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Wie Sie Energiekosten senken: 10 smarte Tipps

Die Energiekosten steigen und steigen. Aber im kalten Zimmer wollen wir trotzdem nicht hocken, sondern es kuschelig warm haben. Wie das gelingt und man trotzdem spart, dafür haben wir 10 smarte Tipps.

Wie Sie Energiekosten senken: 10 smarte Tipps
Foto: plainpicture/C. Andreason

1. Tür auf oder lieber zu?

Klare Ansage, auch an den Nachwuchs: Tür zu! Nur so kann man jeden Raum individuell und nach Bedarf temperieren. Und das ist wirklich sinnvoll. Denn während die Temperatur im Bad 24 Grad betragen darf, sollte sie im Schlafzimmer nur bei 16 bis 18 Grad liegen. Völlig unschlau ist, bewusst Türen aufzulassen, um kältere Räume mitzuheizen. Warum? Weil nicht nur Raumwärme flöten geht, sondern weil die Feuchtigkeit, die in wärmeren Räumen entsteht, von kühlerer Luft nicht aufgenommen werden kann. Ergebnis? Es bildet sich Schimmel.

2. Was bringen programmierbare Thermostate?

Eine Menge! Vor allem vor dem Hintergrund, dass wir allein 75 Prozent der Energie für Raumwärme verbrauchen. Die lässt sich drastisch reduzieren, wenn wir die Temperatur absenken, sobald wir ins Bett gehen oder das Haus verlassen. Inzwischen gibt es dafür eine neue Generation an Haussteuerungen, die sich unseren Zeitplänen anpassen und sogar von aussen programmierbar sind.

3. Wie kalt im Kühlschrank ist kalt genug?

Runterkühlen kostet richtig, deswegen auch dort schauen, was geht, ohne gesundheitsgefährdende Folgen zu riskieren: Bis maximal sieben Grad ist die Welt noch in Ordnung. Hygieniker vom Bundesinstitut für Risikobewertung empfehlen aber, dass es bei geringerer Kühlung besonders auf eine sachgemässe Lagerung ankommt. Was sachgerecht heisst? Lebensmittel müssen in geschlossenen Behältern aufbewahrt werden. Sind leicht verderbliche wie etwa Hackfleisch dabei, sollte man die Temperatur kurzfristig um 2 Grad absenken. Und noch etwas: Damit alles tiptop bleibt, muss das Innenleben des Kühlschranks regelmässig gereinigt werden.

WIE EINFACH!-Tipp: Mit Restwärme kochen und backen. Was das bedeutet? Kartoffeln können wie zu Grossmutters Zeiten prima im Bett gar ziehen. Und der Kuchen im Ofen braucht nicht bis zum Schluss 200 Grad. Einfach Ofen ausdrehen und noch ein bisschen stehen lassen.

4. Wie sinnvoll sind schaltbare Steckerleisten?

Sehr sinnvoll. Denn zu den grössten Stromfressern gehört die Home-Entertainment-Fraktion rund um HD-Fernseher, DVD-Rekorder, Hifi, Computer und Co. Interessant ist allerdings, was Öko-Experten in einer bundesweiten Umfrage herausfanden: Obwohl die Hälfte aller Haushalte sogar vier oder mehr Steckerleisten besitzt, sind nur die wenigsten davon wirklich im Einsatz. Offensichtlich unterbricht nur ein Bruchteil der Verbraucher regelmässig den Stromkreis nach Gebrauch.

5. Wäsche lieber auf der Leine trocknen oder im Trockner?

Die überraschende Nachricht kommt von Öko-Experten aus Freiburg: In der Ökobilanz macht nicht die Wäscheleine das Rennen sondern der Wäschetrockner. Zumindest Indoor. Warum das so ist? Weil beim Trocknen auf der Leine hohe Mengen von Feuchtigkeit an die Luft abgeben werden, und das treibt den Schimmel- und Pilzbefall in die Höhe. Der lässt sich nur durch viel frische Luft und höheren Heizaufwand vermeiden. Dagegen schneiden energieeffiziente Trocknermodelle wesentlich besser ab. Das gilt natürlich nicht für Trockenprozesse unter freiem Himmel. Die drehen die Energiebilanz um, sind leider aber etwas zeitaufwändiger und setzen gutes Wetter voraus.

5 Tipps, die helfen, Wärme zu speichern und Heizkosten zu sparen:
1. Vorhänge, Jalousien und Rollläden sind wunderbare Zugluft-Gegner - und Heizkosten-Sparer: Wer im Winter regelmäßig die Fensterläden schließt, kann auf diese Weise bis zu zehn Prozent Energie einsparen.
2. An Fensterscheiben kann man die Kälte von draußen förmlich spüren. Das fühlt sich nicht nur ungemütlich an, sondern frisst auch jede Menge Energie. Abhilfe können Fensterfolien schaffen, die einfach auf das Glas geklebt werden. Durch die isolierende Luftschicht zwischen Fenster und Folie bleibt die Wärme, wo sie hingehört: in der Wohnung. Zudem entsteht so weniger Kondenswasser, was Schimmelbildung vorbeugt. Zugluft dringt häufig auch durch poröse Fensterdichtungen ein. Im Baumarkt gibt es spezielle Pflegestifte, die die Dichtungen elastisch halten. Tipp: Alternativ kann man auch Vaseline verwenden!
3. Heizungen, die an Außenwänden montiert sind, geben viel Wärme nach außen ab. Spezielle Isolierfolien aus dem Baumarkt sorgen dafür, dass ein Großteil der Wärme dort bleibt, wo sie hingehört: nämlich im Raum.
4. Für undichte Türen gibt es selbstklebende Dichtungsbänder. Den Spalt zwischen Tür und Boden kann man mit Dichtschienen oder Bürstendichtungen schließen. Alternativ helfen auch Zugluftstopper, die vor den Türspalt gelegt werden.
5. Wer die Heizung bei (längerer) Abwesenheit oder nachts auf eine warme Grundtemperatur stellt, anstatt diese komplett auszustellen und jedes Mal wieder voll aufzudrehen, spart langfristig ebenfalls erheblich Heizkosten. Tipp: Wer die Temperatur zu festen Zeiten regulieren möchte, für den empfehlen sich steuerbare Heizungsreglersysteme - Stichwort Smart Home.
6. Für die Kältezufuhr gilt genau das Umgekehrte: Lieber einmal die Fenster aufreißen und zehn Minuten lang kräftig stoßlüften, anstatt die Fenster stundenlang auf Kipp zu stellen.


Von Franziska Wischmann

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