Spots am Arbeitsplatz
3. Küchenprofis machen es vor: Wo gearbeitet wird, braucht man »Tageslicht-Charakter«. Den kann man gut mit Halogen-Spots hervorrufen. Die machen punktförmiges Licht, das sehr hell strahlen kann, ohne ungemütlich zu wirken. Wer das Licht für einen sehr langen Zeitraum braucht, kann auch auf Energiesparlampen setzen. Diese haben aber einen eher kalten Touch, weil sie "warm" praktisch nicht können.

Besonders praktisch: Leuchten, die man direkt in die Steckdose stecken kann.

Lichtinseln schaffen
4. Besonders schön wirkt ein Raum, wenn sich hellere und schwächer beleuchtete Plätze abwechseln. Wenn ein Spannungsfeld entsteht zwischen größeren Flächen und den Stellen, die Sie betonen möchten. Spielen Sie mit der Variationsbreite unterschiedlichen Lichtquellen: von Stehleuchten bis Spot.

Steckdosen einplanen
5. Die Zeiten, in denen es eine Steckdose pro Zimmer gab, sind Gott sein Dank vorbei. Trotzdem ist wichtig, dass sich die Dosen dort befinden, wo das Licht gebraucht wird. Bei der Renovierung auf jeden Fall an ausreichend Strom an der richtigen Stelle denken.


Von Franziska Wischmann

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